Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2007
12 Seiten
1. Didaktische und methodische Schwerpunkte
2. Ziele und Kompetenzen
2.1 Stundenziel
2.2 Förderung der...
2.2.1 Fachkompetenz
2.2.2 Methodenkompetenz
2.2.3 Sozialkompetenz
3. Synoptische Darstellung der geplanten Lehr-/Lernprozesse
Das primäre Ziel dieser Unterrichtsstunde ist die Erarbeitung eines standardisierten Ablaufplans zur Fertigung eines Funktionslöffels sowie die kritische Qualitätsanalyse anhand spezifischer anatomischer Kriterien. Die Schüler sollen dabei befähigt werden, Arbeitsunterlagen eigenständig anzufertigen und deren Qualität fundiert zu bewerten.
1. Didaktische und methodische Schwerpunkte
Die Klasse ZT besteht aus 12 Schülerinnen und 14 Schülern, die sich in der Unterstufe und somit im ersten Lehrjahr ihrer Ausbildung zum Zahntechniker/ zur Zahntechnikerin befinden. Es handelt sich um eine Teilzeitklasse, die alle zwei Wochen einen zweiten Berufsschultag hat. Das Stundenthema „Erarbeitung eines standardisierten Ablaufplanes zur Fertigung eines Funktionslöffels und Durchführung einer Qualitätsanalyse“ ist dem Lernfeld 1 „Arbeitsunterlagen erstellen und bewerten“ zuzuordnen. Im Lehrplan wird das Lernfeld 1 dem ersten Ausbildungsjahr und dem Fach Werkstoff- und Fertigungstechnik zugeordnet.
Da die Schüler sich am Anfang ihrer Ausbildung befinden, besteht der derzeitige Tätigkeitsbereich darin, Arbeitsunterlagen wie Löffel und Bissschablonen zu erstellen. Somit hat das Thema einen besonderen Bezug zu ihrer täglichen Arbeit. Die in dieser Stunde zu erwerbenden Kenntnisse beziehen sich nicht nur auf den Ablauf von Arbeitsschritten, sondern insbesondere darauf, die Qualitätsanalyse eines individuellen Löffels durchzuführen. Damit sollen den Schülern Kenntnisse vermittelt werden, die sie dazu befähigen, eigenständig Arbeitsunterlagen anzufertigen und diese auf ihre Qualität hin kritisch zu reflektieren.
1. Didaktische und methodische Schwerpunkte: Dieses Kapitel erläutert die Lerngruppe, die fachliche Einordnung des Themas in den Lehrplan sowie die pädagogische Begründung für die gewählten Methoden.
2. Ziele und Kompetenzen: Hier werden die Lernziele der Stunde definiert und in die Kategorien Fach-, Methoden- und Sozialkompetenz unterteilt.
3. Synoptische Darstellung der geplanten Lehr-/Lernprozesse: Dieser Abschnitt bietet eine tabellarische Übersicht über den zeitlichen Ablauf der Stunde, inklusive der gewählten Handlungsmuster, Sozialformen und benötigten Medien.
Zahntechnik, Funktionslöffel, Arbeitsunterlagen, Qualitätsanalyse, Ausbildungsberuf, Lernfeld 1, Anatomie, Werkstofftechnik, Beruflicher Alltag, Standardisierung, Fachkompetenz, Methodenkompetenz, Sozialkompetenz, Kiefertopographie, Handwerker Bildungszentrum
Die vorliegende Unterrichtsplanung befasst sich mit der Vermittlung von Kenntnissen zur Herstellung und Qualitätsbewertung von zahntechnischen Funktionslöffeln für Auszubildende im ersten Lehrjahr.
Die Schwerpunkte liegen auf der Erstellung standardisierter Arbeitsabläufe, der Anwendung anatomischer Kriterien bei der Löffelgestaltung und der kritischen Analyse von Fertigungsergebnissen.
Die Lernenden sollen in der Lage sein, einen fachgerechten Ablaufplan zur Löffelfertigung zu erstellen und bereits hergestellte Modelle anhand von Qualitätsmerkmalen kritisch zu prüfen.
Die Planung basiert auf einem kompetenzorientierten Ansatz, der Gruppenarbeit, erarbeitendes Unterrichtsgespräch und eine systematische Ergebnissicherung durch Visualisierung einsetzt.
Der Hauptteil gliedert sich in die Erarbeitung des Herstellungsprozesses durch die Schüler, gefolgt von einer praktischen Analyse von Funktionslöffeln, die von einer Parallelklasse gefertigt wurden.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Zahntechnik, Funktionslöffel, Qualitätsanalyse, Lernfeld 1 und anatomische Kiefertopographie.
Um die Objektivität bei der Bewertung der Qualitätskriterien zu wahren und den Schülern eine neutrale Grundlage für ihre Analysearbeit zu bieten.
Das Auftragsformular dient als lebensnaher Einstieg, der den direkten Bezug zum beruflichen Alltag der Zahntechniker herstellt und die Schüler motiviert.
Durch die zufällige Zuweisung in Gruppen werden die Auszubildenden trainiert, mit wechselnden Partnern zusammenzuarbeiten und ihre Teamfähigkeit im Laboralltag zu stärken.
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