Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2011
9 Seiten, Note: 2,1
1. Ausgangslage
1.1. Ausbildungszeitpunkt & Auszubildende (Alter & Geschlecht)
1.2. Vorbildung
1.3. Ausbildungsberuf
1.4. Vorkenntnisse
1.5. Unterweisungsort
2. Lernzielbeschreibung
2.1 Themenwahl
2.2. Ausbildungsrahmenplan & betrieblicher Ausbildungsplan
2.3. Lernziele
2.3.1 Richtlernziel
2.3.2. Groblernziel
2.3.3. Feinlernziel
2.4. Lernbereiche
3. Ausbildungsmittel
4. Unfallverhütung/Sicherheitsvorschriften
5. Motivation
6. Pädagogische Prinzipien
6.1. Aktivität des Auszubildenden
6.2. Anschaulichkeit
6.3. Praxisnähe
6.4. Einheitlicher Sprachgebrauch
6.5. Sachliche Richtigkeit
6.6. Erfolgssicherung
7. Unterweisung
7.1. Begründung der gewählten Unterweisungsmethoden:
7.2. Zeitrahmen
7.3. 4-Stufen Methode
7.3.1. Vorbereitung, Einweisung & Begrüßung
7.3.2. Vormachen & Erklären
7.3.3. Nachmachen & Erklären
7.3.4. Selbstständig arbeiten lassen
Die vorliegende Arbeit dient als strukturierter Unterweisungsentwurf für die praktische Ausbildereignungsprüfung. Ziel ist es, dem Auszubildenden die korrekte und selbstständige Erstellung einer Gesprächsnotiz innerhalb des beruflichen Alltags zu vermitteln.
7.3. Die 4-Stufen Methode
7.3.1. Vorbereitung Der Ausbilder wird sich, um den Ausbildungsstoff gut vermitteln zu können, mit dem Ausbildungsinhalt sehr ausführlich beschäftigen. Der Ausbilder begrüßt den Auszubildenden freundlich und versucht eine angenehme, spannungsfreie und lernfördernde Situation herzustellen. Zu Beginn wird ein kleiner Small-Talk z. B. über das Wochenende gehalten um die Atmosphäre aufgelockert zu gestalten. Danach erinnert man den Auszubildenden an das bereits Gelernte, sprich den letzten Ausbildungsabschnitt. Anschließend geht der Ausbilder zum heutigen Thema über. Das Thema (Erstellung einer Gesprächsnotiz) der Unterweisung wird genannt, um das Interesse des Auszubildenden zu wecken. Der Ausbilder prüft ob der Auszubildende mit diesem Thema bereits Kontaktpunkte hatte. Darauf folgend formuliert der Ausbilder das Ausbildungsziel (Nach dieser Unterweisung sind Sie befähigt eine Gesprächsnotiz selbstständig zu erstellen). Das Nennen des Ziels führt dazu, dass der Auszubildende weiß worum es geht und so den Sinn der Ausbildung auch besser nachvollziehen kann.
7.3.2. Vormachen & Erklären Die Inhalte der Gesprächsnotiz werden zunächst genannt und die Notwendigkeit anschließend erklärt. Nachdem der Auszubildende diese erkannt hat, geht der Ausbilder zum praktischen Teil über. Dabei wird besonderer Wert auf die Vermittlung der Gründe des Handelns gelegt. Nun wird ein Telefonat simuliert indem der Auszubildende den Part des Anrufers bzw. Kunden übernimmt, welcher seinen gewünschten Gesprächspartner aber nicht erreicht und der Ausbilder daraufhin eine Gesprächsnotiz anfertigen muss. Die Motivation des Auszubildenden steigt, da er sogar schon etwas früher als von ihm erwarte aktiv in die Ausbildung mit eingebunden wurde. Nachdem das Telefonat beendet wurde und der Ausbilder alle notwendigen Informationen erhalten hat, leitet er diese Information an den Zuständigen Sachbearbeiter weiter.
1. Ausgangslage: Analyse des Auszubildenden, seiner Vorkenntnisse sowie Festlegung des Unterweisungsortes.
2. Lernzielbeschreibung: Definition der fachlichen Lernziele (Richt-, Grob- und Feinlernziele) sowie der kognitiven, psychomotorischen und affektiven Lernbereiche.
3. Ausbildungsmittel: Auflistung der für die Unterweisung benötigten materiellen Ressourcen.
4. Unfallverhütung/Sicherheitsvorschriften: Darstellung der relevanten Sicherheitsaspekte für die spezifische Bürotätigkeit.
5. Motivation: Erläuterung der Strategien, um dem Auszubildenden den Sinn und Nutzen der Aufgabe zu verdeutlichen.
6. Pädagogische Prinzipien: Beschreibung der angewandten didaktischen Leitlinien wie Anschaulichkeit und Praxisnähe.
7. Unterweisung: Detaillierte Darstellung der 4-Stufen-Methode und der methodischen Begründung für den gewählten Zeitrahmen.
AEVO, Ausbildereignung, Unterweisungsentwurf, Gesprächsnotiz, 4-Stufen-Methode, Berufsausbildung, Lernzielbeschreibung, Büromanagement, Ausbildung, Unterweisungsmethodik, Handlungskompetenz, Ausbildungsrahmenplan, Wissensvermittlung, Erfolgskontrolle, Deutsche Telekom AG.
Die Arbeit dient als offizieller Unterweisungsentwurf für den praktischen Teil der AEVO-Prüfung und demonstriert die Vermittlung einer bürowirtschaftlichen Tätigkeit.
Zentrale Themen sind die Planung und Durchführung einer Ausbildungseinheit, methodische Didaktik und die Anwendung der 4-Stufen-Methode in der betrieblichen Praxis.
Das Ziel ist, dass der Auszubildende nach der Unterweisung befähigt ist, eigenständig eine vollständige Gesprächsnotiz anzufertigen und an die zuständige Stelle weiterzuleiten.
Es wird die klassische 4-Stufen-Methode (Vorbereitung, Vormachen & Erklären, Nachmachen & Erklären, Selbstständig arbeiten lassen) angewandt.
Der Hauptteil befasst sich mit der detaillierten Lernzielplanung, den pädagogischen Prinzipien sowie dem konkreten Ablauf der 4-Stufen-Unterweisung.
Wichtige Begriffe sind AEVO, Unterweisungsmethode, Handlungskompetenz, Gesprächsnotiz und Ausbildungsrahmenplan.
Die Gesprächsnotiz ist ein grundlegendes Instrument der betrieblichen Kommunikation; ihre korrekte Beherrschung ist für den Kaufmann für Bürokommunikation unerlässlich.
Die Erfolgssicherung erfolgt durch kontinuierliche Verständnisabfragen während der Phasen sowie durch die finale Überprüfung der selbstständig angefertigten Notiz durch den Ausbilder.
Die Motivation wird durch einen lockeren Einstieg (Small-Talk), die Verdeutlichung des Nutzens und die frühe aktive Einbindung des Auszubildenden in das simulierte Telefongespräch gefördert.
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