Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2013
9 Seiten, Note: 2,0
AdA Handwerk / Produktion / Gewerbe - Mechanische Berufe, Metall und Kunststoff
1. Übersicht
2. Bezug zur Ausbildungsordnung und dem Ausbildungsrahmenplan
3. Lernziele und angestrebte Kompetenzen
4. Feinlernziel
5. Zielgruppe
6. Durchführung der Ausbildungseinheit
6.1 Vorbereitungsphase
6.2 Erarbeitungsphase
6.3 Kontrollphase
6.4 Übungsphase
7. Arbeitszergliederung
8. Prüfprotokoll
9. Zeichnung Prüfwerkstück
Das Hauptziel dieser Unterweisung besteht darin, dem Auszubildenden die korrekte und eigenständige Handhabung des Messschiebers zu vermitteln, um Werkstücke präzise zu vermessen und deren Maßhaltigkeit anhand von Toleranzvorgaben zu bewerten.
Vorbereitungsphase:
Der Lehrling wird von mir in der Werkstatt begrüßt und ich erkundige mich nach seinem Befinden.
Ich erzähle dem Lehrling, dass wir heute mit dem Messschieber ein Werkstück vermessen und es anschließend überprüfen, ob dieses in der Toleranzangabe liegt.
Da der Lehrling am vorigen Tag ein Übungswerkstück gefeilt hat, schlage ich ihm vor, dieses zu vermessen, um sein Interesse zu wecken.
Ich erkundige mich bei dem Lehrling über seine Vorkenntnisse zum Messschieber.
Der Lehrling berichtet mir, dass er bereits einen Messschieber gesehen habe und diesen auch schon mal in der Hand hatte.
Ich weise den Lehrling auf die Unfallgefahren hin und zeige ihm, dass der Messschieber an manchen Stellen sehr spitz ist und er sich an diesen Stellen verletzen kann.
Übersicht: Dieses Kapitel definiert die Rahmenbedingungen der Unterweisung wie Zeitaufwand, Lernort, benötigtes Material und die angewandte Methode.
Bezug zur Ausbildungsordnung und dem Ausbildungsrahmenplan: Hier wird der rechtliche und inhaltliche Bezug zum offiziellen Ausbildungsberufsbild des Feinwerkmechanikers hergestellt.
Lernziele und angestrebte Kompetenzen: Dieses Kapitel erläutert das übergeordnete Richtlernziel der Gesellenprüfung sowie das konkrete Groblernziel der Messunterweisung.
Feinlernziel: Unterteilung der Lernziele in kognitive, psychomotorische und affektive Bereiche zur präzisen Steuerung des Lernerfolgs.
Zielgruppe: Detaillierte Beschreibung des Auszubildenden hinsichtlich Alter, Vorwissen, Motivation und der betrieblichen Voraussetzungen.
Durchführung der Ausbildungseinheit: Strukturierte Darstellung der vier Phasen (Vorbereitung, Erarbeitung, Kontrolle, Übung), die den Ablauf der Unterweisung bestimmen.
Arbeitszergliederung: Eine tabellarische Aufarbeitung der einzelnen Arbeitsschritte inklusive Ausführungshinweisen, Begründungen und methodischen Hinweisen.
Prüfprotokoll: Dokumentationsvorlage für den Soll-Ist-Vergleich der gemessenen Maße.
Zeichnung Prüfwerkstück: Grafische Darstellung des Werkstücks mit den zu prüfenden Nennmaßen.
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Die Unterweisung vermittelt dem Auszubildenden die fachgerechte Anwendung des Messschiebers zur Vermessung und Bewertung von gefertigten Werkstücken im Feinwerkmechanik-Handwerk.
Zentral sind die korrekte Bedienung von Messmitteln, das Lesen von Skalen, das Verständnis von Toleranzangaben sowie die fachgerechte Dokumentation von Messergebnissen.
Das Ziel ist, dass der Auszubildende am Ende der Unterweisung selbstständig und sicher Werkstücke vermessen und die Ergebnisse mit den Vorgaben einer technischen Zeichnung vergleichen kann.
Es wird die erarbeitende Unterweisungsmethode verwendet, bei der der Auszubildende durch gezielte Fragen des Ausbilders aktiv in den Lernprozess eingebunden wird.
Der Hauptteil gliedert sich in die vier Phasen der Vorbereitung, Erarbeitung, Kontrolle und Übung sowie eine detaillierte Arbeitszergliederung in Tabellenform.
Die Arbeit lässt sich vor allem durch die Begriffe Feinwerkmechanik, Messtechnik, Messschieber-Handhabung und Qualitätssicherung beschreiben.
Das Endmaß dient als Referenz zur Überprüfung der Genauigkeit und Funktionsfähigkeit des Messschiebers, um sicherzustellen, dass das Messmittel selbst keine defekte Messung liefert.
Sicherheit ist essenziell, da der Auszubildende frühzeitig auf die Verletzungsgefahren durch die spitzen Schenkel des Messschiebers hingewiesen wird und Sorgfalt im Umgang mit Werkzeugen lernt.
Dies wird durch die Übungsphase erreicht, in der der Lehrling ein zusätzliches Werkstück eigenständig vermisst, um die Anwendung zu festigen und Fehler zu vermeiden.
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