Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2013
13 Seiten, Note: 2
I. Formaler Teil
1. Thema
2. Fallschilderung
3. Erläuterungen zum Lerninhalt
4. Richtlernziel
5. Groblernziel
6. Feinlernziel
a) Psychomotorischer Bereich
b) Kognitiver Bereich
c) Affektiver Bereich
7. Ausgangssituation
a) Zu unterweisende Auszubildende:
b) Schulische Ausbildung:
c) Vorkenntnisse/Lehrjahr:
d) Lernort
e) Arbeitsmittel
8. Dauer der Unterweisung
9. Methodenwahl
10. Didaktische Prinzipien
11. Berufliche Handlungskompetenz
a) Folgende Fachkompetenzen soll er entwickeln bzw. vertiefen:
b) Persönlichkeitskompetenz(Selbst- oder Humankompetenz):
c) Sozialkompetenzen:
II. Inhaltlicher Teil
1. Motivationsphase
2. Erarbeitungsphase
3. Übungsphase
4. Kontrollphase
Das Ziel der Unterweisung ist die Vermittlung und Vertiefung der fachlichen sowie methodischen Kompetenz eines Auszubildenden im ersten Lehrjahr bei der Durchführung der Behandlungspflege "Medikamente richten". Die Forschungsfrage bzw. der praktische Fokus liegt darauf, wie der Auszubildende durch die "Erarbeitende Methode" und die konsequente Anwendung der 5-R-Regel sowie der 3-Phasen-Kontrollmethode befähigt wird, diese komplexe Tätigkeit sorgfältig, selbstständig und fehlerfrei auszuüben.
2. Erarbeitungsphase
Selbständige Vorbereitungsphase: -Azubi sorgt für ruhige, störungsfreie Atmosphäre. -Er schließt die Tür des Stationszimmer und informiert die Kollegen, dass er Ruhe für die Tätigkeit benötigt und nicht ans Telefon gehen kann. Das Medikamente stellen erfordert höchste Konzentration und sollte zur Fehlervermeidung nicht gestört/unterbrochen werden.
-Azubi organisiert alle Arbeitsmittel aus siehe 7.e). u. .legt sie auf die Schreibtischablage vor dem Apothekerschrank Er steht mit dem Gesicht vor dem Apothekerschrank. -Er ordnet alle Arbeitsmittel so an, dass er von links nach rechts arbeiten kann. Die Akte liegt vor ihm, der Dispenser liegt auf der offenen Fieberkurve , der Schreibtischablage d. Apothekerschranks u. der Papierkorb steht rechts unter dem Schreibtisch. Die Medikamente liegen links neben der Kurve. -Damit seine Haltung physiologisch, rückenschonen ist und eine rhythmischer Bewegungsablauf (Kinästhetik) möglich ist, weil im späteren Arbeitsleben er bei 40 Patienten hintereinander Medikamente Stellen wird, muss er rückenschonend arbeiten von Anfang an.
-Er soll von sich aus vor Beginn seiner Tätigkeit die hygienische Händedesinfektion durchführen. -1,5ml Desinfektionsmittel werden in die Handinnenfläche gegeben und beide Hände,( alle Finger u. Nagelfurchen, Daumen nicht vergessen!), so lange einmassiert in der Art „als würde man Hände waschen „solange bis Hände wieder trocken sind.(ca. 1min.) -Vermeidung von Keimverschleppung!
I. Formaler Teil: Beschreibt die Rahmenbedingungen, Lernziele und die Ausgangssituation der geplanten Unterweisung.
II. Inhaltlicher Teil: Detailliert den methodischen Ablauf der Unterweisung, unterteilt in Motivations-, Erarbeitungs-, Übungs- und Kontrollphase.
Medikamente richten, Behandlungspflege, 5-R-Regel, 3-Phasen-Kontrollmethode, Azubi, Ausbilder, Patientensicherheit, Arzneimittellehre, Erarbeitende Methode, Handlungskompetenz, Hygiene, Patientendokumentation, Rote Liste 2013, Pflegeverständnis, Fehlervermeidung.
Der Entwurf befasst sich mit der methodischen Anleitung eines Auszubildenden im ersten Lehrjahr bei der praktischen Tätigkeit des Stellens von Medikamenten nach ärztlicher Anordnung.
Die Arbeit umfasst die Vorbereitung des Medikamentenstellens, die Einhaltung hygienischer Standards, die Anwendung der 5-R-Regel sowie die Förderung der fachlichen, persönlichen und sozialen Kompetenz des Auszubildenden.
Das Hauptziel ist es, dass der Auszubildende die korrekte und verantwortungsbewusste Durchführung des Medikamentenstellens unter Einhaltung aller Sicherheits- und Hygienestandards erlernt und beherrscht.
Es wird das Lehrgespräch sowie die "Erarbeitende Methode" (entwickelndes Lehrverfahren) angewandt, um den Lernerfolg und die Eigenaktivität des Auszubildenden zu maximieren.
Der Hauptteil gliedert sich in eine Motivations-, Erarbeitungs-, Übungs- und Kontrollphase, wobei jeder Schritt mit konkreten "Was?", "Wie?" und "Warum?"-Vorgaben versehen ist.
Wichtige Begriffe sind unter anderem 5-R-Regel, Patientensicherheit, Handlungskompetenz, Arzneimittellehre und Behandlungspflege.
Sie dient der systematischen Fehlervermeidung und Selbstreflexion, da der Auszubildende bei jedem Medikament eine dreifache Prüfung vornehmen muss, um die Unversehrtheit des Patienten zu gewährleisten.
Sie dient als notwendiges Nachschlagewerk, damit der Auszubildende bei Unklarheiten über Medikamente eigenständig Informationen einholen kann, was die Selbstständigkeit und Fachkompetenz fördert.
Er soll zunächst eigenständig versuchen, eine Lösungsstrategie zu erarbeiten (z.B. Teilen einer Tablette entlang der Furche), um seine Problemlösekompetenz zu festigen, bevor der Ausbilder bei Bedarf unterstützend eingreift.
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