Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2004
13 Seiten, Note: 1,2
1. Einordnung der Unterweisung
2. Beschreibung der Auszubildenden
3. Ausgangssituation und fachliche Voraussetzungen
4. Ort der Unterweisung
5. Zeitplan
6. Ausbildungsmittel
7. Motivation
8. Lernziele
8.1 Kognitive Lernziele
8.2 Affektive Lernziele
8.3 Psychomotorische Lernziele
9. Operationalisierung
10. Ausbildungsmethode
10.1 Stufe I: Vorbereitung
10.2 Stufe II: Vormachen und Erklären der Tätigkeit
10.3 Stufe III: Nachmachen und Erklären durch den Auszubildenden
10.4 StufeIV: Selbständiges Üben und Festigen des Lernstoffes
11. Arbeitszergliederung
12. Anlagen
Das Hauptziel dieser praktischen Unterweisung ist es, der Auszubildenden zur Reiseverkehrskauffrau die notwendigen Fertigkeiten und Kenntnisse zu vermitteln, um den Reisepreis einer Pauschalreise mithilfe eines Reisekatalogs eigenständig und korrekt zu berechnen. Die zentrale Forschungs- bzw. Handlungsfrage lautet, wie die Auszubildende systematisch in die Lage versetzt werden kann, den Preisteil eines Kataloges zu interpretieren, Zwischensummen (inklusive Zu- und Abschlägen) zu bilden und das Ergebnis für ein Verkaufsgespräch sicher aufzubereiten.
10.2 Stufe II: Vormachen und Erklären der Tätigkeit
Zuerst stelle ich der Auszubildenden den Reisekatalog mit dem beiliegenden Preisteil vor und erkläre ihr den Aufbau. Damit (Name) beim Vormachen gut zusehen kann, setzt sie sich links neben mich. Da ich Rechtshänderin bin, kann sie somit gut erkennen, wenn ich ihr etwas aus dem Katalog zeige und mir beim Berechnen des Preises Notizen mache. Die Sicht wird also nicht verdeckt. Vor dem Vormachen fordere ich (Name) auf, Fragen zu stellen, falls sie etwas nicht versteht. Außerdem weise ich sie darauf hin, dass aus Gründen des Datenschutzes Kunden-Daten nicht an Dritte weitergegeben werden dürfen und dass sie sich an den scharfen Seitenrändern der Prospekte verletzen könnte.
Anschließend mache ich ihr vor, wie man den Reisepreis berechnet und erkläre ihr dabei meine Vorgehensweise langsam und sehr sorgfältig. Um sicher zu gehen, dass die Auszubildende alles verstanden hat, stelle ich ihr hin und wieder Kontrollfragen.
1. Einordnung der Unterweisung: Dieses Kapitel erläutert die curriculare Verankerung des Themas innerhalb der Ausbildung zur Reiseverkehrskauffrau sowie den aktuellen Stand der Auszubildenden.
2. Beschreibung der Auszubildenden: Hier wird der Hintergrund der Auszubildenden, ihr Bildungsstand und ihre persönliche Eignung für das Berufsfeld kurz skizziert.
3. Ausgangssituation und fachliche Voraussetzungen: Es wird dargelegt, über welches Vorwissen und welche kaufmännischen Erfahrungen die Auszubildende bereits verfügt.
4. Ort der Unterweisung: Das Kapitel beschreibt die räumlichen und ergonomischen Bedingungen am Counterplatz des Reisebüros.
5. Zeitplan: Hier werden der zeitliche Rahmen der Unterweisung sowie die Verteilung auf die einzelnen Stufen der Lehrmethode festgelegt.
6. Ausbildungsmittel: Dieses Kapitel listet die für die Unterweisung erforderlichen Materialien auf, darunter Taschenrechner und die Auswahl geeigneter Reisekataloge.
7. Motivation: Es wird erklärt, wie die Auszubildende durch das Aufzeigen von Praxisrelevanz und Lernzielen für die neue Tätigkeit begeistert werden soll.
8. Lernziele: Dieses Kapitel differenziert zwischen kognitiven, affektiven und psychomotorischen Zielen des Unterweisungsvorhabens.
9. Operationalisierung: Hier wird definiert, wann das Lernziel als erreicht gilt und welche Anforderungen die Auszubildende praktisch erfüllen muss.
10. Ausbildungsmethode: Dieses Kapitel beschreibt den Einsatz der 4-Stufen-Methode und den methodischen Ablauf der Unterweisung.
11. Arbeitszergliederung: Dies ist eine tabellarische Aufarbeitung der einzelnen Lernschritte, Kernpunkte und Begründungen für die Unterweisung.
12. Anlagen: Das Kapitel führt alle begleitenden Unterlagen auf, die für die Durchführung der Unterweisung notwendig sind.
Reiseverkehrskauffrau, Pauschalreise, Reisepreisberechnung, Reisekatalog, 4-Stufen-Methode, Touristik, Kalkulation, Ausbildung, Ausbilder, Kundenberatung, Preisteil, Fachkompetenz, Lernziele, Verkaufsgespräch, Buchungssystem.
Die Unterweisung konzentriert sich darauf, einer Auszubildenden die fachlichen Grundlagen für die Berechnung von Pauschalreisepreisen mithilfe eines Reisekatalogs zu vermitteln.
Das primäre Ziel ist es, die Auszubildende dazu zu befähigen, eigenständig und sicher Reisepreise aus einem Katalog zu ermitteln, um künftig erfolgreich Verkaufsgespräche führen zu können.
Es wird die klassische 4-Stufen-Methode (Vorbereitung, Vormachen, Nachmachen, selbständiges Üben) eingesetzt, da diese sich hervorragend für die Vermittlung praktischer Handlungsmuster eignet.
Die Schwerpunkte liegen auf der Navigation im Preisteil von Katalogen, dem Verständnis von Saisonbuchstaben, der Anwendung von Zu- und Abschlägen sowie der Addition dieser Werte zum Gesamtreisepreis.
Das Thema ist dem Bereich Kalkulation und Abrechnung zugeordnet, welcher einen essenziellen Bestandteil der Ausbildung zur Reiseverkehrskauffrau darstellt.
Sie zeichnet sich durch Kommunikationsfreude, ein hohes Interesse am Berufsfeld Touristik und bereits gesammelte kaufmännische Grundkenntnisse aus.
Der Ort wurde so gewählt, dass direkter Kundenkontakt möglich ist, die Auszubildende aber dennoch ungestört lernen und jederzeit Unterstützung durch erfahrene Mitarbeiter erhalten kann.
Durch die schrittweise Durchführung der Berechnung, das Erklären des Vorgehens durch die Auszubildende selbst und eine anschließende Phase des eigenständigen Übens an fiktiven Beispielen.
Im Rahmen der Ausbildung wird darauf hingewiesen, dass Kundendaten keinesfalls an Dritte weitergegeben werden dürfen, was als essenzielle Verhaltensregel im Reisebüroalltag vermittelt wird.
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