Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2005
8 Seiten, Note: 9/10
AdA Handwerk / Produktion / Gewerbe - Mechanische Berufe, Metall und Kunststoff
1. Prüfungsteilnehmer
2. Anschrift
3. Telefon
4. Thema der Unterweisung
5. Zielgruppe
6. Unterweisungsmethode
7. Einordnung des Themas
8. Voraussetzungen von Vorkenntnissen
9. Bestimmung der Lernziele
9.1:Groblernziel
9.2:Feinlernziele
9.2.1: Am Ende der Unterweisung sollen die Auszubildenden den Aufbau eines Anreißkörners wissen.
9.2.2: Am Ende der Unterweisung sollen die Auszubildenden wissen, warum ein Körnerpunkt gesetzt wird.
9.2.3: Am Ende der Unterweisung sollen die Auszubildenden wissen, auf welchen Materialien mit einen Anreißkörner gekörnt werden darf.
9.2.4: Am Ende der Unterweisung sollen die Auszubildenden entscheiden können, wann die Standzeit eines Anreißkörners vorüber ist.
9.2.5: Am Ende der Unterweisung sollen die Auszubildenden wissen, dass man beim Körnen eine Unterlage wählt, die nicht „federt“.
9.2.6: Am Ende der Unterweisung sollen die Auszubildenden einen Anreißkörner richtig aufsetzen können.
9.2.7: Am Ende der Unterweisung sollen die Auszubildenden einen Anreißkörner richtig schlagen können.
9.2.8: Am Ende der Unterweisung sollen die Auszubildenden kritisch ihre Ergebnisse beurteilen können.
9.2.9: Am Ende der Unterweisung sollen die Auszubildenden wissen, wann ein Körner Aufgrund der Arbeitssicherheit nicht mehr gebraucht werden darf.
10. Ausbildungsmaterial
11. Die Unterweisung
11.1 Begrüßung und Einführung
11.2 Der Unterweisungsablauf
11.2.1 Erste Stufe- Vorbereiten der Auszubildenden
11.2.2 Zweite Stufe- Vormachen und erklären
11.2.3 Dritte Stufe- Nachmachen lassen
11.2.4 Vierte Stufe- Selbstständig ausführen lassen
12. Abschlussgespräch
Die vorliegende Arbeit dient als strukturierter Unterweisungsentwurf für die Ausbilder-Eignungsprüfung und zielt darauf ab, Auszubildenden im ersten Lehrjahr die fachgerechte Technik des Körnens von Blechen zu vermitteln.
11.2.2 Zweite Stufe- Vormachen und erklären- (Zeit ca. 4 Minuten)
Als erstes erkläre ich den Auszubildenden den Aufbau eines Anreißkörners. Dazu zeige ich Ihnen einen Anreißkörner. Danach erkläre ich dass die Körnerspitze härter ist als das zu Körnende Material und dass dadurch die Körnerspitze nicht stumpf wird. Dass heißt aber auch dass nicht auf gehärtete Materalien gekörnt werden darf Damit die Auszubildenden unterscheiden können wann ein Körner nicht mehr zu gebrauchen bzw. gebraucht werden darf, zeige ich Ihnen einen stumpfen Anreißkörner und gleichzeitig weise ich nochmals auf Arbeitssicherheit hin, in dem ich einen aufgekrempelten Schlagkopf eines Körners zeige, und die Folgen eines solchen Schlagkopfes erläutere.
Nun erkläre ich den Auszubildenden warum man beim Körnen immer eine feste nicht federnde Unterlage zu wählen hat. Jetzt fange ich mit der eigentlichen Arbeitstechnik beim Körnen an. Dazu frage ich die Auszubildenden zunächst ob Sie Links oder Rechthändler sind, wenn ja gehe ich dementsprechend bei der Übung auf Sie ein. Nun nehme ich den Körner mit allen Fingern in die linke Hand und mit der Spitze auf den Schnittpunkt der Anreißlinien, die ich schon vorbereitet habe. Dabei liegt die Handkante zu besseren Führung des Körners auf den Blech auf und der Körner ist leicht vom Körper weggeneigt. Dann wird der Körner lotrecht zur Blechoberfläche gestellt.
11. Die Unterweisung: Dieses Kapitel beschreibt den strukturierten Ablauf der Unterweisung, beginnend bei der persönlichen Begrüßung bis hin zur inhaltlichen Einführung.
11.2 Der Unterweisungsablauf: Hier werden die einzelnen Phasen der 4-Stufen-Methode detailliert aufgeschlüsselt und die pädagogischen Schritte vom Vormachen bis zum selbstständigen Arbeiten erläutert.
12. Abschlussgespräch: Dieses abschließende Kapitel dient der Erfolgskontrolle und dem Feedbackgespräch mit den Auszubildenden, um das Verständnis der Lerninhalte sicherzustellen.
Unterweisungsentwurf, Ausbilder-Eignungsprüfung, 4-Stufen-Methode, Industriemechaniker, Körnen, Anreißkörner, Arbeitssicherheit, Metallbearbeitung, Ausbildung, Lernziele, Fachpraxis, Schlosserhammer, Werkstück, Arbeitstechnik, Unterlage
Die Arbeit ist ein detaillierter Unterweisungsentwurf für die Ausbildung zum Industriemechaniker, der den Prozess des fachgerechten Körnens auf einem Blech beschreibt.
Im Fokus stehen die Materialkunde, der sichere Umgang mit Werkzeugen (Körner und Schlosserhammer), die Anwendung der 4-Stufen-Methode sowie arbeitssicherheitstechnische Aspekte.
Das Groblernziel ist, dass die Auszubildenden am Ende der Einheit selbstständig Schnittpunkte von Anreißlinien fachgerecht körnen können.
Es wird die klassische „4-Stufen-Methode“ angewandt, die sich durch Vorbereiten, Vormachen, Nachmachen lassen und Selbstständiges Ausführen auszeichnet.
Der Hauptteil gliedert sich in die methodischen Schritte der Unterweisung, die von der Einführung über die theoretische Erklärung und Demonstration bis hin zur praktischen Übung durch die Auszubildenden reichen.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Ausbildung, 4-Stufen-Methode, Industriemechaniker, Arbeitssicherheit und fachpraktische Unterweisung charakterisiert.
Eine nicht federnde Unterlage ist wichtig, um die Schlagenergie des Hammers direkt und präzise in das Werkstück einzuleiten und eine saubere Vertiefung zu erzielen, ohne die Körnerspitze durch unkontrolliertes Springen zu beschädigen.
Der Körner muss für den Schlag lotrecht zur Oberfläche stehen, die Handkante sollte zur Führung auf dem Werkstück aufliegen, und der Blick muss konsequent auf die Körnerspitze statt auf den Schlagkopf gerichtet sein.
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