Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2003
9 Seiten, Note: sehr gut
1. Ausgangssituation / Adressatenanalyse
2. Bestimmung der Lernziele / Zielanalyse
3. Unterweisungsverlauf
3.1 Ablaufschema
3.2 Aufgliederung nach der 4-Stufen-Methode
3.2.1. Vorbereitung der Unterweisung/Begrüßung
3.2.2. Gemeinsames Erarbeiten
3.2.3. Selbständiges Anwenden
3.2.4. Üben
3.2.5. Beendigung der Unterweisung
4. Unterlagen zur Durchführung der Unterweisung
4.1 Beispielfall
4.2 Übungsaufgabe
4.3 Musterlösung zur Übungsaufgabe
4.4 Formular zur Identifizierung gemäß Geldwäschegesetz
Ziel dieser Arbeit ist die strukturierte Vorbereitung einer Unterweisung für Auszubildende im Bereich Bankkaufwesen, um die fachliche Kompetenz zur korrekten Identifizierung gemäß Geldwäschegesetz sicherzustellen.
1. Ausgangssituation / Adressatenanalyse
Der Auszubildende, der an der Unterweisung teilnimmt, ist bereits seit einigen Monaten (1. Ausbildungsjahr) in unserem Betrieb zur Berufsausbildung. Jeder Mitarbeiter im Bankgewerbe ist durch die aktuelle Fassung des Geldwäschegesetzes, welches den Kreditinstituten eine Reihe von Pflichten auferlegt, um Geldwäsche zu erschweren und die Ermittlungen zu erleichtern, verpflichtet an Schulungen über die Methoden der Geldwäsche teilzunehmen.
Damit diese Schulung vom Auszubildenden nachvollzogen werden kann („Prinzip der Fasslichkeit“), findet zuvor eine Unterweisung in das Formular „Identifizierung gemäß Geldwäschegesetz“ statt. Das Geldwäschegesetz findet sich des weiteren in der Ausbildungsordnung für Bankkaufleute wieder. Das Formular ist in Fällen, in denen eine Identifizierungspflicht besteht, vom zuständigen Mitarbeiter sorgfältig auszufüllen und taggleich in eigener Verantwortung an den Geldwäschebeauftragten weiterzuleiten.
Um den Anforderungen des Geldwäschegesetzes gerecht zu werden, ist es erforderlich, alle Berufsanfänger mit dem Geldwäschegesetz und dem hierfür benötigten Formular vertraut zu machen. Eine Unterweisung zu diesem Thema hat bisher noch nicht stattgefunden. Die Unterweisung wird vom Ausbilder übernommen, der seit 4 Jahren die leitende Position des Geldwäschebeauftragten inne hat. Ort der Unterweisung ist das Arbeitszimmer des Geldwäschebeauftragten.
1. Ausgangssituation / Adressatenanalyse: Dieses Kapitel beschreibt den Lernenden, den gesetzlichen Rahmen und die Notwendigkeit der Unterweisung für Berufsanfänger im Bankwesen.
2. Bestimmung der Lernziele / Zielanalyse: Hier werden Grob- und Feinziele sowie die angestrebten Schlüsselqualifikationen für den Auszubildenden definiert.
3. Unterweisungsverlauf: Dieser Abschnitt erläutert die methodische Struktur der Unterweisung mittels eines Ablaufschemas und der Anwendung der 4-Stufen-Methode.
4. Unterlagen zur Durchführung der Unterweisung: Das Kapitel liefert die praktischen Materialien, inklusive Beispielfällen und Übungsaufgaben für den Unterweisungserfolg.
Geldwäschegesetz, Identifizierung, Unterweisung, 4-Stufen-Methode, Bankkaufmann, Auszubildender, Compliance, Formular, Sorgfaltspflicht, Finanztransaktion, Bankgeheimnis, Praxisbeispiel.
Es handelt sich um einen Leitfaden für Ausbilder, um Bankkaufleute im 1. Lehrjahr mit den regulatorischen Anforderungen des Geldwäschegesetzes und dem korrekten Ausfüllen der Identifizierungsformulare vertraut zu machen.
Im Zentrum stehen das Geldwäschegesetz, die gesetzlichen Identifizierungspflichten, der korrekte Umgang mit bankinternen Formularen sowie der Datenschutz.
Der Auszubildende soll den Inhalt und die Bedeutung des Identifizierungsformulars gemäß Geldwäschegesetz erkennen und dieses in der Praxis selbstständig und korrekt ausfüllen können.
Verwendet wird die modifizierte 4-Stufen-Methode, um dem Auszubildenden Lernziele in kompakter Zeit effizient zu vermitteln.
Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Unterweisungsplanung, die pädagogische Aufbereitung der einzelnen Stufen sowie die Bereitstellung von Lehrmaterialien wie Beispielfällen.
Die Arbeit fokussiert sich maßgeblich auf Begriffe wie Geldwäscheprävention, Transaktionsidentifizierung und die praktische Anwendung von Compliance-Standards.
Es dient dazu, Vorkenntnisse des Auszubildenden zu erfragen und die Lerninhalte so aufzubereiten, dass eine Über- oder Unterforderung des Berufsanfängers vermieden wird.
Der Beispielfall dient als praktisches Instrument, um den Auszubildenden zur aktiven Mitarbeit anzuregen und das theoretische Wissen über Geldwäschetatbestände direkt anzuwenden.
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