Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2018
9 Seiten, Note: 1
1. Ausgangssituation / Adressatenanalyse
Auszubildender
Ausbildungsbetrieb
Lernort
2. Thema und Lernziel
Bezug zum Ausbildungsrahmenplan
Bezug zum betrieblichen Ausbildungsplan
Richtlernziel
Groblernziel
Feinlernziele
Lernbereiche
3. Motivation
4. Methodenauswahl
5. Ablauf und Inhalte der Unterweisung
Einleitung
Hauptteil – Gliederung der Ausbildungsinhalte
Abschluss
Das Hauptziel dieser Unterweisung besteht darin, dem Auszubildenden die theoretischen und praktischen Grundlagen der Äquivalenzklassen- sowie der Grenzwertanalyse zu vermitteln, um ihn zur systematischen und effizienten Erstellung von Testfällen bei Softwareanwendungen zu befähigen.
Testverfahren: Kombinieren der Testverfahren Äquivalenzklassenanalyse und Grenzwertanalyse
Schritt 1: Äquivalenzklassen bilden Zu einer Äquivalenzklassen gehören alle Eingabedaten, bei denen der Tester davon ausgehen kann, dass sich das Testobjekt bei Eingabe eines beliebigen Repräsentanten (z. B. Eingabewert) gleich verhält. Es werden für „gültige“ und „ungültige“ Eingaben Äquivalenzklassen gebildet.
Schritt 2: Grenzen der Äquivalenzklassen betrachten / ermitteln Grenzwerte der Äquivalenzklassen sind oft typische Problemstellungen, die zu Programmfehlern führen können und deshalb in Testfällen „bevorzugt“ betrachtet werden sollen.
Schritt 3: Repräsentanten aller gültigen Äquivalenzklassen zu Testfällen kombinieren Alle möglichen Kombinationen der jeweiligen Repräsentanten sind zu kombinieren (z. B. in einer Entscheidungstabelle). Jede dieser Kombination bildet einen „gültigen“ Testfall.
Schritt 4: Menge der „gültigen“ Testfälle reduzieren Aus praktikablen Gründen und zur Reduzierung des Testaufwands wird die Anzahl der möglichen „gültigen“ Testfälle durch „geschickte“ Auswahl reduziert.
1. Ausgangssituation / Adressatenanalyse: Vorstellung des Auszubildenden, des Betriebs sowie der räumlichen Rahmenbedingungen für die Unterweisung.
2. Thema und Lernziel: Einordnung der Unterweisung in den Ausbildungsplan und Definition der zu erreichenden Richt-, Grob- und Feinlernziele.
3. Motivation: Erläuterung der Bedeutung systematischer Testverfahren im Kontext agiler Softwareentwicklung und Nutzung eines alltagsnahen Praxisbeispiels.
4. Methodenauswahl: Begründung für die Wahl des Lehrgesprächs als aktivierende Methode unter Einsatz von Präsentation und Visualisierung.
5. Ablauf und Inhalte der Unterweisung: Beschreibung der zeitlichen und inhaltlichen Struktur der Unterweisung von der Begrüßung bis zur Lernerfolgskontrolle.
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Es geht um die Vermittlung und Anwendung von systematischen Testverfahren in der Softwareentwicklung durch einen angehenden Fachinformatiker.
Die zentralen Felder sind die Äquivalenzklassenanalyse und die Grenzwertanalyse als Werkzeuge der Software-Qualitätssicherung.
Der Auszubildende soll lernen, wie man Testumfänge sinnvoll festlegt und aus einer großen Menge möglicher Testdaten repräsentative Testfälle generiert.
Als Lehrmethode wird das Lehrgespräch eingesetzt, das durch PowerPoint-Folien und die Arbeit am Flipchart unterstützt wird.
Im Hauptteil liegt der Fokus auf der praktischen Anwendung, insbesondere dem selbstständigen Erarbeiten von Äquivalenzklassen und Testfällen anhand eines Kinokarten-Beispiels.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Software-Qualitätssicherung, Testverfahren, Äquivalenzklassenanalyse und methodische Testfallerstellung geprägt.
Das Beispiel dient der besseren Veranschaulichung der Theorie, da es einen klaren Bezug zum privaten Umfeld des Auszubildenden hat und leicht verständliche Rabatt- und Alterslogiken enthält.
Die Kontrolle erfolgt zum einen durch den direkten Abgleich der Ergebnisse während der Unterweisung am Flipchart und zum anderen durch die Aufgabe, in den Folgetagen ein eigenes Beispiel selbstständig zu erarbeiten.
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