Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2015
8 Seiten, Note: 1,2
1. Thema
2. Lernzielbeschreibung / Lernbereiche
3. Adressatenanalyse
4. Lernort
5. Zeitpunkt und Dauer der Unterweisung
6. Methoden
7. Ausbildungsmittel/Medien
8. Ablaufbeschreibung des Lehrgesprächs
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die strukturierte Planung und methodische Konzeption einer praktischen Unterweisung für Auszubildende im Bereich der kaufmännischen Rechnungsprüfung. Dabei wird der Fokus darauf gelegt, wie fachliche Kompetenzen zur sachlichen und rechnerischen Kontrolle von Eingangsrechnungen vermittelt werden können.
3. Adressatenanalyse
Die Auszubildende, Madlen Rauch, ist 21 Jahre alt und verfügt über umfangreiche schulische Vorkenntnisse durch den Erwerb der Fachhochschulreife. Durch den Besuch der Höheren Handelsschule besitzt sie grundlegende Kenntnisse über wirtschaftliche Prozesse und erkennt deren Zusammenhänge und Zielsetzungen. Seit Beginn des 3. Ausbildungsjahres ist sie der Abteilung Beschaffung unterstellt, was auch einen sachlogischen Zusammenhang zur Abteilung Buchhaltung darstellt. Sie ist, wie erwähnt, mit verschiedenen Dokumenten aus dem Bereich Beschaffung vertraut, hat aber bis dato an keiner Rechnungsprüfung teilgenommen.
Die Begriffe Umsatzsteuer, Vorsteuer und deren Unterschied sind ihr aus ihrem vorherigen Bildungsabschluss geläufig. Der bisherige Verlauf der Ausbildung zeigt, dass die Auszubildende sehr engagiert lernt und ein großes Interesse an betrieblichen Prozessen aufweist. Sie ist geübt in der Nutzung und Anwendung von EDV-Anlagen. Alle mitausbildenden Fachkräfte bescheinigen ihr eine rasche Auffassungsgabe und eine zügige Arbeitsweise. Sie hat insbesondere Interesse an mathematisch betriebswirtschaftlichen Sachverhalten.
Die Auszubildende kann nach erfolgter Unterweisung Aufgaben in der Regel eigenständig ausführen, jedoch sollte gerade bei neuen Tätigkeiten zu Beginn das Arbeitsergebnis überprüft werden. Übereinstimmend führten viele Ausbildungs-beauftragte an, dass die Auszubildende zwar ein hohes Arbeitstempo aufweise, aber die Sorgfalt oft vernachlässigt werde.
1. Thema: Definition des Unterweisungsthemas, dessen betriebliche Relevanz sowie die Einordnung in den Ausbildungsplan.
2. Lernzielbeschreibung / Lernbereiche: Festlegung der Richt-, Grob- und Feinlernziele sowie der kognitiven und affektiven Lernbereiche zur Kompetenzvermittlung.
3. Adressatenanalyse: Detaillierte Betrachtung des Wissensstandes, der Motivation und der individuellen Lernvoraussetzungen der Auszubildenden.
4. Lernort: Festlegung der optimalen räumlichen Bedingungen für eine störungsfreie Unterweisung.
5. Zeitpunkt und Dauer der Unterweisung: Begründung des zeitlichen Rahmens unter Berücksichtigung biorhythmischer Faktoren der Auszubildenden.
6. Methoden: Begründung für die Wahl des Lehrgesprächs als adäquate Ausbildungsmethode zur Wissensvermittlung.
7. Ausbildungsmittel/Medien: Auflistung der benötigten Materialien und Hilfsmittel, die zur Unterstützung des Lernprozesses eingesetzt werden.
8. Ablaufbeschreibung des Lehrgesprächs: Tabellarische Aufbereitung der einzelnen Phasen inklusive der Aktivitäten von Ausbilder und Auszubildender sowie der methodischen Absichten.
Unterweisungskonzept, Rechnungsprüfung, Ausbildereignung, Lehrgespräch, Beschaffung, Lernzielkontrolle, kaufmännische Steuerung, Schlüsselqualifikationen, Sorgfalt, betriebliche Ausbildung, Madlen Rauch, Buchhaltung, Fachwissen, Lernbereiche, Dokumentenprüfung.
Die Arbeit dient als Leitfaden für eine praktische Unterweisung im kaufmännischen Bereich, speziell zur Vermittlung der fachgerechten Prüfung von Eingangsrechnungen.
Die zentralen Themen sind die sachliche und rechnerische Richtigkeit von Belegen, die Förderung von Sorgfalt im Arbeitsprozess und die methodische Aufbereitung betrieblicher Lerninhalte.
Das Ziel ist, dass die Auszubildende nach der Unterweisung in der Lage ist, Eingangsrechnungen selbstständig unter Einhaltung gesetzlicher und betrieblicher Vorgaben zu prüfen.
Als primäre Ausbildungsmethode wird das Lehrgespräch gewählt, da es die Auszubildende aktiv einbindet und ein kritisches Mitdenken sowie den Austausch von Erfahrungen fördert.
Der Hauptteil befasst sich mit der praktischen Anwendung von Prüfungsroutinen, der systematischen Analyse von Dokumenten und der kognitiven Durchdringung der Rechnungsbestandteile.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Rechnungsprüfung, betriebliche Ausbildung, Lehrgespräch, kaufmännische Steuerung und methodische Kompetenz charakterisiert.
Der Lernort wurde gewählt, um eine professionelle und konzentrierte Arbeitsatmosphäre zu schaffen, die frei von alltäglichen Störungen des Abteilungsbetriebs ist.
Sie ist entscheidend, um den Schwierigkeitsgrad der Unterweisung anzupassen, da die Auszubildende zwar über Vorwissen verfügt, jedoch bei neuen Aufgaben noch Unterstützung bei der Sorgfaltsprüfung benötigt.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

