Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2014
18 Seiten, Note: 1,8
AdA Handwerk / Produktion / Gewerbe - Maurer, Straßenbauer, Steinmetze
1. Lernziele
1.1 Kognitiver Feinlernzielbereich
1.2 Affektiver Feinlernzielbereich
1.3 Psychomotorischer Feinlernzielbereich
2. Arbeitszeitgliederung
3. Bedingungsanalyse
3.1 Praxisbezug und Lernsituation
3.2 Einordnung der Lehrunterweisung in den Gesamtzusammenhang
3.3 Adressaten-Analyse
4. Methodische Planung
5. Methodischer Ablauf
6. Arbeitsmittel und Lernhilfen
7. Rahmenbedingungen
7.1 Lernort und Lernzeit
7.2 Ausbildungsbetrieb
7.3 Ausbilder
8. Erfolgskontrolle
9. Bewertungsbogen für den Ausbilder
10. Bewertungsbogen für den Auszubildenden
11. Ausbildungsrahmenplan
12. Literaturverzeichnis
13. Anhang
Die vorliegende Lehrunterweisung zielt darauf ab, dem Auszubildenden die notwendigen praktischen Fertigkeiten und theoretischen Kenntnisse zu vermitteln, um ein Nivelliergerät unter Einhaltung geltender Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften (UVV) fachgerecht aufzustellen und Messungen vorzubereiten. Hierbei steht die Verbindung von fachlicher Sicherheit mit einem methodisch begleiteten Lernprozess im Vordergrund, um eine eigenständige Arbeitsweise zu fördern.
1.3 Psychomotorischer Feinlernzielbereich
Psychomotorische Lernziele beziehen sich auf intellektuelle und manuelle Fähigkeiten des Auszubildenden. Er ist dementsprechend in der Lage, selbstständig den „Ort“ zu bestimmen, an dem nivelliert werden soll, ein Nivelliergerät aufzubauen und einzustellen. Letzteres bedeutet, das Gerät ordnungsgemäß zu horizontieren und scharf zu stellen. Ferner besitzt er die Fähigkeit, das Stativ aufzustellen, es mittels Pylonen zu sichern und letztlich das Nivelliergerät korrekt zu montieren, um genaue Messergebnisse zu gewährleisten.
1. Lernziele: Festlegung der Richt-, Grob- und Feinlernziele, die der Auszubildende nach Abschluss der Unterweisung beherrschen soll.
2. Arbeitszeitgliederung: Detaillierte tabellarische Darstellung der einzelnen Arbeitsschritte, ihrer Ausführung, Begründung und relevanter Hinweise.
3. Bedingungsanalyse: Untersuchung des Praxisbezugs, der Lernsituation sowie der individuellen Lernvoraussetzungen des Auszubildenden.
4. Methodische Planung: Begründung der gewählten Ausbildungsmethoden und des angewandten Methodenmix für einen effektiven Lernprozess.
5. Methodischer Ablauf: Zeitliche und inhaltliche Strukturierung der Unterweisung von der Begrüßung bis zur Verabschiedung.
6. Arbeitsmittel und Lernhilfen: Auflistung der benötigten Schutzausrüstung, Messwerkzeuge und unterstützenden Unterlagen.
7. Rahmenbedingungen: Informationen zum Lernort, zur Lernzeit, zum Ausbildungsbetrieb und zum ausbildenden Personal.
8. Erfolgskontrolle: Beschreibung der Feedback-Methoden und der Leistungskontrolle während und nach der praktischen Unterweisung.
9. Bewertungsbogen für den Ausbilder: Instrument zur Einschätzung der erbrachten Leistungen des Auszubildenden durch den Ausbilder.
10. Bewertungsbogen für den Auszubildenden: Selbsteinschätzungsbogen für den Auszubildenden zur Reflexion der eigenen Arbeitsleistung.
11. Ausbildungsrahmenplan: Auszug aus dem offiziellen Ausbildungsrahmenplan für den Tiefbaufacharbeiter.
12. Literaturverzeichnis: Quellenverzeichnis der verwendeten Fachliteratur und Dokumente.
13. Anhang: Bildliche Dokumentation der Arbeitsschritte und der Absicherung.
Lehrunterweisung, AEVO, Nivelliergerät, Tiefbau, Arbeitssicherheit, UVV, Vermessungstechnik, Ausbildungsrahmenplan, Feinlernziel, Methodik, Baustelle, Stativ, Horizontieren, Handlungsorientierung, Erfolgskontrolle.
Die Arbeit behandelt die systematische Anleitung eines Auszubildenden zum korrekten Aufstellen eines Nivelliergerätes sowie die Vorbereitung von Messvorgängen im Tiefbau.
Die Themen umfassen Arbeitsschutz, fachgerechte Gerätebedienung, methodische Planung der Unterweisung sowie die pädagogische Erfolgskontrolle.
Das Ziel ist die Vermittlung der praktischen und theoretischen Fähigkeiten, um den Prozess der Nivellierung eigenständig, sicher und präzise durchzuführen.
Es kommt ein Methodenmix zum Einsatz, bestehend aus erarbeitenden, darbietenden und aufgebenden Ausbildungsmethoden, insbesondere das angeleitete Üben und das fragend-entwickelnde Lehrverfahren.
Der Hauptteil gliedert sich in eine Bedingungsanalyse, die methodische Planung, den konkreten Ablauf der Unterweisung sowie die benötigten Arbeitsmittel und Bewertungsmechanismen.
Die Arbeit lässt sich primär über die Begriffe Lehrunterweisung, AEVO, Vermessungstechnik, Arbeitssicherheit und handlungsorientiertes Lernen definieren.
Sie dient dazu, den Wissensstand, die Motivation und mögliche Lernschwierigkeiten des Auszubildenden zu berücksichtigen, um die Unterweisung optimal auf ihn zuzuschneiden.
Durch die Nutzung der drei Fußschrauben am Nivelliergerät wird die Dosenlibelle in die Waage gebracht, wobei ein Libellenspiegel die Genauigkeit unterstützt.
Pylonen dienen der Absicherung des Arbeitsbereiches, um den Auszubildenden vor Gefahren durch Dritte zu schützen und Sachbeschädigungen zu vermeiden.
Das Gerät ist dann nicht in Ordnung und darf nicht verwendet werden, da dies zu Fehlern bei der Messung führen würde.
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