Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2017
14 Seiten, Note: 2,0
1. Organisation der Unterweisung
1.1 Lernort
1.2 Ausbildungsmittel
1.3 Ausbildungsmethode
1.4 Begründung Themawahl
2. Zielgruppe
2.1 Alter und schulische Vorbildung
2.2 Arbeitsverhalten
2.3 Sozialverhalten
3. Lernziele
3.1 Leitlernziel
3.2 Richtlernziel
3.3 Groblernziel
3.4 Feinlernziele
4. Lernzielbereiche
4.1 Kognitive Feinlernziel ( Kopf)
4.2 Affektive Feinlernziele ( Herz)
4.3 Psychomotorische Feinlernziele ( Hand)
4.3.1 Reproduktion
4.3.2 Reorganisation
4.3.3 Transfer
4.3.4 Kreativität
5. Didaktische Analyse
5.1 Lehrverfahren
5.2 Thema der vorangegangenen Unterweisung
5.3 Bedeutung für den Auszubildenden
5.4 Unfallverhütungsvorschriften (UVV)
5.5 Lernerfolgskontrolle
6. Durchführung der Lehrunterweisung
6.1 Stufe 1: Vorbereiten und Motivieren ca. 2min
6.2 Stufe 2: Vormachen und Erklären ca.5 min
6.3 Stufe 3: Ausführungsversuche machen lassen ca.10 min
6.4 Stufe 4: Üben und Festigen ca. 25 min
7. Arbeitszergliederung
8. UVV
9. Werkzeuge
10. Bördelarten
11. Bremsleitungsarten
Ziel dieser Unterweisung ist die Vermittlung der fachgerechten Instandsetzung von defekten Bremsleitungen an Kraftfahrzeugen, um dem Auszubildenden die notwendige Routine und Handlungssicherheit für den Werkstattalltag zu vermitteln.
Begründung Themawahl
Ich habe mich für dieses Unterweisungsthema entschieden, da es Bestandteil des Ausbildungsrahmenplanes der Ausbildungsordnung des Kraftfahrzeugmechatronikers ist, dass man eine defekte Bremsleitung an PKWs ordentlich und fachgerecht instandsetzen kann. Für das spätere Ausführen dieser Tätigkeit ist es wichtig, dass dies routiniert erfolgt und sollte der Kunde einmal Fragen haben, sollte mein Azubi diese fehlerfrei und fachlich beantworten können. Ich zeige meinem Lehrling die Instandsetzung einer Bremsleitung zum Ende des 2. Lehrjahres.
Intensive Winter mit viel Streusalz machen insbesondere dem Fahrzeugunterboden sowie Fahrwerk, Antriebsstrang und Bremsanlage zu schaffen. Angerostete oder bereits stark korrodierte Bremsleitungen gehören hier zu den Bauteilen, mit der häufigsten Mängelcharakteristik.
Organisation der Unterweisung: Beschreibung des Lernortes, der benötigten Mittel und der gewählten Ausbildungsmethode sowie die Begründung für die Wahl dieses Themas.
Zielgruppe: Vorstellung des Auszubildenden unter Berücksichtigung seiner Vorbildung, seines Arbeitsverhaltens und seines Sozialverhaltens im Team.
Lernziele: Definition der übergeordneten Leit-, Richt-, Grob- und Feinlernziele, die der Auszubildende im Rahmen der Unterweisung erreichen soll.
Lernzielbereiche: Detaillierte Unterteilung der Lernziele in kognitive, affektive und psychomotorische Kompetenzen inklusive deren Abstufungen wie Reproduktion und Transfer.
Didaktische Analyse: Erläuterung des Lehrverfahrens, des Bezugs zu vorherigen Lerneinheiten sowie der Bedeutung der Unfallverhütung für den Lernerfolg.
Durchführung der Lehrunterweisung: Strukturierter Ablauf der Unterweisung in vier methodischen Stufen von der Vorbereitung bis zur Ergebniskontrolle.
Arbeitszergliederung: Schritt-für-Schritt-Anleitung der Instandsetzungsarbeiten inklusive der Begründung der einzelnen Arbeitsschritte.
UVV: Wichtige Sicherheitshinweise für den Umgang mit Werkzeugen, Materialien und chemischen Lösungen bei der Arbeit an Bremsanlagen.
Werkzeuge: Übersicht der für die Bremsleitungsinstandsetzung benötigten Spezialwerkzeuge und Hilfsmittel.
Bördelarten: Darstellung der gängigen Bördelformen für Bremsleitungen.
Bremsleitungsarten: Auflistung der verschiedenen Materialien und Leitungsarten, die in Kraftfahrzeugen zum Einsatz kommen.
Bremsleitung, Instandsetzung, Kfz-Mechatroniker, 4-Stufenmethode, Bördeln, Bremsanlage, Unfallverhütung, Ausbildungsrahmenplan, Arbeitssicherheit, Bremsflüssigkeit, Rohrbearbeitung, Qualitätssicherung, Fachkunde, Werkstattpraxis, Instandhaltung.
Die Arbeit befasst sich mit der methodischen Unterweisung eines Auszubildenden zum Kraftfahrzeugmechatroniker im Bereich der Instandsetzung von korrodierten oder defekten Bremsleitungen an PKWs.
Zentrale Themen sind die fachgerechte Vorbereitung, das Bördeln von Bremsleitungen, die korrekte Montage sowie die anschließende Prüfung auf Dichtigkeit unter strikter Einhaltung der Sicherheitsvorschriften.
Das Ziel ist, dass der Auszubildende nach der Unterweisung in der Lage ist, Bremsleitungen selbstständig, gewissenhaft und fachgerecht unter Beachtung der Unfallverhütungsvorschriften instand zu setzen.
Es wird die klassische 4-Stufenmethode angewandt, welche sich durch die Phasen Vorbereiten/Motivieren, Vormachen/Erklären, Ausführungsversuche und Üben/Festigen auszeichnet.
Der Hauptteil gliedert sich in eine didaktische Analyse, eine detaillierte Arbeitszergliederung der einzelnen Arbeitsschritte (von der Demontage bis zur Druckprüfung) sowie Sicherheitshinweise.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Bremsleitung, 4-Stufenmethode, Arbeitssicherheit, Bördeln und fachliche Instandsetzung definiert.
Da Bremsleitungen sicherheitsrelevante Bauteile sind, die besonders im Winter durch Streusalz korrodieren, gehört ihr Austausch zu den häufigsten und kritischsten Mängeln in der Werkstattpraxis.
Die Lernerfolgskontrolle erfolgt mündlich durch Wiederholung des Arbeitsvorgangs, schriftlich durch Eintragungen im Berichtsheft und optisch durch eine direkte Kontrolle der durchgeführten Arbeitsprobe.
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