Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2016
20 Seiten, Note: 1,0
1. Unterweisungsentwurf zur Eignungsprüfung der Ausbilder
2. Unterweisungsentwurf
2.1 Beschreibung der Ausgangssituation
3. Vorgesehene Lernziele
4. Vorgesehener Ablauf der Unterweisung
5. Lernzielformulierung
6. Psychomotorische Lernziele
7. Kognitive Lernziele
8. Affektive Lernziele
9. Überfachliche Kompetenzen
10. Detaillierte Lernzielbeschreibung, Operationalisierung
11. Methodenfindung
12. Begründung für die Auswahl der Methoden
13. Arbeitszeitgliederung der Unterweißung
14. Leittext
15. Fragebogen
16. Aufgabe
Diese Arbeit dient als Unterweisungsentwurf zur AEVO-Prüfung für den Ausbildungsberuf Elektroniker für Betriebstechnik mit dem Ziel, Auszubildenden die Funktionsweise und den Aufbau einer Wendeschützschaltung zur Drehrichtungsänderung eines Drehstrommotors praxisnah zu vermitteln.
Wendeschützschaltung
Die Wende-Schützschaltung ist eine Schütz-Schaltung, mit der sich die Drehrichtung eines Drehstrommotors ändern lässt. Damit bei einem Drehstrommotor die Drehrichtung geändert werden kann, müssen zwei Außenleiter vertauscht werden. Das manuelle Vertauschen der Außenleiter ist sehr zeitaufwändig und kann nur bei abgeschaltetem Motor erfolgen. Für diese Zwecke wird die Wende-Schützschaltung benötigt.
Zur Umkehr der Drehrichtung von Drehstrommotoren sind zwei Schütze Q1 und Q2 notwendig, die im Laststromkreis zwei Außenleiter vertauschen. Würden beide Schütze gleichzeitig schalten, hätte das einen Kurzschluss zur Folge. Damit es nicht zu einem gleichzeitigen Betrieb beider Schütze kommen kann, müssen diese gegeneinander verriegelt werden. Zur Ansteuerung der Schützspulen werden zwei Taster S1 und S2 mit je einem Öffner- und einem Schließerkontakt, sowie ein Taster S0 mit einem Öffner-Kontakt für das Abschalten der Steuerung benötigt. Die Schütze müssen über drei Hauptkontakte (Schließer) und zwei Hilfskontakte verfügen (jeweils ein Öffner und ein Schließer). Die Absicherung der Schaltung erfolgt durch Sicherungen in der Zuleitung und einen Motorschutzschalter.
Unterweisungsentwurf zur Eignungsprüfung der Ausbilder: Formaler Rahmen der Prüfung inklusive Angaben zum Ausbildungsberuf, Thema und den verwendeten Mitteln.
Unterweisungsentwurf: Festlegung des rechtlichen Rahmens basierend auf dem Ausbildungsrahmenplan sowie die detaillierte Beschreibung der auszubildenden Personen.
Vorgesehene Lernziele: Zusammenstellung der kognitiven, psychomotorischen und affektiven Lernziele sowie der notwendigen Voraussetzungen.
Vorgesehener Ablauf der Unterweisung: Schritt-für-Schritt-Planung der Unterweisungseinheit von der Motivation bis zum Abschluss.
Lernzielformulierung: Präzisierung der Richt-, Grob- und Teillernziele im Kontext der elektrischen Anlagen.
Psychomotorische Lernziele: Definition der praktischen Fertigkeiten, insbesondere im Bereich der Verdrahtung und Fehlersuche.
Kognitive Lernziele: Festlegung der Anforderungen an das Verständnis der Schaltungslogik und des Wissenstransfers.
Affektive Lernziele: Beschreibung der gewünschten Arbeitshaltung und Verhaltensweisen am Arbeitsplatz.
Überfachliche Kompetenzen: Aufzählung der methodischen und sozialen Fähigkeiten, die durch die Unterweisung gefördert werden.
Detaillierte Lernzielbeschreibung, Operationalisierung: Konkrete Ausgestaltung der Lernschritte durch Arbeit mit Leittext und Praxiseinsatz.
Methodenfindung: Evaluation verschiedener Lernmethoden für das gewählte Unterweisungsthema.
Begründung für die Auswahl der Methoden: Erläuterung, warum die Kombination aus Leittext und Praxis für dieses sicherheitsrelevante Thema gewählt wurde.
Arbeitszeitgliederung der Unterweißung: Zeitliche Planung der einzelnen Phasen und Zuordnung der Hilfsmittel.
Leittext: Fachinhaltliche Aufbereitung des Themas für den Auszubildenden inklusive technischer Erklärungen.
Fragebogen: Sammlung von Wissensfragen zur Überprüfung des Verständnisses des Leittextes.
Aufgabe: Konkrete praktische Aufgabenstellung für den Auszubildenden zum Aufbau der Wendeschützschaltung.
Wendeschützschaltung, Drehstrommotor, Elektroniker, Ausbildung, AEVO, Leittextmethode, Verriegelung, Schütz, Laststromkreis, Steuerstromkreis, Drehrichtungsänderung, SPS, Arbeitssicherheit, Fehlersuche, Schaltungstechnik
Der Entwurf beschreibt die methodische Vermittlung der Wendeschützschaltung an Auszubildende im Bereich Elektronik für Betriebstechnik.
Die Themen umfassen den Aufbau von Wendeschützschaltungen, Sicherheitsvorkehrungen, Verriegelungslogiken und die praktische Inbetriebnahme.
Der Auszubildende soll selbstständig verstehen, wie ein Drehstrommotor in der Drehrichtung geändert wird und dies sicher in die Praxis umsetzen können.
Es kommt die Leittextmethode zum Einsatz, ergänzt durch einen praktischen Aufbau und eine abschließende Fehlersuch-Übung.
Der Hauptteil behandelt den Leittext zu den Grundlagen der Schaltungstechnik, die Funktion der Taster- und Schützverriegelung sowie Anwendungsbeispiele.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Wendeschützschaltung, Drehstrommotor, Verriegelung, Selbsthaltung und Arbeitssicherheit.
Die doppelte Verriegelung kombiniert Taster- und mechanische Verriegelung, um Kurzschlüsse selbst bei defekten Tastern oder klebenden Schützen zuverlässig zu verhindern.
Im Tipp-Betrieb läuft der Motor nur solange, wie der Taster gedrückt gehalten wird, was für Anwendungen wie Hebezeuge oder Kräne sicherheitsrelevant ist.
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