Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2013
11 Seiten, Note: 1
I. Formaler Teil
1. Thema der Unterweisung
2. Einbindung in einen Auftrags- oder Geschäftsprozess
3. Erläuterungen zum Lerninhalt / Sachanalyse
4. Richtlernziel
5. Groblernziel
6. Feinlernziel
6.1 Psychomotorisches Lernziel:
6.2 Kognitives Lernziel:
6.3 Affektives Lernziel:
7. Ausgangssituation
7.1 Anzahl der Auszubildenden:
7.2 Lernort: Dentallabor
8. Geplante Dauer der Unterweisung
9. Methodenwahl
10. Berufliche Handlungskompetenz
II. Inhaltlicher Teil
1.Motivationsphase
2.Erarbeitungsphase
3. Übungsphase
4. Kontrollphase
Das Hauptziel dieser Unterweisung ist die Vermittlung der fachlichen Kompetenz zur selbstständigen und präzisen Unterfütterung einer totalen Prothese, um die Passgenauigkeit für den Patienten wiederherzustellen und gesundheitliche Folgeschäden durch unsachgemäßen Zahnersatz zu vermeiden.
2.Erarbeitungsphase
1. Den Auszubildenden mit den Werkzeugen, Maschinen und Materialien vertraut machen. Die Anwendung und die Funktion der Werkzeuge, Materialien und Maschinen werden besprochen. Den Auszubildenden Alles genau ansehen und in die Hand nehmen lassen. Der Auszubildende kann sich einen ersten Eindruck verschaffen und erhält wichtige Vorab Informationen.
2. Die Feststellschrauben des Unterfütterungsgerätes lösen, den Konter abnehmen und die Prothese vom Gipsmodell lösen. Die Feststellschrauben werden von Hand losgedreht und die beiden Hälften des Unterfütterungsgerätes auseinander gezogen. Das Gipsmesser am Prothesenrand ansetzen, versuchen damit leicht unter die Prothese zu greifen und diese dann durch vorsichtige Hebelbewegungen vom Gipsmodell lösen. Das Öffnen des Unterfütterungsgerätes ermöglicht den Zugriff auf die Prothese. Die Ablösung der Prothese vom Modell ist notwendig um diese vernünftig bearbeiten zu können.
1.Motivationsphase: Der Ausbilder führt den Auszubildenden an das Thema heran, indem er die Bedeutung der Aufgabe für den Arbeitsalltag betont und den Ehrgeiz für die neue Herausforderung weckt.
2.Erarbeitungsphase: In diesem zentralen Teil werden die einzelnen Arbeitsschritte der Unterfütterung von der Vorbereitung bis zur finalen Reinigung detailliert vorgeführt und begründet.
3. Übungsphase: Der Auszubildende wendet die erlernten Schritte selbstständig unter Beobachtung des Ausbilders an, um Sicherheit im Prozess zu gewinnen.
4. Kontrollphase: Zum Abschluss wird der Lernerfolg überprüft, indem der Auszubildende die Tätigkeit erneut ausführt und das Ergebnis gemeinsam bewertet wird.
Zahntechnik, Unterfütterung, totale Prothese, Prothesenkunststoff, 4-Stufen-Methode, Modellherstellung, Drucktopf, Arbeitssicherheit, Passgenauigkeit, Fachkompetenz, Auszubildender, Mundschleimhaut, Polymer, Monomer, Hygiene.
Die Arbeit behandelt die professionelle Unterfütterung von totalen Prothesen im Dentallabor, um den Sitz und die Passgenauigkeit für Patienten dauerhaft zu gewährleisten.
Die Schwerpunkte liegen auf der Materialkunde, der praktischen Anwendung von Laborgeräten, Arbeitssicherheit sowie der präzisen handwerklichen Ausführung von Unterfütterungsprozessen.
Das Ziel ist die Vermittlung der fachlichen Handlungskompetenz an einen Auszubildenden, damit dieser eigenständig und qualitätsbewusst Zahnersatz unterfüttern kann.
Die Unterweisung stützt sich primär auf die 4-Stufen-Methode sowie begleitende Lehrgespräche, um Theorie und Praxis praxisnah zu verknüpfen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine Motivations-, Erarbeitungs-, Übungs- und Kontrollphase, die den gesamten Workflow einer Unterfütterung Schritt für Schritt beschreiben.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Prothesenkunststoff, Arbeitssicherheit, Fachkompetenz, 4-Stufen-Methode und Passgenauigkeit definiert.
Ohne sorgfältige Isolierung würde der Kunststoff in die Gipsporen eindringen, was die spätere Entnahme erschwert und eine Entmischung des Materials verursachen kann.
Da beim Anmischen und Schleifen von Kunststoffen gesundheitsschädliche Dämpfe und Stäube entstehen, sind Schutzmaßnahmen wie die Absauganlage und der korrekte Umgang mit Materialien lebensnotwendig.
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