Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2009
7 Seiten, Note: 1,5
1. Rahmenbedingungen
1.1. Ausbildungsberuf
1.2. Auszubildende
1.3. Lernort/-zeitpunkt
1.4. Vorkenntnisse
1.5. Materialien
1.6. Unterweisungsmethode
2. Didaktische Analyse
2.1. Thema der Unterweisung
2.2. Formulierung der Lernziele
2.3. Förderung der Schlüsselqualifikationen
2.4. Gliederung der Unterweisung
3. Methodische Analyse
3.1. Methode der Unterweisung
3.2. Medieneinsatz
4. Ablauf der Unterweisung
4.1. Vorbereitung und Motivation
4.2. Vormachen
4.3. Nachahmung
4.4. Üben und festigen
5. Lernerfolgskontrolle
Das primäre Ziel dieser Unterweisung ist es, einer Auszubildenden die fachgerechte Druckweiterverarbeitung eines 8-seitigen Druckprodukts zu vermitteln, wobei der Fokus auf der korrekten Reihenfolge von Falzen, Heften und Beschneiden liegt.
4.2. Vormachen
Ich nehme mir einen Papierbogen und frage Vanessa, ob sie weiß, welches Format dieser Bogen hat (DIN A5) und dass wir den Bogen mit dem sogenannten Zweibruchfalz falzen werden. Ich frage sie anschließend ob sie sich vorstellen kann, wie ein Zweibruchfalz aussieht und ob sie sich denken kann, welches Format unser 8-seitiges Endprodukt haben wird (DIN A7) (Lehrgespräch, Transferleistung).
Im Anschluss beginne ich mit dem eigentlichen Falten des Druckbogens und lege den fertig gefalteten Bogen vor mich hin. Die offenen Seiten des Druckbogens zeigen dabei nach rechts und unten, der spätere Bund nach links. Ich weise sie darauf hin, dass es wichtig ist, den gefalteten Bogen genau auf diese Art vor sich zu legen, um ihn anschließend einfach und korrekt beschriften zu können. Ich demonstriere ihr, dass man den Falzbogen nicht korrekt beschriften kann, wenn man ihn anders vor sich hinlegt.
Schließlich beschrifte ich die einzelnen Seiten in der jeweils unteren rechten bzw. linken Ecke und hefte den gefalteten Bogen am Bund zusammen. Ich frage Vanessa, wieso ich den Bogen zuerst hefte und nicht jetzt schon beschneide und erläutere ihr (gegebenenfalls), dass die einzelnen Blätter verrutschen oder auseinanderfallen könnten, wenn man sie bereits vor dem Zusammenheften beschneidet.
Zum Abschluss der Demonstration beschneide ich den 8-Seiter noch oben, rechts und unten und fordere die Auszubildende auf, sich auch einen Bogen zu nehmen und mir die Arbeitsschritte nachzumachen und dabei zu erklären.
1. Rahmenbedingungen: Darstellung der Ausgangslage inklusive Auszubildendenprofil, Lernort, Vorkenntnisse und der gewählten Unterweisungsmethode.
2. Didaktische Analyse: Herleitung der Lernziele (psychomotorisch, kognitiv, affektiv) sowie Definition der zu fördernden Schlüsselqualifikationen.
3. Methodische Analyse: Begründung für den Einsatz der 4-Stufen-Methode und der verwendeten Ausbildungsmittel zur Vermittlung der praktischen Fertigkeiten.
4. Ablauf der Unterweisung: Detaillierte Schilderung der vier Phasen (Vorbereitung/Motivation, Vormachen, Nachahmung, Üben/Festigen) zur praktischen Umsetzung.
5. Lernerfolgskontrolle: Beschreibung des zeitversetzten Tests, um das langfristige Verständnis der Arbeitsschritte und der inhaltlichen Zusammenhänge zu überprüfen.
4-Stufen-Methode, Druckweiterverarbeitung, 8-Seiter, Zweibruchfalz, Dummy, Mediengestalter, Auszubildende, Lernziele, Heften, Beschneiden, Falztechnik, Berufsausbildung, AEVO, Arbeitsabläufe, Handmuster.
Es geht um die praktische Vermittlung der Arbeitsschritte zur Herstellung eines 8-seitigen Druckprodukts aus einem einzelnen Bogen, speziell für angehende Mediengestalter.
Die zentralen Themen sind das Falzen, das fachgerechte Zusammenheften sowie das präzise Beschneiden von Druckerzeugnissen.
Das Ziel ist, die Auszubildende dazu zu befähigen, den Druckbogen korrekt zu falten und die logische Reihenfolge der Weiterverarbeitung zu begründen und praktisch anzuwenden.
Es wird die 4-Stufen-Methode in Kombination mit einem Lehrgespräch angewendet, um sowohl theoretisches Verständnis als auch praktische Fertigkeiten zu fördern.
Im Hauptteil wird der Prozess von der Vorbereitung und Motivation über das Vormachen und die Nachahmung bis hin zum eigenständigen Üben und Festigen der Arbeitsschritte detailliert beschrieben.
Wichtige Begriffe sind 4-Stufen-Methode, Zweibruchfalz, Dummy-Erstellung, Druckweiterverarbeitung und Mediengestaltung.
Die Reihenfolge ist essenziell, da beim Beschneiden vor dem Heften die Blätter verrutschen oder auseinanderfallen könnten, was die Qualität des Endprodukts beeinträchtigen würde.
Durch eine Lernerfolgskontrolle, die eine Woche später stattfindet, sowie durch die Aufforderung, das Wissen in das Berichtsheft einzutragen und das Projekt am Rechner praktisch umzusetzen.
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