Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2016
9 Seiten
1. Beschreibung des Lehrlings
2. Vorstellung der Ausbildungsstätte
3. Gliederung und Beschreibung des Themas
3.1 Themenbereich und Teilthemen
3.2 Bedeutung für den Lehrling
3.3 Unfallgefahren
4. Arbeitszergliederung
5. Didaktische Überlegungen
5.1 Lernziel der heutigen Unterweisung
5.2 Feinlernziele
5.3 Ausführliche Lernzielformulierung
5.4 Reihenfolge der Lernziele
6. Methodische Überlegungen
6.1 Ausbildungsmethode
6.2 Ausbildungsmittel
6.3 Lernumgebung, Lernzeit und Organisatorische Gesichtspunkte
7. Erfolgskontrolle
8. Geplante Durchführung der Unterweisung
Das primäre Ziel dieser Unterweisung ist es, dem Auszubildenden die fachgerechte Instandsetzung eines defekten Blinker-Leuchtmittels im Scheinwerfer zu vermitteln und sein Selbstvertrauen bei praktischen Reparaturarbeiten zu stärken. Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, wie durch eine gezielte methodische Anleitung Unsicherheiten abgebaut und technisches Verständnis im Rahmen der 4-Stufen-Methode gefördert werden können.
Unfallgefahren
Auf die Unfallgefahren bei dieser Unterweisung weise ich den Auszubildenden noch einmal ausdrücklich hin. Für die heute durchgeführte Unterweisung sind, wie sonst auch, Arbeitsschuhe und Arbeitskleidung zu tragen. Besondere Beachtung sollte den Arbeiten im Motorraum immer geschenkt werden, auch wenn nicht direkt am Motor gearbeitet wird. Es besteht die Gefahr von Verbrennungen an heißen Motorteilen oder eingeschalteten Leuchtmitteln, weshalb das Fahrzeug hierfür immer ausgeschaltet sein muss, um nicht aus Versehen in sich bewegende Teile (wie Keilriemen oder Lüfterrad) greifen zu können. Außerdem besteht die Gefahr, sich an scharfen Motorteilen oder der Karosserie zu schneiden. Aus diesem Grund sind Handschuhe zu tragen. Beim Ausbau der defekten Leuchtmittel ist zum Schutz vor Glassplittern eine Schutzbrille erforderlich, da es sich bei diesem Bauteil um ein defektes Bauteil handelt und Leuchtmittel meist unter einigen Bar Druck stehen. Zudem besteht Explosionsgefahr, Gefahr vor herumfliegenden Glassplittern und eine Quetschgefahr beim Öffnen und Schließen der Motorhaube.
Beschreibung des Lehrlings: Der Auszubildende befindet sich am Ende seines ersten Lehrjahres und benötigt zur Stärkung seines Selbstvertrauens praktische Anleitung durch den Ausbilder.
Vorstellung der Ausbildungsstätte: Die mittelgroße Werkstatt bietet mit ihrer Spezialisierung auf den VW-Konzern alle notwendigen Voraussetzungen für eine qualifizierte Ausbildung.
Gliederung und Beschreibung des Themas: Dieses Kapitel erläutert das Thema des Leuchtmittelwechsels, ordnet es in den Ausbildungsrahmenplan ein und benennt die spezifischen Unfallgefahren.
Arbeitszergliederung: Hier werden die einzelnen Arbeitsschritte des Leuchtmittelwechsels in einer logischen Reihenfolge nach dem "Was-Wie-Warum"-Prinzip detailliert aufgeschlüsselt.
Didaktische Überlegungen: Das Kapitel definiert die kognitiven, psychomotorischen und affektiven Lernziele der Unterweisung.
Methodische Überlegungen: Die Entscheidung für die 4-Stufen-Methode sowie die benötigten Ausbildungsmittel und organisatorischen Rahmenbedingungen werden hier begründet.
Erfolgskontrolle: Der Prozess der Lernzielüberprüfung durch Beurteilung und Lobsprache wird beschrieben.
Geplante Durchführung der Unterweisung: Ein übersichtliches Schema stellt den geplanten Ablauf der Unterweisung in den vier Phasen "Vorbereiten", "Vormachen", "Nachmachen" und "Üben" dar.
KFZ-Mechatroniker, Unterweisung, Leuchtmittelwechsel, 4-Stufen-Methode, Arbeitssicherheit, Unfallverhütung, Ausbildungsrahmenplan, Instandsetzung, Scheinwerfer, Werkstattpraxis, Auszubildender, Fachkompetenz, Motorraum, Qualitätskontrolle, Signalvorrichtung.
Es geht um die praktische Unterweisung eines Auszubildenden zum KFZ-Mechatroniker bei der Durchführung eines Leuchtmittelwechsels an einem Fahrzeugscheinwerfer.
Die Themenfelder umfassen elektrische Instandsetzungsarbeiten, Arbeitssicherheit, fachgerechte Handhabung von Werkzeugen und die allgemeine Vorbereitung von Fahrzeugreparaturen.
Das Ziel ist, den Auszubildenden dazu zu befähigen, den Leuchtmittelwechsel selbstständig und sicher durchzuführen, sowie sein Selbstvertrauen bei der Arbeit zu stärken.
Der Ausbilder verwendet die 4-Stufen-Methode (Vorbereiten, Vormachen, Nachmachen, Üben), um den Lernprozess für den Auszubildenden optimal zu strukturieren.
Der Hauptteil gliedert sich in die Arbeitszergliederung, die didaktischen und methodischen Überlegungen sowie die strukturierte Ablaufplanung der Unterweisung.
Wichtige Begriffe sind unter anderem KFZ-Mechatroniker, 4-Stufen-Methode, Unfallverhütung, Ausbildungsrahmenplan und fachpraktische Instandsetzung.
Der Auszubildende weist zu Beginn des ersten Lehrjahres eine gewisse Unsicherheit auf; der Entwurf ist daher explizit darauf ausgelegt, durch Erfolgserlebnisse sein Selbstvertrauen aufzubauen.
Aufgrund von Gefahren wie Glassplittern, heißen Oberflächen und beweglichen Motorteilen ist das Tragen von Schutzbrille und Handschuhen zwingend erforderlich, zudem muss das Fahrzeug ausgeschaltet sein.
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