Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2005
11 Seiten, Note: 1,5
1. Grundlagen
2. Adressatenbeschreibung
3. Lernziele und Lernbereiche
3.1 Richtziel
3.2 Groblernziel
3.3 Feinlernziel
3.5 Kognitiv
3.6 Affektiv
3.7 Psychomotorisch
4. Organisation
4.1 Lernort
4.2 Arbeitsmittel
4.3 Unterweisungszeitpunkt und Dauer
5. Unterweisungsmethode
6. Aufbau der 4 Stufen Methode
6.1 1.Stufe: Vorbereiten
6.2 2.Stufe: Vormachen und Erklären
6.3 3.Stufe: Nachmachen durch den Auszubildenden
6.4 4.Stufe: Übung und Festigung
7. Unterweisungsablauf nach der 4 Stufen Methode
1. Stufe: Vorbereitung
2. Stufe: Vormachen und Erklären der Arbeitshandlung
3. Stufe: Nachmachen der Arbeitshandlung
4. Stufe: Selbständiges Üben
8. Arbeitszergliederung
Diese Arbeit dient als Unterweisungsleitfaden für Auszubildende zur Bankkauffrau bzw. zum Bankkaufmann. Das primäre Ziel ist es, dem Auszubildenden die fachgerechte Handhabung und das fehlerfreie Ausfüllen eines Überweisungsträgers anhand einer Rechnung zu vermitteln.
2. Stufe: Vormachen und Erklären der Arbeitshandlung
Zuerst weise ich die Auszubildende/ den Auszubildenden darauf hin, dass sie alle Arbeitsschritte genau beobachten soll.
Danach führe ich die Arbeitshandlung vorbildlich durch, indem ich der Auszubildenden den Überweisungsträger erläutere und die benötigten Bestandteile für diesen auf der Rechnung zeige und mit dem Marker anzeichne. Ich erkläre, welche Position der Rechnung in welche Zeile des Überweisungsträgers übernommen wird.
Am Beispiel der Rechnung der Firma Gruner & Jahr AG & Co KG müssen die Daten folgendermaßen auf den Überweisungsträger übernommen werden: Begünstigter: Gruner + Jahr AG & Co KG, Konto-Nr.: 100100100, Bankleitzahl: 20070000, Kreditinstitut des Begünstigten: Deutsche Bank, Betrag: Rechnungsbetrag 25 €, Kunden-Referenz: Rechnungs-Nr.: 000007, Noch Verwendungszweck: Kunden-Nr.: 000008, Kontoinhaber: Vor und Zuname des Kunden, Konto-Nr. des Inhabers: Kontonummer des Kunden. Achtung: Nur Girokonten dürfen betroffen sein! Keine Sparbücher oder Dergleichen. Datum/Unterschrift: aktuelles Datum und Unterschrift des Kunden.
Wichtig hierbei ist, dass der gesamte Überweisungsbeleg in Druckbuchstaben auszufüllen ist. Ebenso weise ich darauf hin, dass beim Übertragen sorgfältig vorzugehen ist, damit sich keine Zahlendreher einschleichen und wie man bei entstanden Fehlern vorgehen sollte.
Während des Vormachens muss ich besonders darauf achten, dass die Auszubildende/ der Auszubildende auch jeden Arbeitsschritt genau beobachten kann. Abschließend vergewissere ich mich, ob die Auszubildende/ der Auszubildende alles verstanden hat bzw. frage nach, ob noch Unklarheiten bestehen. Danach kann ich zu Stufe 3 übergehen.
1. Grundlagen: Hier werden die Rahmenbedingungen der Unterweisung festgelegt, einschließlich des Ausbildungsberufs, der Arbeitsmittel und des zeitlichen Rahmens.
2. Adressatenbeschreibung: Dieses Kapitel skizziert das Profil des Auszubildenden, seine bisherige schulische Bildung und den aktuellen Wissensstand.
3. Lernziele und Lernbereiche: Hier werden die angestrebten Lernziele in Richt-, Grob- und Feinlernziele sowie in kognitive, affektive und psychomotorische Bereiche gegliedert.
4. Organisation: Dieses Kapitel erläutert die Wahl des Lernorts sowie die Bereitstellung der benötigten Arbeitsmittel für einen störungsfreien Ablauf.
5. Unterweisungsmethode: Begründung für die Wahl der 4-Stufen-Methode als effizientes Instrument zur Vermittlung manueller Fähigkeiten.
6. Aufbau der 4 Stufen Methode: Detaillierte Darstellung der vier Phasen (Vorbereiten, Vormachen, Nachmachen, Üben) und deren spezifische Inhalte.
7. Unterweisungsablauf nach der 4 Stufen Methode: Eine praktische Umsetzungshilfe, die beschreibt, wie der Ausbilder die einzelnen Stufen konkret durchführt und moderiert.
8. Arbeitszergliederung: Eine tabellarische Übersicht, die die Arbeitsschritte, die Vorgehensweise, die Begründung und den Zeitaufwand zusammenfasst.
Unterweisung, Bankkaufmann, Überweisungsträger, 4-Stufen-Methode, Rechnung, Servicebereich, Auszubildende, Lernziele, Arbeitshandlung, Zahlungsverkehr, Praxisnah, Lernfortschritt, Arbeitszergliederung, Berufsbildung, Bank.
Die Arbeit befasst sich mit der methodischen Unterweisung eines Auszubildenden im Bankwesen zum Thema "Ausfüllen eines Überweisungsträgers anhand einer Rechnung".
Zentrale Themen sind die fachgerechte Durchführung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs, die Anwendung der 4-Stufen-Methode und die didaktische Planung einer Ausbildungseinheit.
Das Ziel ist die Vermittlung der Fähigkeit, selbstständig und fehlerfrei Überweisungsträger auszufüllen, sowie die Festigung dieser Kompetenz durch praktische Übung.
Es wird die bewährte didaktische "4-Stufen-Methode" (Vorbereiten, Vormachen, Nachmachen, Üben) angewandt, um manuelle Arbeitsabläufe praxisnah zu vermitteln.
Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Herleitung, die konkrete Beschreibung der vier Stufen sowie eine tabellarische Arbeitszergliederung für den Ausbilder.
Wichtige Begriffe sind Unterweisung, Bankkaufmann, Überweisungsträger, 4-Stufen-Methode und Praxisnähe.
Der Lernort muss eine störungsfreie Umgebung bieten, um eine Ablenkung durch das Tagesgeschäft im Schalterbereich auszuschließen und die Konzentration auf die Unterweisung zu gewährleisten.
Der Ausbilder greift bei groben Fehlern ein, leistet Hilfestellung zur Korrektur und ermutigt den Auszubildenden durch Lob, sobald die Arbeitsschritte korrekt wiederholt wurden.
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