Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2005
6 Seiten, Note: gut
AdA Handwerk / Produktion / Gewerbe - Mechanische Berufe, Metall und Kunststoff
Formaler Teil
1. Thema der Unterweisung
2. Sachanalyse
3. Groblernziel
4. Feinlernziel
5. Begründung
6. Ausgangssituation
7. Ausbildungsort
8. Ausbildungsmittel
9. Dauer der Unterweisung
10. Methodenwahl
Inhaltlicher Teil
1. Motivation
2. Erarbeitungsphase
3. Übungsphase
4. Kontrollphase
Das primäre Ziel dieser Unterweisung ist es, dem Auszubildenden die praktischen Fertigkeiten und das theoretische Wissen zu vermitteln, um Edelstahlbleche mittels WIG-Schweißverfahren fachgerecht zu verbinden und das Ergebnis selbstständig zu kontrollieren.
2.Sachanalyse
Das Wolfram Inerdgas Schweißverfahren ist ein Schmelzschweißverfahren das immer mehr an Bedeutung gewinnt, da man hiermit hauptsächlich Edelstahl schweißt. Edelstahl gewinnt ein immer größeres Ansehen im Handwerk da es nicht korrodiert (rostet).
Das Prinzip des WIG – Schweißens ist leicht erklärt. Zwischen dem Werkstück und der Wolframelektrode entsteht ein Lichtbogen, der von dem Edelgas Argon umschlossen ist, es entsteht ein Schmelzbad. Zu der Schmelze wird der Zusatzwerkstoff zugegeben.
Thema der Unterweisung: Definiert die eigenständige Herstellung und Kontrolle von Schweißnähten mit dem WIG-Verfahren als Lernziel.
Sachanalyse: Erläutert die technischen Grundlagen des WIG-Schweißens und dessen Bedeutung für die Verarbeitung von Edelstahl.
Groblernziel: Beschreibt die übergeordneten Fertigkeiten beim Heften und Schweißen von Bauteilen in verschiedenen Positionen.
Feinlernziel: Konkretisiert die Aufgabe auf das Verbinden zweier spezifischer Edelstahlbleche nach DIN 1910.
Begründung: Rechtfertigt die Unterweisung durch einen anstehenden Großauftrag und den aktuellen Ausbildungsplan.
Ausgangssituation: Beschreibt den Wissensstand und das Profil des Auszubildenden im zweiten Lehrjahr.
Ausbildungsort: Legt den Schweißbereich der Werkstatt als Lernort fest.
Ausbildungsmittel: Listet die notwendige Ausrüstung vom WIG-Gerät bis zur persönlichen Schutzausrüstung auf.
Dauer der Unterweisung: Legt den zeitlichen Rahmen auf 70 Minuten fest.
Methodenwahl: Begründet den Einsatz der Vier-Stufen-Methode und des Lehrgesprächs.
Motivation: Beschreibt den Einstieg in die Unterweisung durch Anschauungsmaterial und Fehleranalyse.
Erarbeitungsphase: Detailliert die Lernschritte von der Einrichtung der Maschine bis zur Qualitätskontrolle.
Übungsphase: Ermöglicht die eigenständige Wiederholung des Verfahrens unter Beobachtung.
Kontrollphase: Festigt das Gelernte durch eigenständiges Arbeiten und abschließende Erfolgsbestätigung.
WIG-Schweißen, Wolfram-Inertgas, Edelstahl, Schmelzschweißverfahren, Ausbildung, Unterweisung, Schweißnaht, Vier-Stufen-Methode, Arbeitssicherheit, Zusatzwerkstoff, Lichtbogen, Metallbearbeitung, Qualitätskontrolle, Handwerk, Lernziel.
Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption und Durchführung einer praktischen Unterweisung für einen Auszubildenden zum Thema WIG-Schweißverfahren.
Die Schwerpunkte liegen auf der Schweißtechnik für Edelstahl, der Einhaltung von Sicherheitsstandards und der handwerklichen Fertigkeit beim Schweißen.
Das Ziel ist die Vermittlung der Kompetenz, Edelstahlbleche selbstständig nach DIN-Normen zu verschweißen und die Qualität der Naht eigenständig zu bewerten.
Es wird die klassische Vier-Stufen-Methode in Kombination mit Lehrgesprächen eingesetzt, um eine induktive Wissensvermittlung zu gewährleisten.
Der Hauptteil gliedert sich in eine Motivationsphase, eine detaillierte Erarbeitungsphase der Arbeitsschritte, eine Übungsphase sowie eine abschließende Kontrollphase.
WIG-Schweißen, Ausbildung, Schweißnahtprüfung, Vier-Stufen-Methode und Arbeitssicherheit sind zentrale Begriffe.
Da in Kürze ein Großauftrag für Schaltschränke aus Edelstahl ansteht, muss der Auszubildende seine Fähigkeiten in diesem spezifischen Verfahren vertiefen.
Die Kontrolle erfolgt durch eine Sichtprobe, bei der die Schweißraupe und die Einbrandtiefe durch den Auszubildenden bewertet werden.
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