Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2008
119 Seiten
1. Telefonische Annahme einer Zimmerreservierung an der Rezeption (Unterweisung Hotelfachmann / -fachfrau)
1.1. Der Ausbilder
1.2. Die Auszubildende
2. Beschreibung der Lernziele
2.1. Gesamtlernziel
2.2. Feinlernziele
2.2.1. Kognitive Lernziele (Erkenntnisse)
2.2.2. Affektive Lernziele (Gewissen, Interesse)
2.2.3. Psychomotorische Lernziele (Feinmotorik)
2.2.4. Anwendung der Lernziele
2.3. Motivation
2.3.1. Motivation während der Begrüßung
2.3.2. Motivation während der Unterweisung
2.3.3. Motivation nach der Unterweisung
3. Planung und Durchführung der Ausbildungseinheit
3.1. Ort der Unterweisung
3.2. Lernzeit
3.3. Lehr- und Ausbildungsmittel
3.4. Unterweisungsmethode
3.5. Ablauf der Unterweisung
4. Schlussbesprechung
5. Anhang
2. Fachgerechtes Eindecken eines 3-Gänge-Menüs (Unterweisung Hotelfachmann / -fachfrau)
3. Fachgerechtes Öffnen einer Weinflasche (Unterweisung Hotelfachfrau/-mann)
4. Vorbereitung einer Papaya (Unterweisung Koch / Köchin)
5. Servietten brechen, Form: Krone (Unterweisung Hotelfachmann / -fachfrau)
6. Begrüßung der Gäste und Ausfüllen eines Meldescheins (Unterweisung Hotelfachmann / -frau)
7. Annehmen einer Tischreservierung (Unterweisung Restaurantfachmann / -frau)
8. Ausfüllen eines Reservierungsformulars (Unterweisung Hotelfachmann / -frau)
9. Telefonische Reservierungsannahme (Unterweisung Hotelfachfrau / -mann)
Das primäre Ziel dieser Arbeit besteht in der Erstellung praxisorientierter Unterweisungsentwürfe für verschiedene Ausbildungsberufe im Gastgewerbe gemäß der Ausbildereignungsverordnung (AEVO). Die Forschungsfrage richtet sich darauf, wie theoretische Ausbildungsinhalte unter Anwendung der 4-Stufen-Methode oder anderer geeigneter pädagogischer Verfahren effizient und nachhaltig in die betriebliche Praxis übertragen werden können, um Auszubildende optimal auf ihren Arbeitsalltag vorzubereiten.
1. Stufe: Vorbereiten durch den Ausbilder / Motivation
In der ersten Stufe ist vorwiegend die Ausbilderin aktiv. Sie legt die Ausbildungsmittel logisch, praktisch und vor allem übersichtlich bereit. Dadurch kann die Unterweisung ungestört ablaufen und die Auszubildende kann sich ganz auf die neue Aufgabe konzentrieren.
Sobald die Auszubildende den Unterweisungsort betritt, wird sie von der Ausbilderin herzlich begrüßt. Ein lockeres Gespräch baut Spannung ab und nimmt die Befangenheit. Wichtig ist, dass die Ausbilderin an die vorangegangene Unterweisung, der Fidelioschulung, anknüpft. Sie vergewissert sich, dass zu der vorangegangenen Unterweisung keine Unsicherheiten mehr bestehen.
Im Anschluss stellt die Ausbilderin das Thema der heutigen Unterweisung vor: „Das Ausfüllen eines Reservierungsformulars“
Die Ausbilderin erklärt der Auszubildenden, aus welchem Grund es so wichtig ist, das Reservierungsformular der Gästeanfragen korrekt auszufüllen. Da die erworbenen Kenntnisse die weiteren Ausbildungsschritte in der Reservierungsabteilung voraussetzen, motiviert dies die Auszubildende zusätzlich, und lässt sie mit Engagement und Freude an die neue Aufgabe herantreten.
1. Beschreibung der Ausgangsposition: Vorstellung des Ausbilders und des Auszubildenden sowie deren spezifische Qualifikationen und bisherige Erfahrungen im Betrieb.
2. Beschreibung der Lernziele: Definition der kognitiven, affektiven und psychomotorischen Lernziele sowie die Strategien zur Steigerung der Motivation.
3. Planung und Durchführung der Ausbildungseinheit: Erläuterung des gewählten Lernortes, der optimalen Lernzeit und der methodischen Strukturierung der Unterweisung.
4. Schlussbesprechung: Abschluss der Unterweisung durch eine gemeinsame Fehleranalyse, Feedback zur Arbeitsleistung und Ausblick auf künftige Lerninhalte.
Ausbildung, Unterweisung, Gastgewerbe, Vier-Stufen-Methode, Reservierung, Hotel, Service, Pädagogik, Motivation, Arbeitssicherheit, Hygiene, Fachkompetenz, Qualitätssicherung, Auszubildende, Betriebliche Ausbildung
Das Ziel ist die Vermittlung praktischer Fertigkeiten und Kenntnisse im Hotelfach, um Auszubildende befähigt, Aufgaben wie Zimmerreservierungen oder Weinservice eigenständig und professionell auszuführen.
Die Arbeit behandelt vielfältige operative Bereiche: von der telefonischen Reservierungsannahme über das Eindecken von Tischen bis hin zur Vorbereitung von Speisen.
Überwiegend wird die Vier-Stufen-Methode angewandt, die den Auszubildenden durch Vorbereiten, Vormachen, Nachmachen und selbständiges Üben sicher zum Lernziel führt.
Durch Lob, die Verdeutlichung des Nutzens für den Arbeitsalltag und ein kooperatives Führungsverhalten wird die Eigeninitiative und das Interesse der Auszubildenden gefördert.
Der Hauptteil gliedert sich in die Ausgangslage, die detaillierte Definition von Lernzielen, die methodische Planung, den konkreten Ablauf (Vier Stufen) und die Erfolgskontrolle.
Die Arbeitszergliederung dient als systematischer Leitfaden, der jeden Arbeitsschritt in "Was?", "Wie?" und "Warum?" unterteilt, um die Prozessqualität zu sichern.
Der originale Arbeitsplatz schafft realistische Bedingungen, ermöglicht den Zugriff auf alle benötigten Arbeitsmittel und erleichtert den Transfer des Gelernten in den direkten Arbeitsalltag.
Kleine Fehler werden nicht sofort korrigiert, um den Lernfluss und die Motivation nicht zu stören; nur bei groben oder sicherheitsrelevanten Fehlern greift der Ausbilder unmittelbar ein.
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