Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2013
11 Seiten, Note: 2
1 Planung der Unterweisung
1.1 Allgemeine Vorüberlegung
1.1.1 Kenntnisstand des Auszubildenden und Unterweisungsbedingungen
1.1.2 Arbeitsmittel
1.1.3 Bedeutung für den Ausbildungsberuf
1.2 Lernziele – Didaktische Vorüberlegung
1.2.1 Richtlernziel
1.2.2 Groblernziel
1.2.3 Feinlernziel
1.3 Didaktische Prinzipien
1.3.1 Zielklarheit
1.3.2 Aktivitätsförderung
1.3.3 Fasslichkeit
1.3.4 Individualisierung
1.3.5 Lernerfolgssicherung
1.4 Lernerfolgskontrolle
2 Durchführung der Unterweisung
2.1 Die Vierstufen Methode
2.1.1 Vorbereiten und Motivieren
2.1.2 Vormachen und Erklären
2.1.3 Nachmachen und erklären lassen
2.1.4 Üben und Festigen
2.2 Arbeitszergliederung
3 Anhang
3.1 Lernerfolgskontrolle
3.2 Lösungen zum Arbeitsblatt
3.3 Bilder
Die vorliegende Arbeit dient der systematischen Anleitung eines Auszubildenden zum fachgerechten Verdrahten einer Feuchtraumabzweigdose. Ziel ist es, die notwendigen theoretischen Kenntnisse und praktischen Fertigkeiten unter Berücksichtigung geltender Sicherheitsvorschriften sicher zu vermitteln.
2.1.2 Vormachen und Erklären
Ich als Ausbilder werde damit beginnen, ihm die genauen Arbeitsschritte der zu erlernenden Aufgabe Schritt für Schritt vorzumachen und zu erklären. Dabei werde ich immer wieder Blickkontakt mit dem Lehrling aufnehmen und ihm die Möglichkeit geben, bei Unklarheiten Fragen zu stellen. Dadurch erkenne ich, falls der Lehrling die Konzentration verlieren sollte oder ihm das Tempo der Unterweisung zu schnell ist.
Ich zeige dem Auszubildenden, wie man mit dem Schlitzschraubendreher den Deckel der Feuchtraumabzweigdose entfernt, ohne sich zu verletzen. Ich weise darauf hin, bereits bei der Planung der Installation zu berücksichtigen, dass die Abzweigdosen und Klemmen nicht mit Drähten überladen werden. In der Dose sind nach DIN VDE maximal zulässige Leiter- und Klemmenzahl in Abhängigkeit vom Querschnitt eingeprägt.
Des Weiteren weise ich darauf hin, dass man die einzelnen Adern lang genug lässt (max. doppelte Dosenbreite), um im Falle eines Drahtbruches an der Klemmstelle, den Anschluss nachsetzen zu können.
Dann werden die einzelnen Drähte nacheinander und nach Farben geordnet gebogen, verlegt und mit dem Seitenschneider auf gleiche Länge abgeschnitten.
1 Planung der Unterweisung: Dieses Kapitel erläutert die Ausgangslage, den Kenntnisstand des Auszubildenden, die benötigten Arbeitsmittel sowie die didaktische Begründung der Unterweisung.
2 Durchführung der Unterweisung: Hier wird der praktische Ablauf mittels der Vierstufen-Methode detailliert beschrieben, ergänzt durch eine strukturierte Arbeitszergliederung.
3 Anhang: Dieser Teil enthält das Arbeitsblatt zur Lernerfolgskontrolle, die entsprechenden Lösungshinweise sowie Bildmaterial zur Veranschaulichung fachgerechter versus fehlerhafter Installationen.
Feuchtraumabzweigdose, Elektroinstallation, Auszubildender, Vierstufen-Methode, UVV, VDE, Arbeitssicherheit, Brandschutz, Verdrahtung, Wagoklemmen, Abisolierzange, Fachgerechtes Installieren, Ausbildung, Elektrotechnik, Arbeitszergliederung
Die Unterweisung befasst sich mit der korrekten, fachgerechten Verdrahtung einer Feuchtraumabzweigdose im Rahmen der Ausbildung zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik.
Die Schwerpunkte liegen auf der Arbeitsplanung, der Einhaltung von Sicherheitsregeln (VDE/UVV), der praktischen Anwendung von Montagetechniken und der Qualitätssicherung durch Überprüfung der Arbeit.
Der Auszubildende soll befähigt werden, Feuchtraumabzweigdosen eigenständig, normgerecht und sicher zu verdrahten, um Gefahren wie Brände oder Unfälle zu vermeiden.
Der Ausbilder nutzt die klassische Vierstufen-Methode: Vorbereiten/Motivieren, Vormachen/Erklären, Nachmachen/Erklären lassen und Üben/Festigen.
Der Hauptteil gliedert sich in das Öffnen der Dose, das fachgerechte Abisolieren und Kürzen der Adern, das korrekte Verbinden mittels Wagoklemmen und das Verschließen unter Berücksichtigung des Berührungsschutzes.
Die Arbeit zeichnet sich durch Sicherheitsorientierung, methodische Strukturierung und einen starken Bezug zur beruflichen Praxis aus.
Die Adern müssen ausreichend lang belassen werden (bis zu doppelter Dosenbreite), damit bei einem möglichen Drahtbruch an der Klemmstelle genügend Spielraum für ein Nachsetzen des Anschlusses vorhanden ist.
Die Farbzuordnung folgt der Normung und den Installationsplänen: Grün/Gelb für den Schutzleiter, Blau für den Neutralleiter und Schwarz für die Phase, was für eine sichere Fehlersuche und Übersichtlichkeit essenziell ist.
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