Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2004
7 Seiten, Note: 2
1. Thema der Ausbildungseinheit
2. Lernziele und Lernzielbereiche
2.1. Lernziele
2.2. Lernzielbereiche
3. Ausgangssituation
3.1. betriebliche Ausgangssituation
3.2. Ausgangssituation des Ausbilders
3.3. Ausgangssituation des Auszubildenden
4. Grundkenntnisse
5. Fachwissen
6. Ausbildungsmittel
7. Vier-Stufen-Methode
7.1. Vorbereiten
7.1.1. Vorbereiten - Theorie
7.1.2. Vorbereiten - Praxis ( 5 Minuten )
7.2. Vormachen und Erklären ( 10 Minuten )
7.3. Nachmachen ( 10 Minuten )
7.4. selbständiges Üben ( 15 Minuten )
8. Lernzielkontrolle
9. Schlusswort
Ziel dieser Unterweisungsprobe ist es, dem Auszubildenden die fachgerechte Kontierung von Eingangsrechnungen nach § 3 Nr. 8.1 der Berufsausbildungsverordnung zu vermitteln. Die Unterweisung fokussiert sich dabei auf die praktische Anwendung der 4-Stufen-Methode, um sowohl das notwendige theoretische Hintergrundwissen zum Kontenplan zu festigen als auch die prozesssichere Durchführung im betrieblichen Alltag zu gewährleisten.
2.Vormachen (darbietendes Lehrverfahren)
Zur Vorführung wird der Azubi rechts neben dem Ausbilder platziert. Er hat gute Sicht auf die Arbeitsausführungen des Ausbilders.
Vormachen der Eingangsrechnungskontierung anhand eines Beispiels
1. Vermitteln von Grundwissen: Durch Vortragende Unterweisungsform wird dem Auszubildenden folgende Themen vermittelt: Notwendigkeit der Kontierung, Aufbau des Kontenplanes (Kontenklasse, Kontengruppe, Konto, Unterkonto), Handhabung des Kontierungstemels. Begründung: Damit der Auszubildende Hintergrundwissen über das kontieren erlangt.
2. Stempeln der Originalrechnung: Mittels Kontierungstempel. Begründung: Sauberkeit und Ordnung zu gewährleisten.
3. Entsprechende Konten aus dem Kontenplan heraussuchen: Kontenrahmen schauen. Begründung: Damit auf das richtige Konto gebucht wird.
4. Kontonummern in die entsprechenden Felder der gestempelten Rechnung eintragen: Von Hand mittels Kugelschreiber. Begründung: Damit Beträge den Konten zugeordnet werden können.
5. Ermitteln der zu verbuchenden Beträge (evtl. USt. herausrechnen): Mittels Taschenrechner. Begründung: Damit die richtige Beträge auf dem entsprechenden Konto gebucht werden.
6. Beträge in entsprechende Felder der gestempelten Rechnung eintragen: Von Hand mittels Kugelschreiber. Begründung: Siehe Punkt 3.
7. Nachrechnen ob Soll u. Haben gleich groß ist: Mittels Taschenrechner. Begründung: Um Differenzen und Rechenfehlern vorzubeugen.
8. Eintragen des Datums und der Unterschrift: Von Hand mittels Kugelschreiber. Begründung: Um zu wissen wer und wann welche Rechnung bearbeitet hat.
9. Ablegen der Rechnung in den Buchhaltungsverteiler: Von Hand. Begründung: Um die Rechnung dem nächsten Arbeitsschritt zuzuführen.
1. Thema der Ausbildungseinheit: Definiert den Gegenstand der Unterweisung: die Kontierung von Rechnungen gemäß der Berufsausbildungsverordnung.
2. Lernziele und Lernzielbereiche: Legt die Richt-, Grob- und Feinlernziele sowie die kognitiven, psychomotorischen und affektiven Lernbereiche fest.
3. Ausgangssituation: Beschreibt die betrieblichen Rahmenbedingungen sowie den Kenntnisstand von Ausbilder und Auszubildendem.
4. Grundkenntnisse: Fasst die bereits vorhandenen Vorkenntnisse des Auszubildenden in der Kreditoren- und Debitorenbuchhaltung zusammen.
5. Fachwissen: Benennt die notwendigen Voraussetzungen bezüglich des Kontenplans.
6. Ausbildungsmittel: Listet das notwendige Equipment für die Durchführung auf.
7. Vier-Stufen-Methode: Beschreibt den didaktischen Aufbau der Unterweisung in die Phasen Vorbereiten, Vormachen, Nachmachen und Üben.
8. Lernzielkontrolle: Definiert das Kriterium für den Erfolg der Unterweisung.
9. Schlusswort: Regelt den Abschluss der Einheit durch die Eintragung ins Berichtsheft und den Ausblick auf das nächste Thema.
Ausbildereignungsprüfung, Lehrunterweisung, Rechnungsprüfung, Kontierung, 4-Stufen-Methode, Berufsausbildung, Kontenplan, Rechnungswesen, Fachwissen, Lernzielkontrolle, Ausbildungsmittel, Bürokaufmann, Buchhaltung, Belegdurchlauf, Arbeitssicherheit.
Die Arbeit stellt einen konkreten Entwurf für eine Lehrunterweisungsprobe im Rahmen der Ausbildereignungsprüfung für den Beruf Bürokaufmann/Bürokauffrau dar.
Zentrale Themen sind die fachgerechte Kontierung von Eingangsrechnungen, die Anwendung des Kontenrahmens und die methodische Vermittlung dieser Fähigkeiten.
Das primäre Ziel ist es, dass der Auszubildende nach der Unterweisung in der Lage ist, Eingangsrechnungen selbstständig auf Richtigkeit zu prüfen und zu kontieren.
Es wird die didaktische Vier-Stufen-Methode (Vorbereiten, Vormachen, Nachmachen, Üben) angewendet.
Der Hauptteil detailliert die Vorbereitung, den Ablauf des Vormachens inklusive der einzelnen Arbeitsschritte sowie die Phasen des Nachmachens und Übens.
Wichtige Begriffe sind unter anderem 4-Stufen-Methode, Kontierung, Rechnungsprüfung, Kontenplan und Lernzielkontrolle.
Der Ausbilder schafft durch ein persönliches Gespräch und auflockernde Fragen eine angenehme Atmosphäre, nimmt Ängste und verdeutlicht die Bedeutung der Aufgabe im Gesamtprozess.
Dieser Schritt ist essenziell, um Differenzen zu identifizieren und Rechenfehlern bei der Rechnungsbearbeitung effektiv vorzubeugen.
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