Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2012
7 Seiten, Note: 2
1. Beschreibung der Ausgangssituation
2. Beschreibung und Analyse der Aufgaben- / Problemstellung
3. Zielformulierung / operationalisiert
4. Erwartungen an den Auszubildenden
5. Zu Vermittelnde/r Inhalt/e berufsspezifischer Fachqualifikation
5.1 Ausbildungsrahmenplan zum Tischler
5.2 10.0 Hauptziel: Behandeln von Oberflächen
5.2.1 10.1 Richtlernziel: Veredeln von Holzoberflächen mittels Öl
5.2.2 10.2 Groblernziel: Oberflächen beschichtungsverfahren unterscheiden zu können
5.2.3 10.3 Feinlernziel: Auftragen des Oberflächenmaterials bis zum Abschluss der Oberflächenbehandlung
6. Begründung der eigenen Methodenwahl
7. Aufzählung möglicher Alternativmethoden
8. Zielgruppe/n Zielperson/en
9. Lernort
10. Zeitlicher Rahmen
11. Hilfsmittel
12. Zu beachtende Vorschriften
13. Ablaufstruktur
13.1 1.Stufe: Vorbereitung
13.2 2.Stufe: Vormachen und erklären
13.3 3.Stufe: Nachmachen und erklären lassen
13.4 4.Stufe: Abschluss und Erfolgskontrolle
14. Ablaufstruktur: Ölen von Oberflächen
Die vorliegende Arbeit dient als praktisches Konzept für eine Unterweisung im Rahmen der Ausbildung zum Tischler. Ziel ist es, dem Auszubildenden die fachgerechte Veredelung einer Holzoberfläche durch Ölen zu vermitteln und dabei ein Verständnis für die Materialbehandlung, den Arbeitsschutz und die Qualitätskontrolle zu schaffen.
1.Stufe
Der Ausbilder begrüßt zunächst seinen Auszubildenden, dabei erklärt er ihm das heute das veredeln einer Holzoberfläche ansteht. Er fragt ihn ob er bereits etwas über das ölen einer Oberfläche weiß. Danach stellt er ihm 2 Bretter vor die bereits vorbereitet sind. 1 Brett mit einer geölten Oberfläche und eins mit einer geschliffenen (rohen) Oberfläche die wir heute bearbeiten.
Er erklärt ihm wozu wir die einzelnen Hilfsmitteln benötigen.
Beschreibung der Ausgangssituation: Vorstellung des Auszubildenden Patrick und seines aktuellen Ausbildungsstandes im Betrieb.
Beschreibung und Analyse der Aufgaben- / Problemstellung: Definition des Arbeitsauftrags zur eigenständigen Veredelung von Werkstücken und der Erstellung einer Musterprobe.
Zielformulierung / operationalisiert: Festlegung des Lernziels im Rahmen einer praktischen Unterweisung in der Lehrwerkstatt.
Erwartungen an den Auszubildenden: Anforderung an Lernbereitschaft und verantwortungsvolles Handeln unter Berücksichtigung des Arbeitsschutzes.
Zu Vermittelnde/r Inhalt/e berufsspezifischer Fachqualifikation: Einordnung in den Ausbildungsrahmenplan und Festlegung der Lernziele nach der Systematik des Rahmenplans.
Begründung der eigenen Methodenwahl: Erläuterung, warum die 4-Stufen-Methode gewählt wurde, um Fehler wie Läufer beim Ölen direkt zu korrigieren.
Aufzählung möglicher Alternativmethoden: Auflistung alternativer Lehrmethoden wie Kurzvortrag oder Präsentation.
Zielgruppe/n Zielperson/en: Definition des Auszubildenden als Tischlerlehrling im 2. Ausbildungsjahr.
Lernort: Angabe der Lehrwerkstatt als Ort der Unterweisung.
Zeitlicher Rahmen: Festlegung der Dauer der Unterweisung auf ca. 15 Minuten.
Hilfsmittel: Auflistung der benötigten Arbeitsmaterialien wie Öl, Pinsel, Tücher und Werkstücke.
Zu beachtende Vorschriften: Hinweis auf Sicherheitsvorschriften und das technische Merkblatt des Herstellers.
Ablaufstruktur: Übersicht der methodischen Schritte der Unterweisung.
Ablaufstruktur: Ölen von Oberflächen: Detaillierte tabellarische Darstellung der einzelnen Arbeitsschritte inklusive Begründung.
Tischler, Holzoberfläche, Ölen, Veredelung, 4-Stufen-Methode, Ausbildung, Ausbildungsrahmenplan, Arbeitsschutz, Oberflächenbehandlung, Handwerk, Qualitätskontrolle, Holzöl, Lernziel, Werkstattunterweisung, Arbeitsschritte
Die Arbeit beschreibt ein strukturiertes Konzept zur Unterweisung eines Tischler-Auszubildenden im 2. Lehrjahr, um ihm das fachgerechte Ölen von Holzoberflächen beizubringen.
Die zentralen Themen sind die fachgerechte Oberflächenveredelung, die korrekte Abfolge von Arbeitsschritten, der Arbeitsschutz sowie die Anwendung der 4-Stufen-Methode in der Ausbildung.
Das primäre Ziel ist es, dass der Auszubildende lernt, eine Holzoberfläche eigenständig mittels Öl zu veredeln und dabei ein Gespür für die Qualität und Bedeutung der Oberflächenbehandlung entwickelt.
Es wird die klassische 4-Stufen-Methode (Vorbereitung, Vormachen, Nachmachen, Abschluss) angewandt, da sie eine unmittelbare Fehlerkorrektur ermöglicht.
Im Hauptteil wird der exakte Arbeitsablauf in Teilschritten dargelegt, inklusive der methodischen Vorgehensweise des Ausbilders und der inhaltlichen Begründung für jeden Arbeitsschritt.
Die wichtigsten Schlagworte sind Tischlerausbildung, Oberflächenveredelung, Arbeitssicherheit, 4-Stufen-Methode und fachgerechte Handhabung von Pflegemitteln.
Das Betrachten im schrägen Licht hilft dabei, Fehlerstellen oder ungleichmäßige Ölrückstände frühzeitig zu erkennen, die bei normalem Frontallicht oft übersehen werden.
Bei in Öl getränkten Lappen besteht die Gefahr der Selbstentzündung, weshalb sie zur Entsorgung in wassergefüllten Eimern aufbewahrt werden müssen.
Der Kunde fordert ein Vergleichsobjekt, um die Qualität der Oberflächenbehandlung bewerten zu können, was gleichzeitig als Lernobjekt für den Auszubildenden dient.
Es dient als verbindliche Anleitung für die Verarbeitung, insbesondere im Hinblick auf Trocknungszeiten und spezifische Materialeigenschaften.
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