Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2015
5 Seiten, Note: 2,4
AdA Handwerk / Produktion / Gewerbe - Mechanische Berufe, Metall und Kunststoff
1 Rahmenbedingungen:
1.1 Der Ausbilder stellt sich vor:
1.2 Der Auszubildende wird vom Ausbilder vorgestellt:
1.3 Lernort
1.4 Unterweisungszeitpunkt und -dauer
1.5 Es werden folgende Ausbildungsmittel verwendet:
2 Lernziele
2.1 Das Richtziel ist die Ausbildung zum Feinwerkmechaniker und das Bestehen der Abschlussprüfung
2.1.1 Grobziel:
2.1.2 Feinziele:
2.1.2.1 Kognitive Lernziele
2.1.2.2 Affektive Lernziele
2.1.2.3 Psychomotorische Lernziele
3 Planung und Durchführung der Unterweisung
3.1 Auswahl der Unterweisungsmethode: 4- Stufen Methode
3.1.1 Grund für die Auswahl der 4-Stufen Methode:
3.2 Sicherheitshinweise:
3.3 Unterweisung:
3.3.1 Vorbereiten und erklären
3.3.2 Vormachen und erklären
3.3.3 Nachmachen
4 Kontrolle und Vertiefen durch Üben:
4.1 Kontrolle:
4.2 Vertiefen durch Üben
5 Schriftliche Aufzeichnung
Die vorliegende Arbeit dient als Leitfaden für die fachpraktische Unterweisung eines Auszubildenden zum Feinwerkmechaniker im ersten Ausbildungsjahr mit dem Fokus auf der manuellen Herstellung eines Innengewindes unter Anwendung der 4-Stufen-Methode.
3.3.2 Vormachen und erklären
Folgende Punkte werden nun vom Ausbilder erläutert:
• Das Werkstück muss sicher (fest) und grade in den Schraubstock eingespannt werden. Zuvor auf Sauberkeit des Schraubstocks insbesondere der Spannbacken achten und diese ggf. reinigen.
• Das Einspannen eines Gewindebohrers in das verstellbare Windeisen
• Die beidseitige Ansenkung der Kernbohrung ist notwendig, um dem Gewindebohrer einen besseren Anschnitt zu gewährleisten. Des Weiteren wird so ein Austreiben der Gewindegänge über den Werkstückrand vermieden. Gewindeschneiden von Hand hat den Vorteil, dass man beim Schneiden ein Gefühl für den Gewindebohrer bzw. eine eventuelle Schwergängigkeit entwickelt und somit einen Defekt verhindern kann.
• Aufsetzen des Gewindebohrers beim Anschneiden des Gewindes den Vorschneider (Markierung: 1 Ring) allseitig rechtwinklig zur Oberfläche des Werkstückes ansetzen (90°) und mit leichtem, gleichmäßigem Druck in das Kernloch hineindrehen. Hierbei Kontrolle des Winkels mit einem Flachwinkel und ggf. Korrektur durch Zurückdrehen und erneutes Anschneiden.
1 Rahmenbedingungen: Dieses Kapitel definiert die personellen Voraussetzungen, den Lernort sowie die notwendige Ausstattung für die Unterweisung.
2 Lernziele: Hier werden die berufsbezogenen Lernziele in kognitive, affektive und psychomotorische Bereiche gegliedert.
3 Planung und Durchführung der Unterweisung: Dieses Kapitel erläutert die methodische Vorgehensweise anhand der 4-Stufen-Methode sowie die spezifischen Sicherheitshinweise und Arbeitsschritte.
4 Kontrolle und Vertiefen durch Üben: Hier wird der Prozess der Wissensabfrage und die praktische Vertiefung des Erlernten beschrieben.
5 Schriftliche Aufzeichnung: Dieses Kapitel hält den Auszubildenden zur zeitnahen Dokumentation der Lerninhalte im Berichtsheft an.
Feinwerkmechaniker, Innengewinde, 4-Stufen-Methode, Gewindebohrer, Werkstück, Arbeitssicherheit, Schneidöl, Ausbildung, Handwerk, Metallbearbeitung, Spanen, Kernloch, Metrisches ISO-Trapezgewinde, Berufsausbildung, Präzision.
Die Arbeit behandelt die methodische Vermittlung der handwerklichen Tätigkeit des Innengewindeschneidens an einen Auszubildenden zum Feinwerkmechaniker.
Die Themen umfassen die Vorbereitung des Arbeitsplatzes, Sicherheitsregeln, die Handhabung der Gewindebohrer sowie die Qualitätsprüfung des Endprodukts.
Das Ziel ist, den Auszubildenden dazu zu befähigen, ein Innengewinde unter Einhaltung von Qualitäts- und Sicherheitsstandards manuell herzustellen.
Es wird die 4-Stufen-Methode (Vorbereiten/Erklären, Vormachen/Erklären, Nachmachen/Erklären lassen, Vertiefen durch Üben) eingesetzt.
Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Durchführung der Unterweisung, inklusive der sicherheitsrelevanten Verhaltensweisen und der praktischen Handhabung der Werkzeuge.
Wichtige Begriffe sind Feinwerkmechaniker, Innengewinde, Arbeitssicherheit, 4-Stufen-Methode und handwerkliche Fertigkeiten.
Das beidseitige Ansenken sorgt für einen besseren Anschnitt des Gewindebohrers und verhindert das Austreiben der Gewindegänge am Werkstückrand.
Der Gewindebohrer sollte regelmäßig um circa eine Vierteldrehung zurückgedreht werden, um Späne zu brechen und den Schneidprozess zu erleichtern.
In diesem Fall wird die Gängigkeit mittels einer entsprechenden metrischen Trapezgewindestange nach DIN 103 geprüft.
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