Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2016
7 Seiten
1. Formaler Teil
1.1 Thema der Unterweisung
1.2 Sachanalyse
1.3 Grobziel
1.4 Feinziel
1.5 Begründung
1.6 Ausgangssituation
1.7 Unterweisungsort
1.8 Lehrmittel
1.9 Zeitansatz
1.10 Methodenwahl
2. Inhaltlicher Teil
2.1 Motivation
2.2 Erarbeitungsphase
3. Übungsphase
4. Kontrollphase
Das Hauptziel dieser Unterweisung ist es, dem Auszubildenden die notwendigen fachlichen und beruflichen Fähigkeiten zu vermitteln, um eigenständig eine Stellkante ordnungsgemäß und unter Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften zu setzen.
Erarbeitungsphase
1.Einrichten des Arbeitsplatzes: Die benötigten Materialien und Werkzeuge sind griff bereit zu platzieren. Dies ermöglicht einen schnellen Arbeitsablauf. Den Auszubildenden fragen, ob er die benötigten Werkzeuge und Baustoffe kennt. - Lehrgespräch
2. Flucht und Höhe einmessen nach Vorgabe oder Plan: Mit Schnurnägel und Schnur. Darauf achten, dass die Stellkante vor die Schnur gesetzt wird. Einfacheres Versetzen der Stellkante, da Flucht und Höhe einfacher kontrolliert werden können. Den Auszubildenden informieren, warum das genaue Einmessen wichtig ist. - Vortrag
3. Verteilen des Betons: Menge möglichst genau dosieren. Die Dosierung inklusive Rückenstütze bedenken. Den Auszubildenden mithelfen lassen, den Beton zu verteilen. - Demonstration
4. Herstellen des Beton Feinplanum: Ca. 2 bis 3 cm weniger als Stellkantenhöhe von der Schnur heruntermessen und mit der Maurerkelle abziehen. Zu viel Beton = Die Stellkante kann nicht auf Höhe geschlagen werden. Zu wenig Beton = Stellkante kann später absacken, da zu wenig Verdichtung. Den Auszubildenden mithelfen lassen, das Betonfeinplanum herstellen zu lassen, um ihn zu motivieren. - Prinzip der Aktivitätsförderung
1. Formaler Teil: Beschreibt die Rahmenbedingungen, Lernziele, die Ausgangssituation des Auszubildenden sowie die gewählte Unterweisungsmethode.
2. Inhaltlicher Teil: Vermittelt die Motivation und stellt die detaillierte Erarbeitungsphase mit Arbeitsschritten, Ausführungshinweisen und methodischen Grundlagen dar.
3. Übungsphase: Fokussiert sich auf die praktische Anwendung der zuvor erlernten Schritte durch den Auszubildenden unter Aufsicht des Ausbilders.
4. Kontrollphase: Dient der Überprüfung des Lernerfolgs, der weiteren Festigung der Fertigkeiten und dem Abschluss der Unterweisung.
Stellkante, Garten- und Landschaftsbau, Ausbildung, Vier-Stufen-Methode, Beton, Flucht, Höhe, Arbeitssicherheit, UVV, Baustelle, Handwerk, Rückenstütze, Praxisnähe, Auszubildender, Fachkompetenz
Die Unterweisung leitet einen Auszubildenden im Garten- und Landschaftsbau zum korrekten Setzen einer Stellkante an.
Die Themen umfassen die Arbeitsvorbereitung, das Einmessen, den korrekten Umgang mit Beton sowie die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften.
Der Auszubildende soll am Ende in der Lage sein, eine Stellkante selbstständig, maßgenau und unfallfrei zu versetzen.
Es wird die bewährte Vier-Stufen-Methode angewendet, bestehend aus Vorbereiten, Vormachen, Nachmachen und Üben.
Der Hauptteil gliedert den Prozess in sieben konkrete Arbeitsschritte, von der Platzvorbereitung bis hin zu den abschließenden Nacharbeiten.
Wesentliche Begriffe sind Stellkante, Vier-Stufen-Methode, Arbeitssicherheit (UVV), Betonfeinplanum und fachgerechte Ausführung.
Stellkanten finden sich in fast jedem Hausgarten; das Beherrschen dieser Technik ist daher essenziell für die tägliche Arbeit auf der Baustelle.
Die Rückenstütze ist ein kritisches Element, das ein späteres Kippen der Stellkante verhindert und die Stabilität des Bauwerks dauerhaft sichert.
Der Ausbilder greift helfend ein, gibt gezielte Tipps zur Korrektur und führt eine gemeinsame Bewertung des Arbeitsergebnisses durch.
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