Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2008
7 Seiten
1. Vorbereitung
2. Vormachen und Erklären
3. Nachmachen und Erklären lassen
4. Selbstständiges Üben
Die vorliegende Arbeit dient als strukturierter Unterweisungsentwurf für Auszubildende zum Personaldienstleistungskaufmann/-kauffrau und zielt darauf ab, die korrekte und selbstständige Abwicklung von Urlaubs- und Freizeitausgleichsanträgen unter Berücksichtigung geltender Tarifverträge zu vermitteln.
2. Vormachen und Erklären
Zu Beginn der zweiten Stufe der Unterweisung gehe ich mit dem Auszubildenden die formellen Punkte des Antrags für den Urlaub und den Freizeitausgleich durch.
Zuerst trage ich im Antrag den Namen des Mitarbeiters und seine zugehörige Personal-Nummer ein.
Im zweiten Schritt trage ich beispielhaft Urlaub entweder an einem einzelnen Tag oder über einen längeren Zeitraum ein.
Danach fülle ich einen Freizeitausgleich aus dem Arbeitszeitkonto-Guthaben des Mitarbeiters an einem einzelnen Tag oder über einen längeren Zeitraum aus.
Im letzten Schritt des Vormachen und Erklären fülle ich die abschließenden Punkte des Antrags mit dem Hinweis zur Wichtigkeit der Unterschriften sowohl durch den Mitarbeiter als auch seines Vorgesetzten, damit auch bei einer späteren Akteneinsicht keine Unstimmigkeiten hinsichtlich der rechtmäßigen Gewährung von Freizeitausgleich und Urlaubszeiten auftreten. Denn nur vom Arbeitgeber gewährte Freizeit- und Urlaubszeiten sind vom Arbeitgeber gegenüber dem Mitarbeiter verbindlich einzuhalten.
1. Vorbereitung: Hier findet die persönliche Begrüßung des Auszubildenden statt und es wird der Kenntnisstand bezüglich des Manteltarifvertrags BZA-DGB sowie der arbeitsrechtlichen Grundlagen für Urlaub und Freizeit geprüft.
2. Vormachen und Erklären: Der Ausbilder demonstriert den korrekten Prozess des Ausfüllens des Antragsformulars und unterstreicht dabei die Bedeutung der formalen Vollständigkeit und der Unterschriften für die rechtliche Verbindlichkeit.
3. Nachmachen und Erklären lassen: Der Auszubildende wendet das Erlernte eigenständig an einem Fallbeispiel an, während der Ausbilder den Prozess begleitet, kontrolliert und bei Bedarf unterstützt.
4. Selbstständiges Üben: Das Wissen wird durch eine Zusammenfassung gefestigt und der Auszubildende lernt die übergeordnete Bedeutung einer professionellen Urlaubsplanung für das Betriebsklima kennen.
Unterweisungsentwurf, AEVO, Personaldienstleistungskaufmann, Vier-Stufen-Methode, Urlaubsantrag, Freizeitausgleich, Manteltarifvertrag, BZA-DGB, Arbeitszeitkonto, Personalsachbearbeitung, Ausbildungsrahmenplan, Personalaktenführung, Urlaubsplanung, betriebliche Ausbildung, Personalwesen
Der Entwurf beschreibt eine 15-minütige Ausbildungseinheit, in der ein Auszubildender lernt, Anträge auf Urlaub und Freizeitausgleich in einem Personaldienstleistungsunternehmen korrekt auszufüllen.
Die zentralen Themen sind das korrekte Ausfüllen von Antragsformularen, die Anwendung von Tarifvertragsvorschriften (BZA-DGB) und die Bedeutung der korrekten Personalverwaltung.
Das Lernziel ist, dass der Auszubildende nach der Unterweisung in der Lage ist, Anträge eigenständig und rechtssicher gemäß den betrieblichen Anforderungen auszufüllen.
Es wird die klassische Vier-Stufen-Methode angewendet, die aus Vorbereitung, Vormachen, Nachmachen und selbstständigem Üben besteht.
Der Hauptteil gliedert sich in die vier Stufen der Ausbildung, von der einführenden Wissensprüfung über die Demonstration des korrekten Ausfüllens bis hin zur praktischen Anwendung durch den Auszubildenden.
Die Kernbegriffe sind Unterweisungsentwurf, Vier-Stufen-Methode, Personaldienstleistung, Arbeitszeitkonto und tarifliche Urlaubsregelung.
Wie im Kapitel "Vormachen und Erklären" dargelegt, dienen die Unterschriften dazu, bei späteren Akteneinsichten rechtliche Unstimmigkeiten zu vermeiden und die Verbindlichkeit der gewährten Zeiten sicherzustellen.
Im dritten Kapitel ("Nachmachen und Erklären lassen") stellt der Ausbilder gezielte Kontroll- und Beurteilungsfragen, um den Lernerfolg zu verifizieren.
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