Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2015
14 Seiten, Note: 1,5
1. Thema der Unterweisung
2. Rahmenbedingungen
2.1 Anzahl der Auszubildenden und Beschreibung
2.2 Beschreibung des Betriebes
2.3 Ort der Unterweisung
2.4 Zeit und Dauer
2.5 Einordnung der Unterweisung in den Gesamtzusammenhang
3. Lernziele
3.1 Richtlernziel
3.2 Groblernziel
3.3 Feinlernziel
3.3.1 Kognitiver Bereich
3.3.2 Affektiver Bereich
3.3.3 Psychomotorischer Bereich
3.4 Lernziel Kontrolle
3.5 Schlüsselqualifikationen
4. Unterweisung
4.1 Unterweisungsmethode
4.2 Didaktische Prinzipien
4.3 Medieneinsatz
4.4 Ablaufplan
4.4.1 (1. Stufe) Vorbereiten
4.4.2 (2. Stufe) Gemeinsames Erarbeiten
4.4.3 (3. Stufe) Üben
4.5 Ausbildungsmittel
4.6 Didaktische Reserve
Das Hauptziel dieses Unterweisungsentwurfs ist es, einer Auszubildenden im zweiten Ausbildungsjahr die fachgerechte und eigenständige Führung einer Personalakte zu vermitteln, wobei insbesondere die betriebsinternen Vorgaben sowie gesetzliche Datenschutzbestimmungen beachtet werden sollen.
4.1 Unterweisungsmethode
Als Unterweisungsmethode wird die modifizierte Vier-Stufen-Methode angewandt. Die modifizierte Vier-Stufen-Methode eignet sich sehr gut, um der Auszubildenden zu vermitteln, wie man eine Personalakte anlegt. Die Aufgabe eine Personalakte anzulegen und zu bearbeiten ist ein Standardvorgang in der Personalverwaltung.
Während der ersten Stufe hört die Auszubildende aufmerksam zu und beantwortet die Fragen die ihr der Ausbilder stellt. Der Ausbilder beschreibt unterdessen das genaue Ziel der Unterweisung und stellt das Arbeitsmaterial zur Verfügung. Er fragt Vorkenntnisse ab und weckt Interesse bei der Auszubildenden. Im nächsten Schritt der modifizierten Vier-Stufen-Methode führt der Ausbilder schrittweise die Aufgabe vor und erklärt dabei die Lehrinhalte. Der Lehrinhalt wird gemeinsam erarbeitet. Durch das direkte Nachmachen und das Erklären seitens der Auszubildenden eignet sich diese Methode sehr gut, um solche Aufgaben zu erlernen und somit das System langfristig zu verstehen. Das praktische Ausbildungsmittel (leere Personalakte), an welchem während der Unterweisung aktiv geübt wird, lässt es zu, die Auszubildende, in dem was sie tut, zu motivieren und zu loben. Durch das ständige Kontrollieren und Zurechtweisen des Ausbilders lassen sich bei dieser Methode mögliche Fehler sofort aufklären und tragen somit im besten Fall zur nachhaltigen Fehlervermeidung bei.
1. Thema der Unterweisung: Hier wird der Gegenstand der Unterweisung definiert, namentlich das Anlegen einer Personalakte im Rahmen der Ausbildung zum Kaufmann/-frau für Büromanagement.
2. Rahmenbedingungen: Dieses Kapitel erläutert die betriebliche Situation, den Ort, die zeitliche Dauer der Unterweisung sowie die Einordnung der Tätigkeit in den Gesamtausbildungsplan.
3. Lernziele: Es werden die hierarchischen Lernziele von Richt- über Grob- bis zu Feinlernzielen (kognitiv, affektiv, psychomotorisch) festgelegt, ergänzt durch Lernzielkontrolle und zu vermittelnde Schlüsselqualifikationen.
4. Unterweisung: Dieses Kernkapitel beschreibt die gewählte Ausbildungsmethode, didaktische Prinzipien, den konkreten Ablaufplan der Unterweisungsstufen sowie die verwendeten Ausbildungsmittel und didaktische Reserven.
Personalakte, Büromanagement, Unterweisung, Vier-Stufen-Methode, Personalverwaltung, Ausbildung, Datenschutz, Lernziel, Personalsachbearbeitung, Auszubildende, Arbeitsabläufe, Personalunterlagen, Schlüsselqualifikationen, Verwaltung, Praxisnähe
Der Entwurf dient als strukturierter Leitfaden für eine praktische Ausbilderprüfung, in der einer Auszubildenden das Anlegen und Führen von Personalakten beigebracht wird.
Die zentralen Themen sind die fachgerechte Personalverwaltung, die Einhaltung von Datenschutzvorgaben sowie die Anwendung didaktischer Methoden in der betrieblichen Ausbildung.
Das Ziel ist, dass die Auszubildende nach der Unterweisung Personalunterlagen selbstständig bearbeiten und Personalakten eigenständig führen kann.
Die Unterweisung stützt sich auf die modifizierte Vier-Stufen-Methode, welche eine praktische und schrittweise Anleitung am Arbeitsplatz ermöglicht.
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Rahmenbedingungen, die Definition der Lernziele sowie die detaillierte Planung und methodische Durchführung der Unterweisungseinheit.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Personalakte, Büromanagement, Datenschutz, Vier-Stufen-Methode und Personalsachbearbeitung.
Sie wurde gewählt, da sie eine sehr praxisnahe Unterweisung am Arbeitsplatz ermöglicht und durch direktes Nachmachen und Erklären eine nachhaltige Fehlervermeidung fördert.
Der Ausbilder prüft, ob die Auszubildende den Inhalt einer bearbeiteten Akte wiedergeben kann und ob sie in der Lage ist, die sachliche Gliederung sowie die Notwendigkeit gewissenhaften Arbeitens zu erläutern.
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