Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2011
12 Seiten, Note: 2,0
1. Pädagogische Ausgangssituation
2. Didaktik
2.1 Lernziele
2.1.1 Richtlernziel
2.1.2 Groblernziel
2.1.3 Feinlernziel
2.2 Lernzielbereiche
2.2.1 Kognitives Lernziel
2.2.2 Psychomotorisches Lernziel
2.2.3 Affektives Lernziel
3. Ablauf der Unterweisung in Form eines Rollenspiels
3.1 Information zum Spiel
3.2 Vorbereitung, Drehbuch
3.3 Spielphase
3.4 Auswertung, Transfer
4. Abschluss der Unterweisung
4.1 Lernauftrag
4.2 Verabschiedung
5. Anlagen
5.1 Visitenkarten
5.2 Drehbuch
5.3 strukturierte Auswertungsbögen
Das Ziel dieser Arbeit ist die methodisch fundierte Vorbereitung eines Auszubildenden auf eine interkulturelle Begegnung mit japanischen Geschäftspartnern durch den Einsatz eines strukturierten Rollenspiels.
3. Ablauf der Unterweisung in Form eines Rollenspiels
Rollenspiele sind geeignet, reale Lebenssituationen zu simulieren. Teilnehmer können ihre soziale Handlungskompetenz erweitern, indem kritische Situationen in der simulierten Realität angespielt werden. Durch einen Rollentausch ist es möglich, Gefühle und Gedanken des Gegenübers zu erfahren.
Die Unterweisung wird in Form eines reglementierten Rollenspiels durchgeführt.
3.1 Informationen zum Spiel
Die Unterweisung findet im Besprechungsraum der Agentur statt.
Der Ausbilder begrüßt den Auszubildenden freundlich und mit einer Frage zu seinen sportlichen Aktivitäten nimmt er eine eventuelle Befangenheit.
Dem Auszubildenden wird angekündigt, dass er beim nächsten Meeting mit der Japanischen Tourismus Agentur als Protokollant mitarbeiten soll. Mitschriften von Kundengesprächen sind wichtig, um eine Basis für beidseitig gleiches Verständnis von besprochenen Plänen zu erhalten. Da in Englisch verhandelt wird, ist die Aufgabe des Protokollanten gleichermaßen interessant und herausfordernd.
Mit der Frage, wie ihm das gefällt, wird dem Auszubildenden Gelegenheit gegeben, zu dieser Ankündigung Stellung zu nehmen.
1. Pädagogische Ausgangssituation: Beschreibung des Auszubildenden und seines beruflichen Umfelds sowie die Begründung für die Notwendigkeit der interkulturellen Unterweisung.
2. Didaktik: Definition der Lernziele und Lernzielbereiche (kognitiv, psychomotorisch, affektiv), die durch die Unterweisung erreicht werden sollen.
3. Ablauf der Unterweisung in Form eines Rollenspiels: Detaillierte Darstellung der methodischen Vorgehensweise, inklusive der Spielvorbereitung und der konkreten Durchführung der Begrüßungssequenz.
4. Abschluss der Unterweisung: Erläuterung der Nachbereitung durch Lernaufträge und der formalen Beendigung des Unterweisungsprozesses.
5. Anlagen: Bereitstellung der praktischen Arbeitsmaterialien wie Muster-Visitenkarten, das spezifische Drehbuch für das Rollenspiel und die Auswertungsbögen.
Ausbildereignungsprüfung, Rollenspiel, Japan, Geschäftspartner, Begrüßung, Visitenkarten, Unterweisung, Interkulturelle Kompetenz, Marketingkommunikation, Kundenbeziehung, Lernziele, Berufsausbildung, Business-Etikette, Rollentausch, Protokollant.
Die Arbeit befasst sich mit der praktischen Vorbereitung eines Auszubildenden auf eine interkulturelle Begegnung mit japanischen Geschäftspartnern im Rahmen seiner Ausbildung zum Kaufmann für Marketingkommunikation.
Die Schwerpunkte liegen auf der interkulturellen Kommunikation, der Einhaltung geschäftlicher Etikette in Japan sowie der korrekten Durchführung eines professionellen Begrüßungsrituals.
Das primäre Ziel ist es, dem Auszubildenden durch ein Rollenspiel die Sicherheit zu vermitteln, japanische Gäste kulturgerecht zu begrüßen und Visitenkarten korrekt zu überreichen.
Als methodisches Werkzeug wird ein reglementiertes Rollenspiel mit anschließendem Rollentausch verwendet, um reale berufliche Situationen gefahrlos zu simulieren und zu reflektieren.
Der Hauptteil gliedert sich in die pädagogische Einordnung, die didaktische Planung der Lernziele sowie den detaillierten Ablaufplan des Rollenspiels, ergänzt durch unterstützende Arbeitsmittel.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie interkulturelle Kompetenz, Ausbildereignungsprüfung, Rollenspiel und spezifische japanische Business-Etikette charakterisiert.
In Japan ist die Visitenkarte ein Repräsentant der Person und ihres Status; eine falsche Handhabung kann als respektlos empfunden werden und somit die Geschäftsbeziehung gefährden.
Der Ausbilder übernimmt nicht nur die Rolle des japanischen Geschäftspartners, sondern fungiert gleichzeitig als Regisseur, der das Geschehen beobachtet, steuert und bei Bedarf korrigiert.
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