Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2004
14 Seiten, Note: volle Punktzahl
1. Beschreibung der Ausgangssituation
2. Präzise Lernzielbeschreibung
3. Ausbildungsmethode
4. Sonstige Anmerkungen zu der Ausbildungseinheit
4.1 Erfolgkontrolle
Das Hauptziel dieser Ausbildungseinheit ist die Vermittlung der fachgerechten Herstellung einer Schlitz-und-Zapfen-Verbindung im Tischlerhandwerk. Der Auszubildende soll nach Abschluss der Unterweisung in der Lage sein, Werkstücke eigenständig nach Lernauftrag und technischer Zeichnung unter strikter Einhaltung von Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften zu bearbeiten.
Schlitz und Zapfen
Rahmen sind in der Regel tragende oder aussteifende Konstruktionselemente. Rahmen dürfen sich deshalb nicht verziehen. Trockene Herzbretter sind für diesen Zweck am besten geeignet. Sie müssen jedoch astfrei sein, denn Äste in Herzbrettern erscheinen als Flügeläste, die ein stärkeres Verziehen des Rahmenholzes zur Folge haben. Nicht nur die Holzauswahl ist für die Herstellung eines Rahmens wichtig, sondern auch die fachgerecht ausgeführte Eckverbindung. Schräg angeschnittene Schlitze oder Zapfen können den Rahmen ebenfalls verziehen. Generell gilt für alle Rahmenkonstruktionen, dass aus Gründen der Ästhetik die aufrechten Rahmenhölzer durchgehen. Sie erhalten die Schlitze und die Querhölzer die Zapfen.
Die Stabilität ist im Gegensatz zur Ecküberblattung wesentlich höher, da die doppelte Leimfläche zu Verfügung steht. Bei der Verleimung ist darauf zu achten, dass möglichst nur ca. 2/3 des Zapfens von der Brüstung aus gerechnet und die Brüstung selbst mit Leim benetzt wird. Das Holz schwindet dann von außen nach innen und die Brüstungsfugen bleiben dicht. Es sollte darauf geachtet werden, dass beim Zeichnen der Rahmenhölzer der Kernbereich (rechte Seite) eines Rahmenholzes zur Rahmenmitte gelegt wird. Im Kernbereich ist das Schwundmaß geringer. Diese Anordnung begünstigt die Brüstungsdichtigkeit.
1. Beschreibung der Ausgangssituation: Dieser Abschnitt beschreibt das Profil des Auszubildenden, seinen Ausbildungsstand und seine bisherigen Vorkenntnisse im Tischlerhandwerk.
2. Präzise Lernzielbeschreibung: Hier werden die kognitiven, affektiven und psychomotorischen Lernziele für die Unterweisung definiert.
3. Ausbildungsmethode: Begründung und Auswahl der Vier-Stufen-Methode für die geplante Unterweisungseinheit.
4. Sonstige Anmerkungen zu der Ausbildungseinheit: Organisatorische Details wie Rahmenbedingungen, benötigte Materialien und der Ablauf der Unterweisung.
4.1 Erfolgkontrolle: Darstellung der Lernzielkontrolle mittels schriftlichem Test und die Dokumentation der Unterweisung im Berichtsheft.
Tischler, Ausbildung, Unterweisung, Schlitz und Zapfen, Vier-Stufen-Methode, Fichte, Holzverbindung, Werkstück, Handwerk, Sicherheit, Arbeitsschutz, Feinlernziel, Rahmenkonstruktion, Fachgerechte Bearbeitung, Holzbearbeitung
Die Arbeit dient der praktischen Ausbildung eines Tischlerlehrlings zur fachgerechten Herstellung einer Schlitz-und-Zapfen-Verbindung.
Die zentralen Themen sind das Handwerk des Tischlers, Materialkunde bezüglich Fichtenholz, Arbeitssicherheit und präzise Holzbearbeitungstechniken.
Das Ziel ist die Vermittlung der Kompetenz, Schlitz und Zapfen nach technischer Zeichnung selbstständig und sicher anzufertigen.
Der Ausbilder nutzt die bewährte Vier-Stufen-Methode, um dem Auszubildenden die Arbeitsschritte optimal zu vermitteln.
Der Hauptteil umfasst den gesamten Prozess: von der Vorbereitung des Werkstücks über das Anreißen und Sägen bis hin zum Ausstemmen und Einpassen der Verbindung.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Tischlerausbildung, Holzverbindung, Vier-Stufen-Methode und Unfallverhütung.
Dies verhindert, dass der Stemmbeitel durch den ersten Hieb über den Lichtriss hinausgleitet und das Werkstück beschädigt.
Die Stabilität ist deutlich höher, da aufgrund der Zapfenkonstruktion eine größere Leimfläche für die Verbindung zur Verfügung steht.
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