Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2017
23 Seiten, Note: 1,7
1 Analyse der Lernbedingungen
1.1. Klassensituation
1.2 Fachliche und methodische Voraussetzungen
1.3 Organisatorische Voraussetzungen
1.4 Notwendige Vorkenntnisse
1.5 Angaben zur eigenen Person
2 Sachanalyse
2.1 Aufbau
2.2 Anwendung
3 Einordnung der Stunde in die Unterrichtseinheit
4 Lernziele
4.1 Groblernziel
4.2 Feinlernziel
4.2.1 Kognitiver Lernzielbereich
4.2.2 Affektiver Lernzielbereich
4.2.3 Psychomotorischer Lernzielbereich
5 Didaktische Überlegungen, Methoden und Medien
5.1 Didaktische Überlegungen
5.2 Methoden und Medien
6 Verlaufsplanung
Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, Auszubildenden im Rettungsdienst die praxisorientierte Handhabung des intraossären Zugangs (IZ-IO) zu vermitteln, um im Rahmen des alternativen Zugangsmanagements bei kritisch kranken Patienten sicher und effizient Medikamente oder Infusionen verabreichen zu können.
2.2 Anwendung
Im Folgenden wird beispielgebend ein Ablauf der Durchführung einer intraossären Punktion darlegen.
✓ Punktionsstelle aufsuchen, Einmalhandschuhe anziehen, ggf. Knie unterpolstern und stabilisieren, System vorbereiten (Verlängerungsschlauch, Dreiwegehahn mit NaCl 0,9% spülen). CAVE: komplette Entlüftung erforderlich!
✓ Punktionsstelle (ggf. rasieren) desinfizieren (Einwirkzeit beachten)
✓ Punktion bis zur Markierung der Nadel, senkrecht zur Knochenoberfläche bis Knochenkontakt (schwarze Markierung muss sichtbar bleiben)
✓ Einbohren der Nadel bis zum Markraum unter vorsichtigem Druck bis zum Widerstandsverlust, Überprüfen des festen Sitzes der Nadel
✓ Kanüle festhalten und Trokar entfernen
✓ Bei wachen Patienten: Lokalanästhesie in den Markraum mit Lidocain 2% (1ml bei Erwachsenen, Kind: 0,5mg/kgKG) in ca. 15 - 30 s (Wirkeintritt nach 1 min!)
✓ Fixierungspflaster der Nadel überstülpen ohne festzukleben
✓ Anschließen Verlängerung und Dreiwegehahn
✓ Spülung des Markraumes unter Druck mit 5 bis 10ml Infusionslösung (Flush)
✓ 10.Festkleben des Fixierungspflasters
✓ Anschließen des Druckinfusionssystems (auf komplette Entlüftung des Systems achten!)
1 Analyse der Lernbedingungen: Darstellung der Klassensituation und der fachlichen sowie organisatorischen Voraussetzungen für die Unterrichtseinheit an der Landesrettungsschule.
2 Sachanalyse: Erläuterung der medizinischen Grundlagen, Indikationen und des technischen Aufbaus sowie der Anwendung des IZ-IO Systems.
3 Einordnung der Stunde in die Unterrichtseinheit: Verortung des Themas innerhalb des Curriculums der Notfallsanitäterausbildung im Rahmen des Lernfeldes vier (C-Probleme).
4 Lernziele: Definition von Grob- und Feinlernzielen unterteilt in kognitive, affektive und psychomotorische Kompetenzbereiche.
5 Didaktische Überlegungen, Methoden und Medien: Begründung der methodischen Vorgehensweise und Auswahl der Medien zur Förderung der Handlungskompetenz.
6 Verlaufsplanung: Tabellarische Aufbereitung des zeitlichen Ablaufs der Unterrichtseinheit inklusive Lehrer- und Schülerverhalten sowie Methodik.
Intraossärer Zugang, IZ-IO, Notfallsanitäter, Rettungsdienst, Gefäßzugang, Unterrichtsentwurf, Didaktik, Skilltraining, Fallbeispiel, Handlungsfähigkeit, Medizintechnik, Trauma-Management, Ausbildung, Medikationsgabe, Notfallmedizin.
Die Arbeit befasst sich mit der didaktischen Planung einer Unterrichtseinheit für Notfallsanitäter-Auszubildende zur praxisorientierten Handhabung intraossärer Zugänge.
Die zentralen Themen sind die Indikationsstellung, die theoretische Vorbereitung und die praktische Anwendung von intraossären Zugangssystemen wie dem IZ-IO.
Das Ziel ist, dass die Auszubildenden den intraossären Zugang bei kritisch kranken Patienten sicher als Alternative zum intravenösen Weg anwenden können.
Es wird ein handlungsorientierter Ansatz gewählt, der durch eine Analyse der Lernbedingungen und die Abfolge von Phasen wie Informieren, Planen, Entscheiden und praktisches Skilltraining geprägt ist.
Im Hauptteil werden neben den Lernzielen und der didaktischen Struktur vor allem die detaillierten Arbeitsschritte bei der Punktion und die Einbettung in den rettungsdienstlichen Kontext dargelegt.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Notfallsanitäterausbildung, intraossärer Zugang, handlungsorientiertes Lernen und Skill-Training.
Er dient als zeitnahe und sichere Alternative, wenn intravenöse Zugänge bei instabilen Patienten, etwa bei einer Reanimation oder einem schweren Trauma, nicht oder nur schwer zu legen sind.
Bei wachen Patienten ist aufgrund der Schmerzhaftigkeit bei der Applikation von Medikamenten in den Markraum zwingend eine lokale Schmerzausschaltung mit Lidocain vorzunehmen.
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