Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2015
7 Seiten, Note: Gut 91%
1. Problemstellung
2. Sammeln von Lösungsvorschlägen
3. Strukturieren der Vorgehensweisen in der Großgruppe
4. Gemeinsame Erarbeitung von Technik für die Expertenbefragungen
5. Arbeitsablauf für die Kleingruppen
6. Präsentation der Ergebnisse in der Großgruppe
7. Zusammenfassung der Ergebnisse
Die vorliegende Arbeit hat zum Ziel, ein didaktisches Konzept für eine Ausbildungseinheit zum Thema "Betriebliches Vorschlagswesen" zu entwickeln, das durch einen Methoden-Mix aus Gruppenmoderation und Expertenbefragung die Lernenden aktiviert und zur eigenständigen Problemlösung befähigt.
Ablaufplanung
Die Prüfer sollen die Umsetzung einer Idee in einen Verbesserungsvorschlag praktisch nachvollziehen können. Der Ausbilder will dazu exemplarisch vorgehen. Er bringt in eine Routinebesprechung mit seinen Auszubildenden verschiedene Formulare zur Materialbeschaffung mit. Diese lässt er vergleichen und diskutiert mit den Auszubildenden die Frage, ob diese Vielfalt begründet ist. Daraus ergibt sich die Problemfrage: Was können Mitarbeiter des Unternehmens tun, wenn ihnen eine Schwachstelle in ihrem Arbeitsfeld auffällt und sie einen Vorschlag zur Verbesserung haben?
Die Auszubildenden im Unternehmen erhalten Pinnkärtchen und Farbstifte und werden gebeten, Ihre Vorschläge aufzuschreiben und die Pinnkarten ungeordnet auf einer Pinnwand zu befestigen. Doppelungen werden nur einmal angepinnt. Der Ausbilder greift die Anregungen, einen Verbesserungsvorschlag zu machen auf und regt an, den aktuellen Fall dafür als Beispiel zu nehmen.
Die Auszubildenden machen verschiedene Vorschläge zur Vereinheitlichung der Materialbeschaffungs-Formulare und wollen nun wissen, wie das Verfahren weitergehen soll. Der Ausbilder gibt die Frage zurück. Ergebnis für die Auszubildenden: „Wir müssen uns durchfragen“.
Problemstellung: Einführung in die Bedeutung des Vorschlagswesens und Definition der Problemfrage anhand praktischer Beispiele aus dem Arbeitsalltag.
Sammeln von Lösungsvorschlägen: Aktive Erarbeitung von Handlungsoptionen bei Schwachstellen durch die Auszubildenden mittels Pinnwandtechnik.
Strukturieren der Vorgehensweisen in der Großgruppe: Gemeinsame Planung, wer bei welchen Themengebieten als Experte befragt werden soll.
Gemeinsame Erarbeitung von Technik für die Expertenbefragungen: Vermittlung von Fragetechniken, Zuhörtechniken und Aufzeichnungstechniken für den Erfolg der Befragung.
Arbeitsablauf für die Kleingruppen: Praktische Vorbereitung und Durchführung der Expertenbefragung anhand einer strukturierten Checkliste.
Präsentation der Ergebnisse in der Großgruppe: Vorstellung der Befragungsergebnisse und fachlicher Austausch mit Vertretern der betrieblichen Gremien.
Zusammenfassung der Ergebnisse: Abschluss der Einheit durch Sicherung der Erkenntnisse und Transfer auf den individuellen Arbeitsplatz.
Betriebliches Vorschlagswesen, Ausbildungseinheit, Expertenbefragung, Gruppenmoderation, Verbesserungsvorschlag, Schlüsselqualifikationen, Methoden-Mix, Innovationsfähigkeit, Lernziele, Problemstellung, Ablaufplanung, Unterweisungsprobe, Ausbildereignungsprüfung, Materialbeschaffung, Mitarbeiterbeteiligung
Die Arbeit konzipiert eine Ausbildungseinheit zur Vermittlung des betrieblichen Vorschlagswesens für Auszubildende.
Im Zentrum stehen der Prozess von der Idee bis zur Umsetzung, die Kommunikation im Unternehmen und die Einbindung von Mitarbeitern in Verbesserungsprozesse.
Das Ziel ist es, den Auszubildenden den Weg eines Verbesserungsvorschlags praktisch erfahrbar zu machen und sie zur aktiven Mitgestaltung anzuregen.
Es wird ein methodischer Mix aus Gruppenmoderation und einer praktischen Expertenbefragung angewandt.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Ablaufplanung, von der Problemformulierung bis zur Ergebnispräsentation der Kleingruppen.
Zu den Kernbegriffen zählen Betriebliches Vorschlagswesen, Expertenbefragung, Methoden-Mix und Förderung von Schlüsselqualifikationen.
Die Expertenbefragung fördert die Kommunikationsfähigkeit und ermöglicht es den Auszubildenden, aktiv Informationen von Entscheidungsträgern einzuholen.
Durch den Einsatz von aktiven Methoden wie Pinnwandarbeit und die Zuweisung konkreter Verantwortungsbereiche in Kleingruppen wird die Motivation gesteigert.
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