Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2015
18 Seiten
1. Formblatt der Handwerkskammer
2. Rahmenbedingungen
2.1. Unterweisungsmethode
2.2. Ausgangssituation
2.3. Fachliche Voraussetzungen des Auszubildenden
2.4. Informationen zum Ausbildungsbetrieb
2.5. Lernziele
2.5.1. Richtlernziel
2.5.2. Groblernzeil
2.5.3. Feinlernziel
2.6. Dauer der Unterweisung
2.7. Zeitpunkt der Unterweisung
2.8. UVV
2.8.1. 5. Sicherheitsregeln
2.8.2. Wichtig zu beachten!!!
2.8.3. Vergiftungsgefahr durch Blei im Lötzinn
2.8.4. Brandgefahr
2.8.5. Gefahr durch Lötdämpfe
3. Gliederung der 4-Stufen-Methode
4. Darstellung der 4 Stufen
4.1. Stufe 1 (Vorbereitung)
4.2. Stufe 2 (Vorführen und Erklären)
4.3. Stufe 3 (Ausführung durch den Auszubildenden)
4.4. Stufe 4 (Wiederholen und Üben)
5. Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan
6. Kontrolle des Lötergebnisses
7. Nachbereitung der Unterweisung
8. Beurteilungsentwurf
9. Lernzielkontrolle
10. Lernzielkontrolle - Lösung
11. Widerstandscodetabelle
Das primäre Ziel dieses Unterweisungsentwurfs ist die Vermittlung der fachgerechten Löttechnik für THT-Bauteile (Through-Hole Technology) an einen Auszubildenden im ersten Lehrjahr, wobei der Fokus auf praktischer Fertigkeit, Arbeitssicherheit und der eigenständigen Qualitätsbewertung liegt.
4.2. Stufe 2 (Vorführen und Erklären)
Bei niedrigeren Temperaturen produzieren sie kalte Lötstellen. Bei einer zu hohen Temperatur werden die Bauteile zu heiß und könnten dadurch Schaden nehmen. Durch richtiges Biegen des Widerstandes kann das Bauteil plan auf der Platine aufliegen. Um hinterher auch eine optisch gut aussehende Platine zu haben ist es wichtig, dass die Bauteile sauber angeordnet auf der Platine sitzen. Temperatur mit den Pfeiltasten auf ca. 300 bis 350°C stellen. Mit Hilfe einer Spitzzange die 2 Anschlüsse des Widerstands passend auf 90° biegen. Die gebogenen Widerstände in die passenden Löcher einsetzen und andrücken, bis der Widerstand flach auf der Platine aufliegt.
Damit der Widerstand beim Löten nicht wieder heraus fallen kann. Damit Rückstände von altem Lötzinn und Flussmittel entfernt werden. Damit die Kontaktflächen die Schmelztemperatur des Lötzinns erreichen. Die Beinchen ein bisschen verbiegen, um den Widerstand zu fixieren. Die Lötspitze an dem angefeuchteten Schwamm abwischen. Den Lötkolben an der Kontaktstelle zwischen Bauteil und Platine ansetzen.
Dadurch wird eine dauerhafte elektrische Verbindung hergestellt. Damit können schlechte und nicht funktionierende Lötverbindungen ausgeschlossen werden („kalte Lötstellen“). Durch zu lange Bauteilanschlüsse kann es zu Kurzschlüssen bei der fertigen Platine kommen. (Achtung: durch herumfliegende Bauteilanschlüsse besteht Verletzungsgefahr). Mit dem Lötzinn an die Kontaktflächen herangehen und Lötzinn aufschmelzen. Mit dem bereits angeeigneten Fachwissen die Lötstelle kontrollieren. Mit dem Seitenschneider werden die Füße des Bauteils in die richtige Länge gebracht.
1. Formblatt der Handwerkskammer: Dokumentiert die organisatorischen Eckdaten, das Lernziel, den Ausbildungsberuf sowie die benötigten Materialien für die Unterweisung.
2. Rahmenbedingungen: Definiert die Unterweisungsmethode, die Zielgruppe, die Vorkenntnisse des Auszubildenden sowie die sicherheitsrelevanten Unterweisungsthemen (UVV).
3. Gliederung der 4-Stufen-Methode: Stellt den didaktischen Ablauf der Unterweisung in einer Übersichtstabelle inklusive Zeitplanung und Lehrprinzipien dar.
4. Darstellung der 4 Stufen: Erläutert detailliert die Durchführung der vier Phasen (Vorbereiten, Vorführen, Ausführen, Üben) der Unterweisung.
5. Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan: Ordnet die Unterweisung in den offiziellen Ausbildungsrahmenplan ein.
6. Kontrolle des Lötergebnisses: Veranschaulicht anhand von Beispielen, wie ein korrektes Lötergebnis von einer fehlerhaften Lötstelle unterschieden wird.
7. Nachbereitung der Unterweisung: Enthält Checkfragen zur Selbstreflexion über den Erfolg und die Qualität der durchgeführten Unterweisung.
8. Beurteilungsentwurf: Liefert ein Formular zur Bewertung der praktischen Leistung des Auszubildenden anhand vordefinierter Kriterien.
9. Lernzielkontrolle: Dient als schriftliche Überprüfung des Fachwissens rund um das Thema Löten und kalte Lötstellen.
10. Lernzielkontrolle - Lösung: Bietet die korrekten Antworten für die schriftliche Lernzielkontrolle.
11. Widerstandscodetabelle: Bietet eine grafische Übersicht zur Bestimmung von Widerstandswerten anhand von Farbcodierungen.
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Die Arbeit stellt einen detaillierten Unterweisungsentwurf für die Ausbildung zum Elektroniker für Geräte und Systeme dar, mit dem speziellen Fokus auf das Löten von Widerständen in THT-Bauweise.
Die Schwerpunkte liegen auf der praktischen Anwendung der 4-Stufen-Methode, den Sicherheitsvorschriften im Umgang mit elektrischen Geräten und Lötzinn sowie der Qualitätsbeurteilung von Lötverbindungen.
Der Auszubildende soll nach der Unterweisung in der Lage sein, THT-Bauteile fachgerecht auf einer Lochrasterplatine zu verlöten und dabei eigenständig die Qualität seiner Arbeit zu prüfen.
Es wird die klassische 4-Stufen-Methode eingesetzt, um dem Auszubildenden technische Grundfertigkeiten durch Vorführen, Nachmachen und Üben strukturiert zu vermitteln.
Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Vorbereitung, die detaillierte Beschreibung der vier Stufen der Unterweisung, Sicherheitsinstruktionen und Kriterien zur Qualitätskontrolle des Lötergebnisses.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Löten, THT-Technik, 4-Stufen-Methode, Arbeitssicherheit und Qualitätsprüfung charakterisiert.
Die Temperatur muss korrekt gewählt werden, da zu niedrige Temperaturen zu "kalten Lötstellen" führen, während zu hohe Temperaturen die Bauteile dauerhaft beschädigen können.
Eine kalte Lötstelle erkennt man an fehlendem Glanz sowie oft an einer perlenartigen Form, im Gegensatz zu einer guten Lötstelle, die eine glänzende, vulkanartige Form aufweist.
Die 5 Sicherheitsregeln sind essentiell, um den Auszubildenden für die Gefahren beim Arbeiten mit elektrischen Systemen zu sensibilisieren und gesetzliche Unfallverhütungsvorschriften einzuhalten.
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