Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2016
12 Seiten, Note: 2
1 AUSGANGSSITUATION
1.1 Das Unternehmen
1.2 Der Ausbilder
2 ADRESSATENANALYSE
3 DIDAKTISCHE ANALYSE
3.1 Thema
3.2 Einordnung im Ausbildungsrahmenplan
3.3 Bedeutung für die Ausbildung
3.4 Vorher durchgeführte Ausbildungssituation
3.5 Nachfolgend geplante Ausbildungssituation
3.6 Didaktische Parallelität
4 DIDAKTISCHE PLANUNG
4.1 Lernzieltaxonomie
4.2 Lernzielbereiche
5 METHODISCHE PLANUNG
5.1 Methode
5.2 Begründung der Methodenwahl
5.3 Medien
6 ORGANISATION
6.1 Ort
6.2 Zeitpunkt
7 DURCHFÜHRUNG
7.1 Vorbereitung
7.2 Vormachen und Erklären
7.3 Nachmachen und erklären lassen
7.4 Üben und Festigen des Gelernten
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die strukturierte Planung und Durchführung einer praktischen Ausbildungseinheit gemäß der AEVO, um dem Auszubildenden die Kompetenz zur fachgerechten Vorbereitung einer Personalakte zu vermitteln.
3.3 Bedeutung für die Ausbildung
Ein wichtiger Teil der administrativen und routinemäßigen Aufgaben der Personalverwaltung, ist das Vorbereiten, Anlegen und Führen von Personalakten.
Unter einer Personalakte versteht man alle Dokumente und Unterlagen, die mit dem Ausbildungs- oder Dienstverhältnis, zwischen Arbeitgeber und einem einzelnen Auszubildenden oder Arbeitnehmer in Zusammenhang stehen. Dazu gehören z.B. Bewerbung und die dazugehörige Stellenbeschreibung, sowie das Anforderungsprofil, Gehaltsabrechnungen, Nachweise der jeweiligen Sozialversicherungszweige, Beurteilungen, Personalentwicklungsgespräche, und Lohnsteuerunterlagen.
Auch der Schutz dieser personenbezogenen Daten spielt hier eine große Rolle, egal ob die Personalakte in Papierform oder digital bzw. elektronisch geführt wird. Das Vorbereiten einer Personalakte gehört zu den Grundkenntnissen der Personalverwaltung und ist somit ein wichtiger Baustein in der Ausbildung.
1 AUSGANGSSITUATION: Dieses Kapitel beschreibt das unternehmerische Umfeld und die Rolle des Ausbilders in der Unterweisungssituation.
2 ADRESSATENANALYSE: Hier wird der Auszubildende charakterisiert, wobei Alter, Ausbildungshintergrund und persönliches Engagement für die berufliche Eignung beleuchtet werden.
3 DIDAKTISCHE ANALYSE: Es wird die Lerninhaltsauswahl begründet, in den Ausbildungsrahmenplan eingeordnet und der Bezug zu schulischen Lernfeldern hergestellt.
4 DIDAKTISCHE PLANUNG: Dieses Kapitel definiert die konkreten Lernziele der Einheit, unterteilt in Leit-, Richt-, Grob- und Feinlernziele sowie kognitive und affektive Bereiche.
5 METHODISCHE PLANUNG: Vorstellung der Vier-Stufen-Methode als gewählte Unterweisungstechnik inklusive Begründung und Auflistung der benötigten Medien.
6 ORGANISATION: Festlegung des Rahmens hinsichtlich des Arbeitsplatzes und des zeitlichen Ablaufs der Unterweisung.
7 DURCHFÜHRUNG: Detaillierte Darstellung der vier Unterweisungsphasen von der Begrüßung über das Vormachen und Nachmachen bis zur abschließenden Lernzielkontrolle.
Ausbildereignungsprüfung, AEVO, Personalakte, Unterweisung, Vier-Stufen-Methode, Personalsachbearbeitung, Ausbildungsberuf, Büromanagement, Datenschutz, Lernziele, Didaktik, Berufsausbildung, Handlungskompetenz, Arbeitsorganisation, Unterweisungsplanung
Es handelt sich um ein Ausbildungskonzept für die praktische Ausbildereignungsprüfung gemäß AEVO, welches die Vorbereitung einer Personalakte für den Beruf Kaufmann/frau für Büromanagement thematisiert.
Die Arbeit fokussiert sich auf die didaktische Planung, die methodische Umsetzung der Unterweisung sowie die Vermittlung fachspezifischer Kenntnisse in der Personalverwaltung unter Einhaltung von Datenschutzvorgaben.
Das Ziel ist, dass der Auszubildende nach der Einheit in der Lage ist, selbstständig, fachgerecht und unter Berücksichtigung von Datenschutzaspekten eine Personalakte gemäß betrieblicher Kriterien vorzubereiten.
Es wird die klassische Vier-Stufen-Methode angewendet, bestehend aus Vorbereitung, Vormachen/Erklären, Nachmachen/Erklären lassen und Üben/Festigen.
Der Hauptteil gliedert sich in die didaktische und methodische Planung sowie die detaillierte Beschreibung der praktischen Durchführung der Unterweisung in vier Stufen.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören AEVO, Vier-Stufen-Methode, Personalakte, Personalsachbearbeitung, Lernzielplanung und berufliche Handlungskompetenz.
Sie wird gewählt, da sie sich hervorragend zur Vermittlung umfangreicher, noch nicht bekannter Tätigkeiten eignet und eine strukturierte, anschauliche Wissensvermittlung mit hoher Kontrolle ermöglicht.
Der Datenschutz ist essenziell, da Personalakten sensible personenbezogene Daten enthalten. Der verantwortungsbewusste Umgang damit ist ein zentrales Lernziel der Unterweisung.
Der Erfolg wird durch die selbstständige Ausführung der Aufgabe durch den Auszubildenden innerhalb eines vorgegebenen Zeitrahmens von 6 Minuten geprüft und durch einen anschließenden Abgleich mit einer Mustermappe bewertet.
Das darauffolgende Lernziel ist das systematische Sortieren und Einheften der verschiedenen Dokumente in die bereits vorbereitete Personalakte.
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