Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2013
16 Seiten
1. Stufe: Vorbereitung (Motivation)
1.1 Arbeitsplatz vorbereiten
1.2 Begrüßung und Vorbereitung des Auszubildenden
1.3 Motivation, Überleitung zur Unterweisung
1.4 Erklärung der Arbeitsmittel: Artikulator und ein Unterkiefermodell
1.5 Fragen zur Handhabung des Artikulators und von Modellen
2. Stufe: Vormachen, erklären und erarbeiten
2.1 Arbeitsplatz
2.2 Unfallverhütungsmaßnahmen (UVV)
2.3 Sorgsamer Umgang mit Werkzeugen, Materialien und Arbeitsgrundlagen
2.4 Vormachen und erarbeiten
3. Stufe: Nachmachen und erklären lassen, kontrollieren
3.1 Nachmachen, erklären lassen
3.2 Kontrollieren und Korrektur
4. Stufe: Üben und Festigen, Beurteilen
4.1 Beurteilen
Das Hauptziel dieser Unterweisung ist die Befähigung eines Auszubildenden im ersten Lehrjahr, ein Unterkiefermodell unter Berücksichtigung anatomischer Referenzpunkte lagerichtig in einen Mittelwertartikulator einzustellen.
1. Stufe: Vorbereitung (Motivation)
Arbeitsplatz vorbereiten:
Der Arbeitsplatz ist so vorzubereiten, dass alle benötigten Unterweisungsmittel und Unterlagen übersichtlich und griffbereit liegen.
Zunächst überprüfe ich den Artikulator auf einwandfreien technischen Zustand. Dann bereite ich den Artikulator für das Einstellen vor. Ein Gummiband und der Inzisivenstift sind für das mittelwertige Einstellen von Modellen eine große Hilfe. Ein guter Überblick über die benötigten Arbeitsmittel vereinfacht das Arbeiten, vermittelt einen vorbildlichen Eindruck und weckt das Interesse des Auszubildenden.
Begrüßung und Vorbereitung des Auszubildenden:
Zur Begrüßung werde ich mit dem Auszubildenden einen sogenannten Smalltalk halten. Hierbei handelt es sich um eine Art Alltagsgespräch, wobei die Hierarchie weitgehend in den Hintergrund rutscht. Damit möchte ich der Nervosität und Befangenheit des Auszubildenden entgegen wirken und ihn für die bevorstehende Unterweisung vorbereiten.
Motivation, Überleitung zur Unterweisung:
Ich teile dem Auszubildenden mit, dass er nach der heutigen Unterweisung in der Lage sein wird, selbstständig und fachgerecht Unterkiefermodelle, anhand anatomischer Referenzpunkte mittelwertig in einen Artikulator einzustellen.
1. Stufe: Vorbereitung (Motivation): Hier wird der Arbeitsplatz vorbereitet, der Auszubildende durch ein Gespräch motiviert und das Lernziel der Unterweisung erläutert.
2. Stufe: Vormachen, erklären und erarbeiten: In dieser Phase demonstriert der Ausbilder die Arbeitsschritte und weist auf Sicherheitsaspekte sowie den sorgsamen Materialumgang hin.
3. Stufe: Nachmachen und erklären lassen, kontrollieren: Der Auszubildende führt die Handgriffe selbst durch, erklärt diese und der Ausbilder überprüft das Verständnis durch gezielte Nachfragen.
4. Stufe: Üben und Festigen, Beurteilen: Der Fokus liegt auf der praktischen Vertiefung des Erlernten an weiteren Modellen, gefolgt von einer abschließenden Beurteilung und konstruktiven Rückmeldung.
Zahntechnik, Unterkiefermodell, Mittelwertartikulator, Kieferbewegungssimulator, Anatomische Referenzpunkte, Vier-Stufen-Methode, Ausbildung, Bißregistrierhilfe, Unfallverhütung, Putty-Knetmasse, Okklusionsebene, Inzisivenpunkt, Laborpraxis, Lehrjahr, Fertigkeitstraining
Die Arbeit beschreibt eine praxisorientierte Unterweisung für Zahntechnik-Auszubildende zur fachgerechten, mittelwertigen Einstellung von Unterkiefermodellen in einen Artikulator.
Die Arbeit behandelt die korrekte Verwendung von Kieferbewegungssimulatoren, die Bedeutung anatomischer Referenzpunkte und die systematische Vermittlung dieser Fertigkeiten.
Der Auszubildende soll nach der Unterweisung in der Lage sein, ein Unterkiefermodell lagerichtig und unter Berücksichtigung anatomischer Merkmale in den Artikulator einzubringen.
Es wird die bewährte Vier-Stufen-Methode der Berufsausbildung in Verbindung mit einem Methodenmix zur aktiven Einbindung des Auszubildenden verwendet.
Der Hauptteil gliedert sich in den detaillierten Verlaufsplan der vier Stufen sowie eine Arbeitszergliederung, die jeden Arbeitsschritt mit Begründung beschreibt.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Zahntechnik, Mittelwertartikulator, Anatomische Referenzpunkte und berufspädagogische Ausbildungsmethoden charakterisiert.
Der Mittelwertartikulator dient als Bewegungssimulationsgerät, um die anatomischen Gegebenheiten des Kiefers für die zahntechnische Arbeit nachzubilden.
Sie dient als strukturierte Übersicht, die dem Ausbilder hilft, bei jedem Arbeitsschritt das "Was", "Wie" und "Warum" klar zu vermitteln.
Der Ausbilder greift korrigierend ein, bietet Hilfestellungen an oder kehrt bei größeren Verständnisproblemen zur zweiten Stufe (Vormachen) zurück.
Das informelle Gespräch dient dazu, die Nervosität und Befangenheit des Auszubildenden abzubauen, um ein optimales Lernklima zu schaffen.
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