Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2004
15 Seiten, Note: zwei
AdA Handwerk / Produktion / Gewerbe - Lebensmittelverarbeitung
1. Beschreibung der Ausgangssituation des Auszubildenden
1.1 Dauer der Unterweisung
1.2 Angaben zur Person des Auszubildenden und dessen Ausbildungsstand
1.3 Angaben zur biologischen Situation
1.4 Angaben zur sozialen Situation
1.5 Angaben zur Ausbildungssituation
2. Didaktische Überlegungen
2.1 Einordnung des Themas in den Ausbildungsrahmenplan
2.2 Bedeutung des Themas für den Auszubildenden
2.3 Vorrangegangene Unterweisungen
2.4 Nachfolgende Unterweisung
3. Lernziele der Unterweisung
3.1 Das Richtlernziel (Makroziel)
3.2 Das Grobziel
3.3 Die Feinlernziele (Mikroziele)
4. Ausbildungsmittel
5. Unfallverhütungsvorschriften
6. Motivation und Lernhilfe
7. Methodische Überlegungen zur Durchführung der Unterweisung
7.1 Begründung der Methodenauswahl
7.2 Ablauf der gewählten Methode
7.2.1 Stufe 1: Vorbereitung und Einführung in die Unterweisung
7.2.2 Stufe 2: Vormachen und Erklären durch den Ausbilder
7.2.3 Stufe 3: Nachmachen durch den Auszubildenden
7.2.4 Stufe 4: Übung und Festigung des Gelernten
8. Arbeitszergliederung
9. Lernerfolgssicherung
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, einen strukturierten Unterweisungsentwurf für den Ausbildungsberuf Bäcker/in zu erstellen, wobei die fachgerechte Herstellung eines Brötchenteiges im Zentrum steht. Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, wie durch die Anwendung der 4-Stufen-Methode unter Berücksichtigung didaktischer Prinzipien wie Altersgerechtigkeit und Zielklarheit der Lernprozess des Auszubildenden optimal gestaltet werden kann.
7.2.2 Stufe 2: Vormachen und Erklären durch den Ausbilder
Zunächst werden dem Auszubildenden mit Hilfe der Rezeptur die Zutaten erklärt. Dabei werden ihm die genauen Beschriftungen der Zutatensäcke gezeigt. Den Beschriftungen kann der Lehrling später genau entnehmen, welche Mengen er für die Teigherstellung benötigt. Danach wiegt der Ausbilder die Zutaten für einen Brötchenteig ab und lässt den Teig in einem Spiralkneter laufen. Anschließend erklärt er dem Auszubildenden die genaue Laufzeit und Festigkeit des Teiges damit dieser schön geschmeidig wird.
Ist der Teig fertig geknetet, wird er in kleine Teigstücke abgewogen, wobei dem Auszubildenden das genaue Gewicht einer Brötchenpresse erklärt wird.
Jetzt wird dem Auszubildenden das Rundwirken der abgewogenen Teigstücke gezeigt und ihm erklärt, dass dieses zur Ausknetung von Luftlöchern und groben Gärblasen, sowie der Erzielung einer glatten Teigoberfläche und der Schaffung optimaler Voraussetzungen für eine einwandfreie Weiterformung dient.
Nach einer kurzen Zwischengare, die zur Entspannung und dem Angären des Teiges dient, zeigt der Ausbilder dem Auszubildenden die Formgebung der Teigstücke. Er erklärt ihm, dass der Teig mit der Presse (Teigteil- und Wirkmaschine) geteilt und rundgewirkt wird. Zuletzt werden z.B. die Schnittschrippen mit der Hand spitz zulaufend, oval geformt und mit dem Messer geschnitten.
1. Beschreibung der Ausgangssituation des Auszubildenden: Dieses Kapitel liefert eine detaillierte Übersicht über die persönlichen, sozialen und biologischen Voraussetzungen des Auszubildenden Peter Schmitt.
2. Didaktische Überlegungen: Hier werden pädagogische Grundsätze erläutert und das Thema in den offiziellen Ausbildungsrahmenplan eingeordnet.
3. Lernziele der Unterweisung: Das Kapitel definiert die kognitiven, psychomotorischen und affektiven Lernziele, unterteilt in Richt-, Grob- und Feinlernziele.
4. Ausbildungsmittel: Eine Auflistung der notwendigen Materialien und Arbeitsgeräte, die für die Durchführung der Unterweisung erforderlich sind.
5. Unfallverhütungsvorschriften: Dieses Kapitel erläutert, wie der Auszubildende über Sicherheitsrisiken beim Umgang mit Maschinen belehrt wird.
6. Motivation und Lernhilfe: Beschreibt den Einsatz von Medien und Methoden zur Steigerung des Lernerfolgs und der Anschaulichkeit.
7. Methodische Überlegungen zur Durchführung der Unterweisung: Dieses Kapitel begründet die Wahl der 4-Stufen-Methode und beschreibt den detaillierten Ablauf der einzelnen Stufen.
8. Arbeitszergliederung: Eine tabellarische Gegenüberstellung von Arbeitsvorgängen, unterteilt in die Kategorien "Was", "Wie" und "Warum".
9. Lernerfolgssicherung: Erläutert die Vorgehensweise zur Überprüfung, ob der Auszubildende das definierte Lernziel erfolgreich erreicht hat.
Unterweisungsentwurf, Bäcker, Brötchenteig, 4-Stufen-Methode, Ausbildung, Lernziele, Arbeitszergliederung, Unfallverhütung, Teigherstellung, Fachpraxis, Spiralkneter, Ausbildungsrahmenplan, Berufsbildung, Teiglinge, Didaktik.
Die Arbeit stellt einen detaillierten Unterweisungsentwurf für einen Bäckerlehrling dar, der das fachgerechte Herstellen von Brötchenteig zum Gegenstand hat.
Zentral sind die fachgerechte Materialanwendung, die Bedienung von Knet- und Pressmaschinen sowie die korrekte Einhaltung von Sicherheits- und Hygienestandards.
Das primäre Ziel ist es, den Auszubildenden zu befähigen, nach der Unterweisung selbstständig einen Brötchenteig nach Rezeptur herzustellen und fachgerecht zu formen.
Die Unterweisung folgt der klassischen 4-Stufen-Methode (Vorbereitung, Vormachen/Erklären, Nachmachen, Üben/Festigen), unterstützt durch den ASAPEZA-Grundsatz.
Der Hauptteil gliedert sich in die didaktische Planung, die methodische Durchführung der Unterweisung und die spezifische Arbeitszergliederung der Teigverarbeitung.
Die Arbeit ist durch Begriffe wie fachgerechte Teigherstellung, berufspädagogische Lernzieldefinition und praktische Ausbildungsmittel geprägt.
Sie sind integraler Bestandteil der Unterweisung, um dem Auszubildenden die Gefahrenquellen an den Maschinen bewusst zu machen und ein sicheres Arbeitsverhalten zu etablieren.
Das Rundwirken dient dazu, Luftlöcher zu entfernen, grobe Gärblasen zu beseitigen und eine glatte Oberfläche zu erzeugen, was für die Qualität der Brötchen entscheidend ist.
Durch praktische Anwendung in der 4. Stufe der Methode wird kontrolliert, ob der Auszubildende die Arbeitsschritte eigenständig und korrekt ausführen kann.
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