Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2010
7 Seiten, Note: bestanden
1. Eigenständigkeitserklärung
2. Adressatenbeschreibung
3. Vorkenntnisse der Auszubildenden (vorangegangenes Unterweisungsthema)
4. Unterweisungsdaten
5. Das Lernthema ist in den Gesamtstoffplan der Ausbildungsordnung zur PKA wie folgt einzuordnen:
5.1 Richtlernziel
5.2 Groblernziel
5.3 Feinlernziel
6. Kognitives Lernziel (Wissen)
7. Psychomotorisches Lernziel (Fertigkeiten)
8. Affektives Lernziel (Einstellungen)
9. Kontrolle und Sicherung des Unterweisungserfolges durch:
10. Hinweis auf das nächste Unterweisungsthema:
11. 1. Stufe: Vorbereitung
12. 2. Stufe: Vormachen durch den Ausbilder
13. 3. Stufe: Nachmachen durch die Auszubildenden
14. 4. Stufe: selbstständiges Üben
15. Abschlussgespräch:
Die Unterweisung hat zum Ziel, Auszubildenden zur Pharmazeutisch-kaufmännischen Angestellten (PKA) die fachgerechten Techniken des Warenverpackens als Teil der Verkaufsförderung zu vermitteln und sie zur selbstständigen sowie kundenorientierten Durchführung zu befähigen.
Arbeitsgliederung
Logische Reihenfolge der Lernschritte. Was mache ich? Wie mache ich es? Warum mache ich es?
1. Arbeitsschritt: Arbeitsplatz vorbereiten. Benötigte Gegenstände bereit legen, Tisch säubern. Gegenstände sollen vor mir liegen und Folie soll nicht verschmutzt werden.
2. Arbeitsschritt: Teller vorbereiten und auf Folienmitte stellen. Waren nach Größe drapieren. Teller auf Folie legen. Waren auf den Kartonteller stellen und anrichten, Größe beachten. Waren sollen alle gesehen werden können.
3. Arbeitsschritt: Folie zubinden. Folie vorbereiten zum Zubinden. Folie dient der Dekoration und soll zusammenhalten.
4. Arbeitsschritt: Schleife und Deko anbringen. Schleife eindrehen und Deko anbringen. Es soll für Kunden ansprechend gestaltet sein - Kundenzufriedenheit.
5. Arbeitsschritt: verpacktes Geschenk kontrollieren. Geschenk ansehen. Eigenkontrolle um zu sehen, ob Ware sauber verpackt ist.
1. Stufe: Vorbereitung: Der Ausbilder bereitet den Arbeitsplatz vor, nimmt Kontakt zu den Auszubildenden auf und klärt den Sinn sowie die Sicherheitsaspekte der Aufgabe.
2. Stufe: Vormachen durch den Ausbilder: Die Ausbilder demonstriert die Arbeitsschritte strukturiert, erklärt die Arbeitsweisen und erläutert die Beweggründe für die einzelnen Handgriffe.
3. Stufe: Nachmachen durch die Auszubildenden: Die Lernenden wiederholen den Prozess unter Anleitung des Ausbilders, der bei Fehlern korrigierend eingreift und den Lernprozess durch gezielte Fragen unterstützt.
4. Stufe: selbstständiges Üben: Die Auszubildenden führen die Tätigkeit eigenständig durch, um Sicherheit und Routine zu gewinnen, wobei der Ausbilder als Ansprechpartner im Hintergrund bleibt.
Abschlussgespräch: Das Ergebnis wird gemeinsam bewertet, das Gelernte durch eine abschließende Fragerunde gefestigt und der nächste Lernschritt für die zukünftige Ausbildung definiert.
PKA, Apotheke, Verpacken, 4-Stufen-Methode, Warenpräsentation, Kundenzufriedenheit, Ausbildung, Unterweisung, Warenverkauf, Sicherheit, Handmotorik, Lernpyramide, Arbeitsplatzvorbereitung, Verkaufsförderung, Eigenkontrolle.
Die Unterweisung vermittelt angehenden PKA die fachgerechten Fertigkeiten des Verpackens von Waren für Kunden, um eine ansprechende Warenpräsentation sicherzustellen.
Die Schwerpunkte liegen auf der Arbeitsplatzorganisation, der Anwendung der 4-Stufen-Methode, dem sicheren Umgang mit Arbeitsgeräten sowie den gestalterischen Aspekten der Warenpräsentation.
Das Feinlernziel ist, dass die Auszubildenden Waren der Apotheke selbstständig und ansprechend für Kunden verpacken können.
Es wird die klassische 4-Stufe-Methode angewandt, die aus den Phasen Vorbereitung, Vormachen, Nachmachen und selbstständigem Üben besteht.
Der Hauptteil gliedert sich in die praktische Demonstration durch den Ausbilder, die geführte Wiederholung durch die Auszubildenden und die Phase des selbstständigen Übens mit Unterstützung einer Lernpyramide.
Wichtige Schlagworte sind PKA, Warenpräsentation, 4-Stufen-Methode, Kundenzufriedenheit und eigenständiges Lernen.
Die Lernpyramide dient als visuelle und taktile Gedächtnisstütze für die Arbeitsschritte, fördert das eigenständige Arbeiten und erlaubt den Auszubildenden, auch nach längerer Zeit die Tätigkeit erneut zu verinnerlichen.
Der Ausbilder thematisiert explizit die Unfallgefahren durch die Schere und kontrolliert während der Phase des Nachmachens die Einhaltung dieser Sicherheitsvorgaben durch die Lernenden.
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