Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2004
4 Seiten, Note: 19 von 20 Punkten
1. Sachanalyse
2. Rahmenbedingungen
2.1 Vorkenntnisse des Auszubildenden
2.2 Ort der Unterweisung
3. Zusammenhang Schule und Betrieb
4. Lernziele
4.1 Richtziel
4.2 Grobziel
4.3 Feinziel
5 Methode der Unterweisung
6. Geplanter Verlauf
6.1 Vorbereitung und Motivation
6.2 Vormachen und Erklären
6.3 Nachmachen und Erarbeiten
6.4 Ausblick / Üben und Festigen
Ziel der Arbeit ist es, die didaktische Planung einer Unterweisung für Auszubildende im Bereich der Rechnungseingangsprüfung zu verdeutlichen. Dabei steht die Vermittlung der korrekten Prüfungsschritte von Wareneingangsrechnungen unter Einbeziehung von Bestellkopien und Wareneingangsmeldungen im Vordergrund.
6.2 Vormachen und Erklären
Wir werden dem Auszubildenden die Rechnung, die es zu prüfen gilt geben und ihm kurz erklären um was es geht. Dann werden wir ihn fragen was er für Ideen hat, wie man die Rechnung prüfen könnte. Seine Antworten hören wir uns aufmerksam an und werden sie auch kurz mit dem Auszubildenden besprechen.
Nach dieser Besprechung bringen wir den Auszubildenden darauf, dass die Rechnung der Bestellkopie und der Wareneingangsmeldung (WEM) zugeordnet gehört. Fehlen Bestellkopie oder WEM so müssen diese im Einkauf angefordert werden.
Sind alle Belege vorhanden, so kann mit dem Überprüfen der Belege begonnen werden. Zuerst müssen Rechnungsanschrift, Bestellnummer, Lieferbedingungen, Preisstellung, Preis und Steuer mit den oben genannten Belegen abgeglichen werden. Bestehen Abweichungen müssen diese mit dem Einkauf abgeglichen und dokumentiert werden. Als weiteres ist die Liefermenge zwischen den 3 Belegen abzuprüfen. Wenn wieder Abweichungen bestehen, muss dies mit dem Wareneingang und dem Einkauf abgeklärt werden und wiederum dokumentiert werden.
Sind alle Prüfungsschritte erfolgreich durchlaufen, so kann die Rechnung anhand des Kontenplans kontiert werden.
1. Sachanalyse: Erläutert die betriebswirtschaftliche Notwendigkeit der Rechnungsprüfung als zentrales Element in der Prozesskette zwischen Bedarf und Zahlungslauf.
2. Rahmenbedingungen: Beschreibt das Profil des Auszubildenden hinsichtlich Alter, Vorbildung und Vorkenntnissen sowie den Ort der Unterweisung.
3. Zusammenhang Schule und Betrieb: Verdeutlicht die Verknüpfung von theoretischem Berufsschulwissen mit der praktischen Anwendung im Ausbildungsbetrieb.
4. Lernziele: Definiert die angestrebten Kompetenzen, unterteilt in Richt-, Grob- und Feinziele für den Auszubildenden.
5 Methode der Unterweisung: Legt den Einsatz der Vier-Stufen-Methode fest, um das Lernziel durch Vorbild und eigenes Handeln zu erreichen.
6. Geplanter Verlauf: Detailliert die didaktische Durchführung der Unterweisung von der Vorbereitung über die praktische Übung bis hin zum Ausblick.
Rechnungseingangsprüfung, Wareneingang, Vier-Stufen-Methode, Auszubildende, Industriekaufmann, Belegprüfung, Kontierung, Rechnungsprüfung, Bestellkopie, Wareneingangsmeldung, Zahlungsverkehr, Rechnungskorrektur, Skonto, Buchhaltung, Lernziele.
Die Arbeit behandelt die strukturierte Vermittlung der fachlichen Kenntnisse zur Prüfung von Wareneingangsrechnungen für einen Auszubildenden zum Industriekaufmann.
Das Hauptthema ist der korrekte Abgleich von Eingangsrechnungen mit den dazugehörigen Begleitbelegen wie Bestellkopien und Wareneingangsmeldungen.
Der Auszubildende soll nach der Unterweisung in der Lage sein, eine Rechnungsprüfung selbstständig durchzuführen, Fehler zu identifizieren und die korrekte Kontierung vorzunehmen.
Es wird die klassische Vier-Stufen-Methode angewandt, bei der der Ausbilder den Prozess vormacht, erklärt, den Lernenden nachmachen lässt und die Leistung anschließend festigt.
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorbereitung der Lernumgebung, das Vormachen der Arbeitsschritte am konkreten Beispiel sowie die praktische Anwendung und Erarbeitung durch den Auszubildenden.
Die wichtigsten Schlagworte sind Rechnungsprüfung, Vier-Stufen-Methode, Wareneingang, Belegabgleich und Kontierung.
Dieser Abgleich stellt sicher, dass nur die tatsächlich gelieferte Ware und die vereinbarten Konditionen in Rechnung gestellt wurden, um finanzielle Unstimmigkeiten zu vermeiden.
Die Motivation soll durch den Hinweis auf den privaten Nutzwert der gelernten Fähigkeiten sowie durch eine angenehme, störungsfreie Arbeitsumgebung gefördert werden.
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