Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2003
20 Seiten, Note: 1,0
Inhalt
Thema der Unterweisung
Einordnung in den Lehrplan
Unfallverhütungsvorschriften
Maschinenpflegevorschriften
I. Lernziel
- Richtlernziel
- Groblernziel
- Feinlernziel
II. Unterweisungsmethode
1. Phase: Begegnung
2. Phase: Besinnung
3. Phase: übende Mitarbeit
III. Unterweisungsstil
IV. Ort der Unterweisung
V. Lernbereiche
- kognitiver Lernbereich
- psychomotorischer Lernbereich
- affektiver Lernbereich
VI. Planung der Methode
a) Vier-Stufen-Methode
b) fragend-entwickelnde Methode
VII. Didaktische Prinzipien
a) Methodische Grundsätze
b) Unterweisungsprinzipien
- Prinzip der Aktivität des Auszubildenden
- Prinzip der Anschauung
- Prinzip der Praxisnähe
- Prinzip der Erfolgssicherung
- Prinzip der Jugend- bzw. Entwicklungsgemäßheit
- Prinzip der sachlichen Richtigkeit
Unterweisungsmaterialien
Stichpunktartige Darstellung des Ablaufes der Unterweisungsprobe
Vier – Stufen – Methode
Arbeitszergliederung
Merkblatt “Steppnaht“
Merkblatt “doppelter, sichtbarer Saum“
Diese Arbeit dient als Unterweisungsprobe für die praktische Ausbildereignungsprüfung und zielt darauf ab, dem Auszubildenden den Arbeitsgang der Hosen-Saumfertigung methodisch fundiert zu vermitteln. Im Zentrum steht die Befähigung zum eigenständigen, fachgerechten und prozesssicheren Säumen unter Berücksichtigung didaktischer Prinzipien.
Die Vier-Stufen-Methode
Die Vorkenntnisse, den Umgang mit der Nähmaschine, erhielt der Auszubildende bereits durch die vorhergehenden Unterweisungen.
Zur eigentlichen Unterweisung, dem Säumen einer Hose, wird die Vier-Stufen-Methode angewandt.
Um den Lernfortschritt zu ermitteln, wird begleitend die fragend-entwickelnde Methode angewandt.
Unabhängig von den Methoden läuft das Lernen in drei Phasen ab.
1. Phase (Begegnung): Im Mittelpunkt der Berufsausbildung steht das praktische Miterleben der betrieblichen Vorgänge soweit sie im Betrieb manuell und visuell zu erfassen sind (Ernstarbeit). Gerade der junge Mensch will das Erlebbare, Anschaubare, Konkrete. Er verlangt nach Aktivität, Bewährung im praktischen Tun, nach Geltung und Anerkennung.
2. Phase (Besinnung): Diese Lernstufe ist der geistige Mittelpunkt der betrieblichen Ausbildung. Sie dient der Klärung und Vertiefung (dem Verständlichmachen) des betrieblichen Bildungsstoffes. Sie macht das Ausbildungsverhältnis zum eigentlichen beruflichen Bildungs- und Erziehungsverhältnis. Sie ist Kernpunkt der Aufgaben des Ausbilders. Allein durch die Beteiligung an betrieblichen Arbeiten kann der Auszubildende, aufgrund der Kürze der Ausbildung, in der unüberschaubaren und komplexen Arbeitswelt das Ziel der Handlungskompetenz nicht erreichen.
Thema der Unterweisung: Definiert das Groblernziel, die Methoden und die Rahmenbedingungen der Unterweisung.
Einordnung in den Lehrplan: Gibt Auskunft über Ausbildungsberuf, Lernende und Ausbildungsabschnitt.
Unfallverhütungsvorschriften: Legt Sicherheitsregeln fest, um Gefahren bei der Maschinenarbeit zu minimieren.
Maschinenpflegevorschriften: Beschreibt Wartungsmaßnahmen zur Werterhaltung der Betriebsmittel.
I. Lernziel: Differenziert zwischen Richt-, Grob- und Feinlernzielen für den Auszubildenden.
II. Unterweisungsmethode: Erläutert die Phasen des Lernens und die eingesetzten Lehrmethoden.
III. Unterweisungsstil: Beschreibt die kooperative Führung des Ausbilders.
IV. Ort der Unterweisung: Definiert den Lernort im industriellen Umfeld.
V. Lernbereiche: Analysiert die kognitiven, psychomotorischen und affektiven Lernziele.
VI. Planung der Methode: Detailliert die Anwendung der Vier-Stufen-Methode und der fragend-entwickelnden Methode.
VII. Didaktische Prinzipien: Beleuchtet die pädagogischen Grundlagen der Unterweisung.
Unterweisungsprobe, Ausbildereignungsprüfung, Vier-Stufen-Methode, Modeschneider, Hosen saumen, Lernziel, Didaktische Prinzipien, Arbeitszergliederung, Arbeitssicherheit, Maschinenpflege, Fachkompetenz, Handlungskompetenz, Auszubildender, Stoffbearbeitung, Nähtechnik.
Das Hauptziel ist die strukturierte Vorbereitung einer praktischen Unterweisung im Beruf des Modeschneiders, konkret die Anfertigung eines doppelten, sichtbaren Saums bei einer Hose.
Die Arbeit deckt die didaktische Planung, die methodische Vorgehensweise, Sicherheitsaspekte, Materialkenntnis und die praktische Fertigungstechnik ab.
Die Arbeit stützt sich primär auf die Vier-Stufen-Methode, begleitet von einer fragend-entwickelnden Methode zur Überprüfung des Wissensfortschritts.
Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Planung, die didaktischen Prinzipien, die notwendigen Sicherheitsvorschriften sowie die detaillierte Arbeitszergliederung für den Fertigungsschritt.
Es werden klassische berufspädagogische Prinzipien wie Aktivität, Anschauung, Praxisnähe, Erfolgssicherung und Entwicklungsgemäßheit angewandt.
Schlüsselbegriffe sind unter anderem Ausbildereignungsprüfung, Vier-Stufen-Methode, Fachkompetenz und didaktische Prinzipien in der industriellen Näherei.
Sie ermöglicht eine ganzheitliche Ausbildung, die nicht nur reines Fachwissen (kognitiv), sondern auch handwerkliches Geschick (psychomotorisch) und die Einstellung zur Genauigkeit (affektiv) fördert.
Sie dient als strukturierte Anleitung, die den komplexen Vorgang in überschaubare Lernschritte mit klaren Kernpunkten und Begründungen unterteilt, was das Verständnis und die Lerneffektivität erhöht.
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