Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2015
13 Seiten, Note: 1,4
1. Allgemeine Angaben
2. Lernziele
2.1. Unterweisungsziel
2.2. Einzellernziele
3. Unfallgefahren, Unfallverhütung
4. Vorüberlegungen
4.1. Besondere fachliche Überlegungen:
4.2. Methodisch-didaktische Vorüberlegungen:
5. Phasen der Unterweisung
5.1. Motivationsphase
5.2. Erarbeitungsphase (gemeinsames Erarbeiten)
5.3. Erste Kontrollphase
5.4. Anwendungs-/Übungs- und Transferphase
5.5. Zweite Kontrollphase
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die strukturierte Vermittlung der fachgerechten Installation eines Cat.7 Netzwerkkabels auf ein Cat.6 Patch-Panel mittels LSA-Plus-Verbindungstechnik, um Auszubildenden die notwendigen Kompetenzen für moderne Netzwerkverkabelungen praxisnah zu vermitteln.
4.1. Besondere fachliche Überlegungen:
In der Netzwerktechnik gibt es verschiedene Kategorien für Netzwerkkabel, Patch-Panel und Netzwerkdosen, die nach ISO/IEC 11801 genormt sind. Diese Kategorien definieren bestimmte physikalische Eigenschaften, wie zum Beispiel maximale Frequenz oder Störsicherheit. Je höher die Cat.-Stufe umso besser die Eigenschaften. Der höchste Wert bei Kabeln ist Cat.7a. Dies ermöglicht eine Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 100Gb/s. Bei Netzwerkdosen und Patch-Panel gibt es zurzeit nur bis Cat.6a. Ich entschied mich trotzdem für das zukunftssichere Cat.7 Screened/Foiled Twisted-Pair (S/FTP)-Verlegekabel, da das nochmalige Verlegen von Kabeln in Wänden sehr aufwendig und teuer ist.
Zudem entschied ich mich, die LSA-Plus-Verbindungstechnik dem Auszubildenden beizubringen, da die LSA-Verbindungstechnik ohne Löten, Schrauben und Abisolieren funktioniert. Der Unterschied zwischen LSA und LSA-Plus liegt in der Ausrichtung der Schneidklemmen. Bei LSA stehen die Schneidklemmen 90° zum Kabel und bei LSA-Plus sind diese mit einem Winkel von 45° zum Kabel ausgerichtet. Durch die 45° Schrägstellung der Schneidkontakte entsteht eine Art Federung, die die Kontakte permanent anpresst und den Querschnitt des Kabels nur gering verändert.
Ich werde die genormte Belegung von Patch-Panels nach EIA/TIA 568A unterweisen, da dies der gebräuchlichere Standard in Europa ist. Der Standard EIA/TIA 568B wird in Amerika eingesetzt.
1. Allgemeine Angaben: Dieses Kapitel enthält die administrativen Rahmenbedingungen der Unterweisung wie Ausbildungsberuf, Zielgruppe und verwendete Methoden.
2. Lernziele: Definition der kognitiven, psychomotorischen und affektiven Lernziele für den Auszubildenden.
3. Unfallgefahren, Unfallverhütung: Erläuterung der notwendigen Sicherheitsmaßnahmen bei der Arbeit mit Netzwerkwerkzeugen und Patch-Panelen.
4. Vorüberlegungen: Darstellung der fachlichen und methodisch-didaktischen Überlegungen zur Vorbereitung der Unterweisung.
5. Phasen der Unterweisung: Detaillierte Auflistung der einzelnen Schritte von der Motivationsphase über die Erarbeitung bis hin zu den Kontrollphasen.
Netzwerktechnik, Cat.7, S/FTP, Patch-Panel, LSA-Plus, Verbindungstechnik, Auszubildende, Unterweisung, Fachinformatiker, Systemintegration, ISO/IEC 11801, EIA/TIA 568A, Arbeitssicherheit, Kabelprüfung, Potentialausgleich
Die Arbeit dient als schriftliche Vorbereitung einer Unterweisungsprobe für Auszubildende im Bereich Fachinformatik Systemintegration, spezifisch für das Auflegen von Cat.7 Netzwerkkabeln auf Patch-Panel.
Zentral sind die korrekte Handhabung von Netzwerkkabeln, die LSA-Plus-Verbindungstechnik und die methodische Vermittlung dieser Fertigkeiten.
Der Auszubildende soll nach der Unterweisung selbstständig in der Lage sein, ein Cat.7 Kabel fachgerecht mit der LSA-Plus-Technik auf ein Patch-Panel aufzulegen.
Es kommt eine Kombination aus der problemorientierten Methode nach Correll und der erarbeitenden Methode nach Grell/Grell zur Anwendung.
Der Hauptteil gliedert sich in die methodischen Phasen der Unterweisung, beginnend bei der Motivation über das gemeinsame Erarbeiten der Arbeitsschritte bis hin zur abschließenden Lernkontrolle.
Typische Schlüsselbegriffe sind Netzwerktechnik, LSA-Plus, Cat.7, Patch-Panel und Ausbildungsmethodik.
Die LSA-Plus-Technik wird gewählt, weil sie ohne Löten, Schrauben oder Abisolieren auskommt und durch die 45°-Schrägstellung der Schneidklemmen eine verbesserte, federnde Kontaktierung ermöglicht.
Die Sichtprüfung ist essentiell, um Kurzschlüsse zwischen Pins zu vermeiden und sicherzustellen, dass die Adern korrekt sitzen, da eine elektrische Verbindung allein keine Aussage über die Signalqualität (Dämpfung) macht.
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