Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2008
19 Seiten, Note: 1,0
1. Die Ausgangslage
1.1 Die/der Auszubildende
1.2 Die Vorbildung
1.3 Der Ausbildungsberuf
1.4 Vorhandene Kenntnisse
1.5 Der Ort der Unterweisung
2. Das Lernziel
2.1 Das Thema
2.2 Der Ausbildungsrahmenplan und der betriebliche Ausbildungsplan
2.3 Die einzelnen Lernziele
2.3.1 Das Richtlernziel
2.3.2 Das Groblernziel
2.3.3 Das Feinlernziel
3. Die notwendigen Ausbildungsmittel
4. Unfallverhütungsvorschriften/Sicherheitsvorschriften
5. Die Motivation
6. Die pädagogischen Prinzipien
6.1 Die Einbeziehung der/des Auszubildenden
6.2 Die Anschaulichkeit
6.3 Die Praxisnähe
6.4 Die Jugendgemäßheit
6.5 Die sachliche Richtigkeit
6.6 Die Erfolgssicherung
7. Die Schlüsselqualifikationen
7.1 Die personellen Fähigkeiten
7.2 Die sozialen Fähigkeiten
7.3 Die kognitiven Fähigkeiten
8. Die Unterweisung
8.1 Die Begründung Unterweisungsmethode
8.2 Der Zeitrahmen
8.3 Die Vier-Stufen Methode und das Lehrgespräch
8.3.1 Die Vorbereitung
8.3.2 Das Lehrgespräch und das Vormachen
8.3.3 Das Nachmachen
8.3.4 Die Lernerfolgskontrolle
8.4 Der Ausbildungsnachweis
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die strukturierte Planung und methodische Darstellung einer praktischen Ausbildungseinheit für Auszubildende zur Kauffrau/zum Kaufmann im Einzelhandel, um Sicherheit und fachliche Kompetenz beim Umgang mit Bargeld zu vermitteln.
8.3.2 Das Lehrgespräch und das Vormachen
Die theoretischen Inhalte werden zunächst gemeinsam mit der/dem Auszubildenden vorbereitet. Nachdem die/der Auszubildende mit der Aufgabe vertraut gemacht wurde, werden nun die kompletten Arbeitsschritte durch Fragen zusammen mit der/dem Auszubildenden erarbeitet.
In diesem fragend entwickelnden Lehrgespräch wird die Vorbereitung der Geldscheine, die Bündelung dieser, die Fertigstellung des Safebags und die Erstellung des Einzahlungsbeleges erarbeitet. Ebenso wird der Aufbau des Kleingeldbeleges erklärt und die darauf folgende Bestellung. Dabei wird besonderer Wert auf die Vermittlung der Gründe des Handelns gelegt.
Durch diese Erklärungen der einzelnen Arbeitsschritte, d.h. indem die Ausbilderin bzw. der Ausbilder das „Was“, „Wie“ und „Warum“ erläutert, ist die/der Auszubildende in der Lage, die Zusammenhänge zu erkennen und das dabei erlangte Wissen langfristig zu speichern. Des Weiteren steigt die Motivation, wenn die/der Auszubildende mit einem so wichtigen Thema vertraut gemacht wird und das Tun ihrer/seiner Handlungen genau versteht.
1. Die Ausgangslage: Dieses Kapitel beschreibt den aktuellen Ausbildungsstand, die Vorbildung sowie das persönliche Profil der/des Auszubildenden und definiert den Lernort für die Unterweisung.
2. Das Lernziel: Hier werden das Thema der Ausbildungseinheit, die Einordnung in den Ausbildungsrahmenplan sowie die konkreten Lernziele aufgeteilt in Richt-, Grob- und Feinlernziele dargelegt.
3. Die notwendigen Ausbildungsmittel: Dieses Kapitel listet alle materiellen und organisatorischen Hilfsmittel auf, die für die Durchführung der praktischen Unterweisung erforderlich sind.
4. Unfallverhütungsvorschriften/Sicherheitsvorschriften: Der Fokus liegt hier auf den relevanten Sicherheitsbestimmungen, die zum Schutz der Mitarbeiter und zur ordnungsgemäßen Geldentsorgung eingehalten werden müssen.
5. Die Motivation: Hier wird erläutert, wie durch die Vermittlung des Praxisbezugs und der Bedeutung der Aufgabe die Lernbereitschaft der/des Auszubildenden gesteigert wird.
6. Die pädagogischen Prinzipien: Dieses Kapitel erläutert die methodischen Leitlinien wie Anschaulichkeit, Praxisnähe und Erfolgssicherung, um einen effektiven Lernerfolg zu gewährleisten.
7. Die Schlüsselqualifikationen: Hier wird aufgezeigt, welche personalen, sozialen und kognitiven Fähigkeiten bei der/dem Auszubildenden durch diese Einheit gefördert werden.
8. Die Unterweisung: Das zentrale Kapitel erläutert die methodische Wahl der 4-Stufen-Methode, den zeitlichen Ablauf sowie die konkrete Gestaltung der einzelnen Lernschritte bis hin zum Ausbildungsnachweis.
Ausbildungseinheit, Einzelhandel, Bankeinzahlung, Kleingeldbestellung, 4-Stufen-Methode, Lehrgespräch, Sicherheitsvorschriften, Bargeldmanagement, Fachkompetenz, Ausbildungsrahmenplan, Safebag, Geldwirtschaft, Lernziel, Praxisnähe, Ausbildungsnachweis.
Die Arbeit behandelt die Durchführung einer praktischen Unterweisung zur Vorbereitung einer Bankeinzahlung und einer Kleingeldbestellung für Auszubildende im Einzelhandel.
Zu den Kernbereichen gehören der sichere Umgang mit Bargeld, die Einhaltung betriebsinterner Sicherheitsstandards sowie die fachgerechte Erstellung von Einzahlungsunterlagen.
Die/der Auszubildende soll nach der Unterweisung in der Lage sein, Bankeinzahlungen und Kleingeldbestellungen unter Beachtung der internen Vorschriften vollständig eigenständig durchzuführen.
Es wird eine modifizierte 4-Stufen-Methode verwendet, die durch ein fragend-entwickelndes Lehrgespräch ergänzt wird, um die kognitive Einbindung des Auszubildenden zu fördern.
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorbereitung der Unterweisung, das Lehrgespräch inklusive Vormachen, das eigenständige Nachmachen durch den Auszubildenden sowie die anschließende Erfolgskontrolle.
Die Arbeit zeichnet sich besonders durch Fachbegriffe wie Safebag, Geldwaage, Scheinebündelung, Ausbildungsrahmenplan und betriebliche Standards aus.
Durch das Verständnis der Gründe für jeden Handgriff erkennt die/der Auszubildende die Zusammenhänge besser, was die Motivation erhöht und zu einer langfristigen Wissensspeicherung führt.
Dies erfolgt durch die 4. Stufe der Unterweisung (Lernerfolgskontrolle), bei der die/der Auszubildende die Aufgaben selbstständig unter Beobachtung ausführt und das Ergebnis anschließend mit einer Musterlösung vergleicht.
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