Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2002
15 Seiten, Note: sehr gut
AdA Handwerk / Produktion / Gewerbe - Mechanische Berufe, Metall und Kunststoff
1. Rahmen der Unterweisung
2. Lernbereiche
Kognitiver Bereich
Psychomotorischer Bereich
Affektiver Bereich
3. Lernziele
Leitziel
Richtziele
Grobziele
Feinziele
4. Ausgangssituation
Des Auszubildenden
Des Ausbilders
Des Betriebes
5. Auswahl und Anwendung der Vier-Stufen-Methode
Methode
Themenwahl
Ausbildungsort
Ausbilder
Stufe 1 - Vorbereiten ca. 3 min
Begrüßung
Motivation
Unterweisungsthema
Lernziele
Stufe 2 - Vorführen und Erklären ca. 6 min
Algorithmische Gliederung des Unterweisungsablaufes
Stufe 3 – Nachmachen und Erklären lassen ca. 6 min
Stufe 4 - Selbständiges Anwenden
6. Auswertung der Unterweisung
7. Lernerfolgskontrolle
Die vorliegende Arbeit dient als strukturierter Entwurf für eine praktische Unterweisung im Rahmen der Ausbildereignungsprüfung. Das primäre Ziel ist es, dem Auszubildenden die methodische Materialkalkulation durch Gewichtsermittlung für Kunststoffformteile zu vermitteln und ihn dazu zu befähigen, diese im betrieblichen Kontext eigenständig anzuwenden.
Stufe 2 - Vorführen und Erklären ca. 6 min
Algorithmische Gliederung des Unterweisungsablaufes
Pos. Nr. 1: Lesen der Produktionsunterlagen. Wie ? Womit ?: Vorlesen und Erläutern der einzelnen Daten und Positionen, Herstellen von Verknüpfungen. Warum ?: Verstehen der Unterlagen, Fehlervermeidung bei der späteren selbständigen Bearbeitung.
Pos. Nr. 2: Sichten der Kundenmuster. Wie ? Womit ?: Begutachten der Kundenmuster nach Farbe, Form und Material. Warum ?: Erkennen und Zuordnen der Muster zu den entsprechenden Papieren.
Pos. Nr. 3: Kundenmuster wiegen. Wie ? Womit ?: Kundenmuster mit der Hand auf die Waagschale legen und Gewicht im Display ablesen, Gewicht wird auf eine ganze Grammzahl aufgerundet. Warum ?: Gewichtsfeststellung ist die Grundlage für die Materialkalkulation.
Pos. Nr. 4: Materialberechnung. Wie ? Womit ?: Abgelesenes Gewicht wird in den Taschenrechner eingegeben und mit der vom Kunden gewünschten Stückzahl multipliziert, Ergebnis wird in kg umgerechnet und notiert. Warum ?: Ermitteln des Materialbedarfs ist die Voraussetzung für dessen Bestellung.
1. Rahmen der Unterweisung: Definiert die organisatorischen Rahmenbedingungen wie Beruf, Dauer, Lernort und benötigte Ausbildungsmittel.
2. Lernbereiche: Unterteilt die Unterweisung in kognitive, psychomotorische und affektive Lernziele zur ganzheitlichen Förderung des Auszubildenden.
3. Lernziele: Präzisiert die angestrebten Ergebnisse von übergeordneten Leitzielen bis hin zu konkreten fachlichen Feinzielen.
4. Ausgangssituation: Beschreibt den Kenntnisstand des Auszubildenden, das Profil des Ausbilders und die Struktur des Ausbildungsbetriebes.
5. Auswahl und Anwendung der Vier-Stufen-Methode: Erläutert die methodische Wahl sowie den detaillierten, stufenweisen Ablauf der Unterweisung.
6. Auswertung der Unterweisung: Legt das Vorgehen zur Bewertung der Leistungen und zur Dokumentation der Lernentwicklung fest.
7. Lernerfolgskontrolle: Beschreibt die Mechanismen zur Überprüfung des Gelernten in der Anwendungspraxis.
Ausbildereignungsprüfung, Unterweisungsentwurf, Verfahrensmechaniker, Vier-Stufen-Methode, Materialkalkulation, Gewichtsermittlung, Präzisionswaage, Produktionsplanung, Kunststofftechnik, Spritzgießverfahren, Lernziele, Ausbildungspraxis, Materialbedarf, betriebliche Unterweisung, Arbeitssicherheit.
Der Entwurf beschreibt die methodische Vermittlung der Materialkalkulation durch Gewichtsermittlung bei der Herstellung von Kunststoffformteilen für einen angehenden Verfahrensmechaniker.
Im Fokus stehen die korrekte Bedienung einer Präzisionswaage, die Durchführung von Mengenbedarfsrechnungen und das Ausfüllen betrieblicher Materialanforderungsformulare.
Das Ziel ist die Befähigung des Auszubildenden zur selbstständigen Planung und Vorbereitung von Produktionsprozessen unter Einhaltung betrieblicher Standards.
Es wird konsequent die bewährte Vier-Stufen-Methode (Vorbereiten, Vorführen, Nachmachen, selbstständiges Anwenden) eingesetzt.
Der Hauptteil gliedert den Unterweisungsablauf in konkrete Arbeitsschritte, von der Lektüre der Unterlagen über das Wiegen bis hin zur Materialbestellung.
Die wesentlichen Begriffe sind Vier-Stufen-Methode, Materialkalkulation, Präzisionswaage, Verfahrensmechanik und berufliche Ausbildung.
Die Rundung dient der Standardisierung der Materialkalkulation als Basis für die Mengenbedarfsrechnung im Produktionsprozess.
Der Ausbilder übernimmt eine beobachtende und moderierende Funktion, indem er korrigierend eingreift und durch Lob positive Arbeitsschritte verstärkt.
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