Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2014
35 Seiten, Note: 2
1. Allgemeines
1.1. Ausbilder
1.2. Thema
1.3. Bezug zum Ausbildungsrahmenplan
1.4. Angaben zum Auszubildenden
2. Adressatenanalyse
3. Didaktische Planung
4. Angestrebtes Ziel und Kompetenzzuwachs
5. Methodische Entscheidung
6. Motivation
7. Planungsskizze
8. Anlagen
A. Leitfragen
B. Lösungsvorschlag der Leitfragen
C. Lösungsvorschlag zur Arbeitsplanung
D. Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan
Das primäre Ziel dieser Unterweisung ist die Befähigung des Auszubildenden, eigenständig eine Fehlerdiagnose an einem Fahrzeugkabelbaum durchzuführen, indem er fachgerecht Stromlaufpläne interpretiert, Messungen mit einem Multimeter vornimmt und die Ergebnisse bewertet. Die Arbeit fokussiert sich dabei auf die praktische Anwendung der "Leittext-Methode" zur Förderung der selbstständigen Handlungsfähigkeit.
Aufgabenstellung und Relevanz zum Beruf
Es kommt häufig vor, dass nach gewisser Zeit und Gebrauch, Fehler in der Zentralverriegelung auftreten, wo mehrfach am Tag die Türen geöffnet und geschlossen werden. Wie zum Beispiel in unserem Fall bei einem Ford Transit Baujahr 2004. Dieses Fahrzeug gehört einer Malerfirma. Um an das Material zu gelangen, werden hier die Hintertüren mehrfach am Tag auf und zugemacht. Seit einiger Zeit kommt es häufiger dazu, dass sich die Hintertüren zeitweise nicht über die Zentralverriegelung ver - und entriegeln lassen. Nun geht es seit zwei Tagen gar nicht mehr.
Ihre Aufgabe ist es, den Kabelbaum an der Durchführung zwischen Tür und Karosserie durchzumessen und auf Unterbrechung zu prüfen.
Erstellen Sie einen Arbeitsplan und beschreiben Sie, wie Sie planen, mit dieser Aufgabe vorzugehen. Für der Durchführung der Aufgabe habe ich Ihnen die Leitfragen bereitgestellt, die Sie durch die Aufgabe leiten. Diese beantworten Sie schriftlich, weiterhin sind Stromlaufplan und eine Prüfanleitung anbei als Hilfe für die Aufgabe.
1. Allgemeines: Dieses Kapitel definiert den organisatorischen Rahmen der Unterweisung, inklusive des Themas, der Zielvorgaben und des Bezugs zum offiziellen Ausbildungsrahmenplan.
2. Adressatenanalyse: Hier erfolgt eine Einschätzung des Auszubildenden hinsichtlich seines Vorwissens, seiner Motivation und seiner bisher erworbenen Kompetenzen im Betrieb.
3. Didaktische Planung: Dieses Kapitel erläutert die Einordnung der Unterweisung in den Ausbildungsverlauf sowie die vorangegangenen und nachfolgenden Lernschritte.
4. Angestrebtes Ziel und Kompetenzzuwachs: Hier werden das Feinlernziel sowie die angestrebten Fach-, Methoden- und Individualkompetenzen für den Auszubildenden präzise festgelegt.
5. Methodische Entscheidung: Das Kapitel begründet die Wahl der "Leittext-Methode" als Instrument zur Förderung der Selbstständigkeit basierend auf dem Modell der vollständigen Handlung.
6. Motivation: Hier wird dargelegt, wie der Auszubildende durch die Bedeutung des Lernziels im Alltagsgeschäft und konstruktives Feedback für die Aufgabe begeistert werden soll.
7. Planungsskizze: Diese stellt den zeitlichen und inhaltlichen Verlaufsplan der 15-minütigen Unterweisung detailliert nach den Phasen des Leittextes dar.
8. Anlagen: Der Anhang enthält die praktischen Arbeitsunterlagen, bestehend aus Leitfragen, Lösungsvorschlägen, Arbeitsplänen und technischen Hilfsmitteln wie Stromlaufplänen.
Fehlerdiagnose, Kabelbaum, KFZ-Mechatroniker, Stromlaufplan, Multimeter, Leittext-Methode, Zentralverriegelung, vollständige Handlung, Durchgangsprüfung, Messwertanalyse, Ausbildungsrahmenplan, Fehlerursache, elektrische Leitungen, Werkstattpraxis, Kompetenzförderung
Die Arbeit befasst sich mit einer praktischen Unterweisung für den Ausbildungsberuf KFZ-Mechatroniker, bei der ein Auszubildender lernt, einen Defekt in der Zentralverriegelung mittels systematischer Fehlerdiagnose am Kabelbaum zu finden.
Die zentralen Themen sind die elektrische Fehlersuche an Fahrzeugen, die Arbeit mit technischen Schaltplänen und der fachgerechte Einsatz von Multimetern.
Das Ziel ist, dass der Auszubildende am Ende eigenständig einen Kabelstrang auf Durchgang oder Unterbrechung prüfen, die Messwerte dokumentieren und den Zustand des Bauteils bewerten kann.
Es wird die "Leittext-Methode" eingesetzt, welche auf dem Modell der vollständigen Handlung basiert, um das selbstständige Planen, Ausführen und Bewerten der Arbeit zu fördern.
Der Hauptteil gliedert sich in die didaktische Planung, die Analyse des Auszubildenden, die methodische Begründung sowie eine detaillierte Planungsskizze für den Ablauf der 15-minütigen Unterweisung.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Fehlerdiagnose, Kabelbaum, Stromlaufplan, Multimeter, Leittext-Methode und Handlungskompetenz.
Das Fahrzeug dient als praxisnahes Fallbeispiel aus dem Arbeitsalltag einer Malerfirma, in dem aufgrund häufiger Nutzung der Türen typischerweise Kabelbrüche in der Durchführung zwischen Tür und Karosserie auftreten.
Der Bewertungsbogen dient der Selbstkontrolle des Auszubildenden nach Abschluss der praktischen Arbeit und bietet eine direkte Feedback-Schnittstelle zum Ausbilder.
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