Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2018
11 Seiten, Note: 1,2
1. Unterweisungsprobe im Ausbildungsberuf Verwaltungsfachangestellte/r
1.1 Lernziele
1.2 Erforderliche Vorkenntnisse
1.3 Arbeits- und Lehrmittel, Hilfsmittel, Material
2. Kurzbeschreibung der Durchführung
2.1 Methode
2.2 Stufe 1: Vorbereitung
2.3 Stufe 2: Vormachen und Erklären der Arbeitshandlung
2.4 Stufe 3: Nachmachen und Erklären der Arbeitshandlung durch die Auszubildende
2.5 Stufe 4: Selbständiges Weiterarbeiten und üben durch die Auszubildende
3. Durchführung der Unterweisung
3.1 Stufe 1: Vorbereitung
3.1.1 Stufe 1: Motivationsgrundlage
3.2 Stufe 2: Demonstrationsphase
3.3 Stufe 3: Wiederholungsphase
3.4 Stufe 4: Übungsphase
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, dem Auszubildenden die methodische Kompetenz zur systematischen Erfassung und Vorauswahl von Bewerbungseingängen zu vermitteln, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der Identifikation schwerbehinderter Bewerber liegt.
Stufe 2: Demonstrationsphase
Zunächst gebe ich einen Überblick über die Aufgabe: Ich erläutere, dass wir Bewerbungen vorliegen haben und sie auf bestimmte Merkmale hin prüfen, die wir dann in eine Tabelle übertragen.
Ich weise die Auszubildende zu Beginn darauf hin, dass Zwischenfragen jederzeit möglich sind.
Ich achte auf eine Ausführung in angemessener Geschwindigkeit und erläutere detailliert die einzelnen Schritte von dem, was ich tue: Ich gehe die Bewerbungen methodisch anhand der Tabelle und Checkliste durch und fülle die Tabellenfelder anhand meiner Beobachtungen aus.
Ich erkläre, was, wie und warum ich die Arbeitsschritte so ausführe.
Als Ausbilder achte ich drauf, dass die Auszubildende jeden Schritt beobachten kann und stelle sicher, dass die Auszubildende aufmerksam und nicht abgelenkt ist.
Um die besondere Wichtigkeit der Identifikation der schwerbehinderten Bewerber zu verdeutlichen, habe ich eine entsprechende Bewerbung für die Demonstration herausgezogen. Ich nutze die Gelegenheit, andere Formen einer Bewerbung durch Schwerbehinderte oder Gleichgestellte, auf die die Auszubildende achten sollte, anhand der Anschauungsmaterialien zu verdeutlichen.
Am Ende frage ich sie, ob sie bereit ist, es auch einmal zu versuchen und versichere sie meiner Unterstützung.
1. Unterweisungsprobe im Ausbildungsberuf Verwaltungsfachangestellte/r: Definiert die Lernziele, benötigte Vorkenntnisse sowie die erforderlichen Arbeits- und Lehrmittel für die Unterweisung.
2. Kurzbeschreibung der Durchführung: Erläutert die angewandte Vier-Stufen-Methode und beschreibt die pädagogische Zielsetzung der einzelnen Stufen von der Vorbereitung bis zur Übungsphase.
3. Durchführung der Unterweisung: Detailliert die praktische Umsetzung der Unterweisung in vier Stufen, inklusive Motivationsgrundlage, Demonstration, Wiederholung und eigenständiger Übung durch die Auszubildende.
Verwaltungsfachangestellte, Personalauswahl, Bewerberübersicht, Vier-Stufen-Methode, Ausbildung, Ausbildungsnachweis, Schwerbehinderung, Gleichstellung, Leistungsprinzip, Bewerberdokumentation, Ausbildungsmittel, Personalamt, Bewerbungsverfahren, Lernziele, Kompetenzvermittlung.
Die Arbeit befasst sich mit der methodischen Vermittlung der korrekten Erstellung einer Bewerberübersicht im Rahmen eines Auswahlverfahrens für Verwaltungsfachangestellte.
Zentrale Themen sind die systematische Erfassung von Bewerbungsunterlagen, die Einhaltung formaler Kriterien und die rechtssichere Identifikation von Bewerbern mit Schwerbehinderung.
Das Hauptziel ist die Befähigung der Auszubildenden, Bewerbungen zielgerichtet zu sichten, systematisch in einer Tabelle zu erfassen und dabei insbesondere auf Hinweise zu Schwerbehinderungen zu achten.
Es wird die klassische Vier-Stufen-Methode (Vorbereiten, Vormachen, Nachmachen, Üben) angewandt.
Der Hauptteil gliedert sich in eine Vorbereitungsphase, eine Demonstration durch den Ausbilder, die Wiederholung durch die Auszubildende unter Aufsicht und schließlich die Phase des selbstständigen Arbeitens.
Wichtige Begriffe sind Personalauswahl, Bewerberübersicht, Schwerbehindertenrecht, formale Bewerbungsprüfung und Ausbildungsmethodik.
Öffentliche Arbeitgeber unterliegen der besonderen Pflicht, Schwerbehinderte zum Vorstellungsgespräch einzuladen, sofern sie für die Stelle geeignet sind; ein Übersehen kann rechtliche Folgen haben.
Die Auszubildende nutzt eine spezielle Bewerberübersicht-Tabelle, eine detaillierte Checkliste sowie Anschauungsmaterialien wie Muster-Schwerbehindertenausweise.
Der Ausbilder analysiert gemeinsam mit der Auszubildenden die Gründe für das Nichtbestehen und vereinbart einen Termin zur Wiederholung der Unterweisung.
Das Leistungsprinzip bildet die Grundlage der Auswahl, wobei der Ausbilder sicherstellen muss, dass alle Bewerber nach einheitlichen, objektiven Kriterien in die Übersicht aufgenommen werden.
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