Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2003
46 Seiten, Note: 1,0
Vorbemerkung
I. Einleitung
II. Anthropogene und sozial-kulturelle Vorausset zungen
1. Angaben zur Person der Auszubildenden (Ausbildungsberuf)
1.1. Persönliche Angaben zur Auszubildenden
1.2. Charakterisierung der Auszubildenden
1.3. Angaben zur Ausbilderin
1.4. Betriebliche Voraussetzungen der Ausbildung
III. Zielfragen der Unterweisung
1. Stellung der Unterweisungsstunde in der Unterweisungs einheit
2. Stoffauswahl
2.1. Positive Stoffanalyse
2.2. Negative Stoffanalysel
3. Stoffanordnung
3.1. Wissensfeststellung
3.2. Informieren – Leitfragen (Was soll getan werden?)
3.3. Planen – Arbeitsplan (Wie geht man vor?)
3.4. Entscheiden – Fachgespräch mit der Ausbilderin
3.5. Ausführen – Auftragsbearbeitung
3.6. Kontrollieren (Ist der Auftrag fachgerecht erledigt?)
3.7. Bewertung (Was muss beim nächsten Mal besser gemacht werden?)
4. Lernziele
4.1. Lernziel(ebenen)
4.2. Lernzielbereiche
5. Lernzielkontrolle
IV. Wegfragen der Unterweisung
1. Methode und Lehrform
2. Sozialform
3. Medien
V. Geplanter Unterweisungsverlauf (in tabellarischer Form)
VI. Literatur – Grundlagen der Unterweisungsvorbereitung
VII. Anlagen
Die vorliegende Arbeit dient der detaillierten Planung und didaktischen Aufbereitung einer betrieblichen Ausbildungseinheit, in der eine Auszubildende das korrekte Anlegen einer Kundenmappe gemäß betriebsinternen Richtlinien erlernt. Das primäre Ziel ist die methodische Vermittlung von Fachkompetenz in der Schriftgutverwaltung unter Anwendung der Leittextmethode.
3. Stoffanordnung
Bei dieser Unterweisung findet die Leittextmethode Anwendung. Sie ist besonders auf kognitive Lernziele ausgerichtet, da sie die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung einer praktischen Tätigkeit anleitet. Sie ist dadurch geeignet, die in den neuen Ausbildungsverordnungen geforderte Befähigung zur selbständigen Arbeitsgestaltung zu vermitteln. Außerdem lässt sich nach Beendigung der Unterweisung unmittelbar feststellen, ob die Theorie verstanden und richtig in die Praxis umgesetzt werden kann. Die geplante Dauer der Unterweisung beträgt 20 Minuten.
3.1. Wissensfeststellung
Um den Wissensstand der Auszubildenden zu überprüfen, werden Überprüfungsfragen in einem Lehrgespräch gestellt.
1. Was verstehst Du unter dem Begriff Registratur?
2. Wozu ist die Registratur nötig?
3. Stell Dir vor, die Kollegin L. aus der Auftragsannahme kommt vorbei und sagt, es liege ihr eine Beschwerde vom Kunden Petersen vor und bittet dich, die Kundenmappe herauszusuchen. Wie gehst Du vor?
Die letzten Fragen sollen die Auszubildende zum neuen Thema hinführen und die Zusammenhänge verdeutlichen (Motivation).
I. Einleitung: Beschreibt das Ziel der Arbeit, eine Ausbildungseinheit zum Anlegen einer Kundenmappe detailliert zu planen.
II. Anthropogene und sozial-kulturelle Vorausset zungen: Detailliert die Ausbildungssituation, die Person der Auszubildenden sowie die betrieblichen Rahmenbedingungen.
III. Zielfragen der Unterweisung: Behandelt die methodische Stoffauswahl, die Lernziele und die Anwendung der Leittextmethode.
IV. Wegfragen der Unterweisung: Erläutert die Wahl der Lehrmethode, der Sozialform und der notwendigen Medien für den Unterricht.
V. Geplanter Unterweisungsverlauf (in tabellarischer Form): Stellt den zeitlichen Ablauf der Unterweisung in vier Phasen dar.
VI. Literatur – Grundlagen der Unterweisungsvorbereitung: Listet die verwendeten Quellen für die theoretische Vorbereitung auf.
VII. Anlagen: Enthält ergänzende Unterlagen wie Richtlinien, Checklisten und Musterakten.
Ausbildung, Kundenmappe, Registratur, Leittextmethode, Fachkompetenz, Ablagesysteme, kognitive Lernziele, Ausbildungsplanung, Schriftgutverwaltung, betriebliche Richtlinien, Lernzielkontrolle, Berufsausbildung, Kundenstammdaten, Industriekauffrau, Selbstständigkeit
Die Arbeit dokumentiert die Planung einer betrieblichen Unterweisungseinheit für eine angehende Industriekauffrau, konkret das Anlegen einer Kundenmappe nach internen Richtlinien.
Die Schwerpunkte liegen auf der methodischen Unterrichtsvorbereitung, der Ablageorganisation, der Definition von Lernzielen und der praktischen Anwendung der Leittextmethode.
Ziel ist es, der Auszubildenden die Fähigkeiten zur selbstständigen und fehlerfreien Anlage einer Kundenmappe zu vermitteln und dabei gleichzeitig fachliche, methodische und soziale Kompetenzen zu fördern.
Es wird primär die Leittextmethode angewendet, die den Lernprozess in Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung gliedert.
Der Hauptteil befasst sich mit der detaillierten Stoffanalyse, der Lernzielformulierung, der Wahl der Lehr- und Sozialformen sowie dem konkreten Ablauf der Unterweisungsstunden.
Wesentliche Begriffe sind Ausbildung, Kundenmappe, Registratur, Leittextmethode, Ablagesysteme, kognitive Lernziele und betriebliche Richtlinien.
Sie fördert die Selbstständigkeit der Auszubildenden, ermöglicht eine handlungsorientierte Unterweisung und stellt sicher, dass die Anforderungen moderner Ausbildungsordnungen erfüllt werden.
Die Anlagen bieten praxisnahe Arbeitsmittel wie Checklisten, betriebliche Richtlinien, Musterakten und Korrespondenzbeispiele, die für die Durchführung der Unterweisung essenziell sind.
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