Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2016
14 Seiten
1. Einleitung
2. Auszubildende
3. Ziele
3.1. Leitziel
3.2. Richtziel
3.3. Grobziel
3.4. Feinziel
4. Lernzielbereiche
4.1. Kognitiver Bereich
4.2. Affektiver Bereich
4.3. Psychomotorischer Bereich
5. Ort
6. Zeitpunkt
7. Begründung für die Wahl der Methode
8. Arbeitsmittel
9. Schutzmaßnahmen / UVV
10. Durchführung der Präsentation
11. Anlagen
11.1. Quellenangaben
11.2. Auszug aus Ausbildungsrahmenplan
11.3. Bildmaterial für Präsentation
Das Ziel der Arbeit ist die Konzeption einer fachlich fundierten Unterweisung für Auszubildende zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik, um die grundlegende Fertigkeit des Leitungszurichtens und der Aderendhülsenmontage sicher zu vermitteln.
7. Begründung für die Wahl der Methode
Bei der Wahl meiner Methode habe ich mich für die Präsentation entschieden, weil diese die beste Methode ist einer Gruppe Kenntnisse zu vermitteln. Ich halte es für sinnvoll, erst die Kenntnisse des Themas zu vermitteln, um später eine höhere Genauigkeit und Sicherheit bei der Ausführung der Arbeit zu gewährleisten. Nur wer das Wissen hat, kann eine Aufgabe richtig ausführen.
Hier unterscheidet man in drei verschiedene Lerntypen:
• Auditiver Lerntyp: Lernen durch hören
• Visueller Lerntyp: Lernen durch zeigen/sehen
• Haptischer Lerntyp: Lernen durch praktisches tun
Da die Auszubildenden ihre Vorkenntnisse in der Berufsschule meist nur über den auditiven Part erlangen, finde ich es entwicklungsfördernd, die wichtigen Kenntnisse des Zurichtens einer Gummischlauchleitung und das Anbringen von Aderendhülsen mit einer Präsentation zu unterstützen. Hier kann ich die Arbeitsabläufe mit Bildern und Gegenständen darstellen und somit ist auch der visuelle Part gegeben.
Diese Art hat einen hohen Lerneffekt, da ich die Merkmale erkläre(auditiv) und zeige(visuell). Diese Lehrart aus hören und sehen hat wissenschaftlich nachgewiesen eine Behaltensfähigkeit von 70%. Hierbei gibt aber noch zu beachten, dass die Auszubildenden nicht über- oder unterfordert werden, die Präsentation muss genau auf den Kenntnisstand der beiden Auszubildenden passen.
1. Einleitung: Vorstellung des Autors und des Betriebes sowie Herleitung der thematischen Relevanz aus dem Ausbildungsrahmenplan.
2. Auszubildende: Kurze Charakterisierung der beiden Auszubildenden, ihres Leistungsstandes und ihrer bisherigen Entwicklung im Betrieb.
3. Ziele: Definition der pädagogischen Lernziele von der übergeordneten Leitziel- bis zur konkreten Feinzielformulierung.
4. Lernzielbereiche: Unterteilung der Unterweisung in kognitive, affektive und psychomotorische Lernziele.
5. Ort: Begründung für die Wahl der Werkstatt als idealer, störungsfreier Lernort mit optimaler Ausstattung.
6. Zeitpunkt: Wissenschaftlich begründete Wahl des Präsentationszeitpunkts zur Maximierung der Leistungsaufnahme.
7. Begründung für die Wahl der Methode: Erläuterung der Präsentationsmethode unter Einbeziehung verschiedener Lerntypen und wissenschaftlicher Lerneffizienz.
8. Arbeitsmittel: Übersicht der notwendigen Werkzeuge und Materialien für die Durchführung der praktischen Unterweisung.
9. Schutzmaßnahmen / UVV: Zusammenstellung der sicherheitsrelevanten Aspekte und Unfallverhütungsvorschriften.
10. Durchführung der Präsentation: Gliederung des zeitlichen Ablaufs in Einleitung, Hauptteil und Zusammenfassung.
11. Anlagen: Quellenverzeichnis, Auszug aus dem offiziellen Rahmenlehrplan sowie ergänzendes Bildmaterial.
Elektroniker, Energie- und Gebäudetechnik, Ausbildung, Unterweisung, Präsentation, Lernziele, Arbeitssicherheit, UVV, Gummischlauchleitung, Aderendhülsen, Fachfertigkeiten, Methodik, Ausbildungsrahmenplan, Werkstatt, Berufspädagogik.
Die Arbeit dient als Konzeptentwurf für eine praktische Unterweisung im Rahmen der Ausbildereignungsprüfung für Elektroniker in der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik.
Die zentralen Themen sind die fachgerechte Vorbereitung von Leitungen, das Anbringen von Aderendhülsen sowie die methodisch korrekte Vermittlung dieser Fertigkeiten an Auszubildende.
Das primäre Ziel ist es, den Auszubildenden die notwendigen Kenntnisse und Fertigkeiten so zu vermitteln, dass sie die Aufgabe sicher, sauber und unter Einhaltung der Sicherheitsvorschriften eigenständig durchführen können.
Die Unterweisung stützt sich auf eine strukturierte Präsentationsmethode, die auditive und visuelle Reize kombiniert, um die Behaltensleistung der Lernenden gemäß lerntheoretischen Erkenntnissen zu optimieren.
Der Hauptteil umfasst die Demonstration der Anschlusstechniken, die Vorstellung der Werkzeuge sowie die Analyse und Fehlervermeidung bei der Arbeit mit Aderendhülsen.
Die Arbeit lässt sich maßgeblich durch die Begriffe Ausbildung, Unterweisung, Fachgerechtes Zurichten, Arbeitssicherheit und Berufspädagogik beschreiben.
Der Autor hat den Donnerstagvormittag gewählt, da Beobachtungen der Auszubildenden zu diesem Zeitpunkt eine hohe Energie und Leistungsbereitschaft nahelegen.
Da die Arbeit mit elektrischen Leitungen und Werkzeugen wie Press- und Abisolierzangen direkte Verletzungsgefahren birgt, ist die Beachtung der Unfallverhütungsvorschriften essenziell für die Arbeitssicherheit.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

