Präsentation, 2017
80 Seiten, Note: 1
4.3. Bürowirtschaftliche Anwendungen
4.3.1 Arbeitsprozesse und betriebliche Erfordernisse
4.3.2 Kriterien für den Einsatz von Datenbanksystemen und anderen bürowirtschaftlichen Anwendungen
4.3.3 Vergleich von Anforderungen und Leistungen
4.3.4 Bürowirtschaftliche Anwendungen auf Verbesserungspotenzial prüfen
4.3.5 Optimierungsmöglichkeiten bei der Anpassung von Anwendungssoftware
Das Dokument dient als strukturierter Rahmenplan mit Lernzielen für die Qualifikation zum Fachwirt für Büro- und Projektorganisation (IHK). Ziel ist es, den Teilnehmern Kompetenzen zur Beurteilung, Auswahl und Optimierung von betrieblichen Anwendungssystemen – insbesondere Datenbanksystemen, ERP- und CRM-Lösungen – zu vermitteln, um diese zielorientiert im Unternehmen einzusetzen.
Datenbanksysteme – Entwicklung
Ausgehend von Problemen bei der Verarbeitung von Daten in einfachen Dateien wurde in den 1960er Jahren das Konzept eingeführt, Daten durch eine separate Softwareschicht zwischen Betriebssystem (Dateiverwaltung) und Anwendungsprogramm zu verwalten.
Dieses Konzept begegnete der Fehlentwicklung, dass Datenspeicher in Form von Dateien in der Regel für eine spezielle Anwendung konzipiert wurden und ein erheblicher Teil des Tagesgeschäfts mit Umkopieren, Mischen und Restrukturieren der Dateien belastet war.
Eines der ersten großen Datenbankmanagementsysteme war IMS mit der Sprache Data Language One (DL/I). Die damit verwalteten Datenbanken waren hierarchisch strukturiert.
Parallel dazu definierte CODASYL ein Modell für netzwerkartig strukturierte Datenbanken.
Einen wesentlichen Fortschritt erzielte in den 1960er und 1970er Jahren Edgar F. Codd mit seiner Forschungsarbeit am IBM Almaden Research Center.
Codd entwickelte die Grundlagen des ersten experimentellen relationalen Datenbanksystems „IBM System R“.
Die Berkeley Group folgte mit „interactive graphics retrieval system“ (Ingres) und dessen Abfragesprache QUEL.
4.3.1 Arbeitsprozesse und betriebliche Erfordernisse: Dieses Kapitel erläutert die gesetzlichen und normativen Rahmenbedingungen für die Gestaltung von modernen Büroarbeitsplätzen und die Bedeutung von Arbeitssicherheit.
4.3.2 Kriterien für den Einsatz von Datenbanksystemen und anderen bürowirtschaftlichen Anwendungen: Hier werden zentrale Anforderungen wie Mehrplatzfähigkeit, Lizenzierung und Datenschutz bei der Auswahl von Softwarelösungen definiert.
4.3.3 Vergleich von Anforderungen und Leistungen: Das Kapitel bietet eine Entscheidungshilfe für den Vergleich verschiedener Softwareleistungen anhand von Kriterien wie Ergonomie, Flexibilität und Kosten-Nutzen-Verhältnis.
4.3.4 Bürowirtschaftliche Anwendungen auf Verbesserungspotenzial prüfen: Fokus auf die Prüfung bestehender IT-Strukturen durch Upgrades, Versionswechsel und die Integration neuer IT-basierter Arbeitsformen.
4.3.5 Optimierungsmöglichkeiten bei der Anpassung von Anwendungssoftware: Behandelt Ansätze zur strategischen Anpassung von Software an individuelle Unternehmensbedürfnisse zur Effizienzsteigerung.
Datenbanksysteme, ERP-Systeme, CRM-Software, Software-Lizenzen, Datenschutz, Datensicherheit, Mehrplatzfähigkeit, SaaS, Cloud-Computing, IT-Infrastruktur, Arbeitsschutzgesetz, Ergonomie, Anwendungssoftware, Prozessoptimierung, Client-Server-Architektur
Die Arbeit behandelt die bürowirtschaftliche IT-Anwendung, insbesondere die Auswahl, Beurteilung und Integration von Datenbanksystemen sowie komplexer Softwarelösungen im betrieblichen Kontext.
Zentral sind Datenbanktechnologien, ERP- und CRM-Systeme, Lizenzierungsmodelle (Kauf/Miete/Leasing), die ergonomische Gestaltung von Arbeitsplätzen sowie die Einhaltung von IT-Sicherheits- und Datenschutzvorschriften.
Das Ziel ist die Befähigung von Fachwirten, IT-Systeme nicht nur technisch zu verstehen, sondern sie wirtschaftlich und rechtssicher in bestehende Geschäftsprozesse zu integrieren.
Es handelt sich um eine strukturierte fachliche Aufarbeitung, die sowohl technische Grundlagen als auch organisatorische Anforderungsprofile und strategische Beurteilungsmethoden für Unternehmen kombiniert.
Der Hauptteil gliedert sich in technische Grundlagen (Datenbanken), Anwendungsbeispiele (ERP, CRM), Beschaffungsmodelle (Kauf bis SaaS) und die infrastrukturellen Rahmenbedingungen (Arbeitsplatzgestaltung, Informationssicherheit).
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Digitalisierung, ERP-Systeme, CRM, Datensicherheit, Ergonomie und betriebliche Effizienz charakterisiert.
Der Kauf bietet die volle Kontrolle (On-Premises), erfordert jedoch hohe Anfangsinvestitionen. SaaS-Modelle bieten Flexibilität und geringe Fixkosten, führen aber über die Nutzungsdauer oft zu höheren kumulierten Kosten.
Datenschutz bezieht sich spezifisch auf den Schutz der Persönlichkeitsrechte natürlicher Personen (personenbezogene Daten). Datensicherheit hingegen ist ein technischer Begriff, der den Schutz jeglicher Daten (auch geheimer Konstruktionspläne) gegen Verlust oder Manipulation umfasst.
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