Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2011
11 Seiten
I. Rahmenbedingungen
1. Adressat
2. Ort
3. Zeitpunkt
4. Dauer
II. Didaktische Analyse
1. Thema
2. Lernziele
3. Schlüsselkompetenzen
4. Einzelne Lernschritte
III. Methodische Analyse
1. Methodische Festlegung
2. Medieneinsatz
IV. Ablaufplan der Unterweisung
V. Lernerfolgskontrolle
Die vorliegende Arbeit dient als strukturierter Leitfaden für eine betriebliche Unterweisung im Ausbildungsberuf Bankkaufmann. Ziel ist es, dem Auszubildenden die theoretischen Grundlagen und praktischen Fertigkeiten für das Thema "Electronic-Banking" zu vermitteln, um ihn zur eigenständigen Durchführung der Konto-Umstellung sowie zur fundierten Kundenberatung zu befähigen.
3. Methodische Festlegung
Bei dieser Unterweisung wurde die Vier-Stufen-Methode in modifizierter Form angewandt. Diese basiert auf der in den USA entwickelten Programms des "Training-within-industry". Die 4-Stufen-Methode eignet sich besonders zu Beginn der Ausbildung, da sie wenig Vorkenntnisse voraussetzt.
1. Stufe: Vorbereitung
In dieser Stufe werden die notwendigen Ausbildungs- und Medienmittel bereit gelegt. Weiterhin erfährt der Auszubildende das Thema und die Ziele der Unterweisung. Es wird gezielt nach den bisherigen Kenntnissen in Theorie und Praxis gefragt um Feinkorrekturen bei den weiteren Schritten durchzuführen. Der persönliche Bezug zur täglichen Arbeit und die damit verbundene erweiterte Selbstständigkeit werden motivierend hervorgehoben. Speziell der darauffolgende Kundentermin soll die Motivation hoch halten.
2. Stufe: Erläuterung und Übung
Die wichtigsten Aspekte werden ihm anhand eines Demozuganges zum Electronic-Banking auf der Webseite des Unternehmens veranschaulicht. An einem Flipchart werden ihm die Unterschiede der verschiedenen PIN-TAN Verfahren stichwortartig veranschaulicht. Der Auszubildende soll die notwendigen theoretischen Grundlagen und Hintergründe erfahren, noch bevor eine Vereinbarung zu Übungszwecken ausgefüllt wird. Daher wird ihm ausreichend Möglichkeit geboten, auch nach jedem einzelnen Abschnitt Fragen zu stellen. Auf die Sicherheitsaspekte des Electronic Banking wird im Rahmen der Vorstellung besonders intensiv eingegangen, da diese im ständigen Fokus der Öffentlichkeit stehen. Dann wird ihm das Ausfüllen der Vereinbarung im Zusammenhang und ohne Unterbrechung gezeigt. Erst danach werden die einzelnen Schritte gründlich erklärt und typische Fehlerquellen werden aufgezeigt. Wenn nötig werden die einzelnen Schritte wiederholt.
I. Rahmenbedingungen: Analyse der Lernvoraussetzungen des Auszubildenden sowie Festlegung der infrastrukturellen und zeitlichen Rahmenbedingungen für die Unterweisung.
II. Didaktische Analyse: Herleitung des Unterweisungsthemas aus dem Ausbildungsrahmenplan sowie Definition der angestrebten Lernziele in kognitiver, psychomotorischer und affektiver Hinsicht.
III. Methodische Analyse: Auswahl der Vier-Stufen-Methode als Lehrmethode sowie Spezifikation der einzusetzenden Arbeits- und Lernmittel.
IV. Ablaufplan der Unterweisung: Detaillierte tabellarische Darstellung der Unterweisungsphasen inklusive Zeitplanung, Inhalten und Lernzielkontrolle.
V. Lernerfolgskontrolle: Beschreibung der abschließenden Erfolgssicherung sowie Einbettung der Unterweisung in den weiteren Berufsalltag des Auszubildenden.
Electronic-Banking, Bankkaufmann, Ausbildung, Unterweisung, Vier-Stufen-Methode, Rahmenvereinbarung, Didaktik, Sicherheitsvorkehrungen, Zahlungsverkehr, PIN-TAN, Kundengespräch, Lernziel, Ausbildungsrahmenplan, Kompetenzentwicklung
Die Arbeit stellt einen detaillierten Plan für eine betriebliche Unterweisung im Ausbildungsberuf Bankkaufmann zum Thema "Kontoumstellung auf Electronic-Banking" dar.
Die Themenfelder umfassen die didaktische Planung, die methodische Herangehensweise an die Vermittlung von Banking-Produkten sowie die praktische Sicherheits- und Prozessberatung.
Das Ziel ist, dem Auszubildenden die Kompetenz zu vermitteln, Kunden über Electronic-Banking zu beraten und eigenständig die notwendigen Rahmenvereinbarungen korrekt auszufüllen.
Die Unterweisung stützt sich auf die bewährte Vier-Stufen-Methode, die hier zur didaktischen Strukturierung und Wissensvermittlung modifiziert angewandt wird.
Der Hauptteil gliedert sich in eine ausführliche Adressatenanalyse, die didaktische Begründung des Themas, eine methodische Analyse der Vermittlungsschritte und einen konkreten Zeit-Ablaufplan.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Electronic-Banking, Vier-Stufen-Methode, didaktische Planung und Ausbildungspraxis definiert.
Der Zeitpunkt wurde gewählt, da das physiologische Leistungshoch des Auszubildenden vormittags liegt und der Einstieg in die Arbeitswoche bereits erfolgreich vollzogen wurde.
Sicherheitsaspekte, insbesondere die Unterscheidung von PIN-TAN-Verfahren, nehmen einen zentralen Stellenwert ein, da sie im ständigen Fokus der Öffentlichkeit stehen und für das Kundenvertrauen essenziell sind.
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