Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2018
19 Seiten, Note: bestanden
1. Praktische Durchführung
1.1 Thema der Unterweisung
1.2 Zusammenhang mit dem Ausbildungsrahmenplan
1.3 Dauer und Zeitpunkt der Unterweisung
1.4 Operationalisiertes Lernziel
1.5 Bezug zur Ausbildungsordnung
1.5.1 Richtlernziel
1.5.2 Groblernziel
1.6 Feinlernziel
1.7 Begründung des Themas
1.8 Weiterführendes Thema
2. Lernzielbereich
2.1 Kognitives Lernziel
2.1.1 Erfolgskontrolle
2.2 Affektives Lernziel
2.2.1 Erfolgskontrolle
2.3 Psychomotorisches Lernziel
2.3.1 Erfolgskontrolle
2.4 Didaktisches Prinzip
2.4.1 Prinzip der Zielklarheit
2.4.2 Prinzip der Praxisnähe
2.4.3 Prinzip der Erfolgssicherung
2.5 Lernerfolgskontrolle
2.5.1 Mündliche Abfrage
2.5.2 Beobachtung des Arbeitsablaufes bei Auszubildendem
2.5.3 Sichtkontrolle des Endproduktes durch den Ausbilder
3. Ausgangssituation
3.1 Betriebliche Ausgangssituation
3.1.1 Thema der Ausbildungssituation
3.1.2 Ziel der Ausbildungssituation (operationalisiert)
3.2 Persönliche Ausgangssituation des Auszubildenden (Adressat) und zeitliche Einbettung der Unterweisungssituation
3.3 Vorhandene Grundkenntnisse und zu vermittelndes Wissen
3.4 Rolle des Ausbilders
4. Ausbildungsmittel
5. Schlüsselqualifikationen
5.1 Fachkompetenz
5.2 Methodenkompetenz
5.3 Sozialkompetenz
5.4 Individualkompetenz
6. Methodenauswahl: Unterweisung nach der einfachen Vier-Stufen-Methode
6.1 Stufe 1 Vorbereiten
6.2 Stufe 2 Vormachen und Erklären (Vermittlung)
6.3 Stufe 3 Nachmachen und Erklären lassen (Zwischenkontrolle)
6.4 Stufe 4 Üben
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die strukturierte Planung und Durchführung einer Unterweisungseinheit für eine Auszubildende zur Personaldienstleistungskauffrau. Der Fokus liegt dabei auf der Vermittlung der Kompetenz, Arbeitsplätze für neue Mitarbeiter anhand von Checklisten vorzubereiten, um einen professionellen Onboarding-Prozess zu gewährleisten.
3.4 Die Rolle des Ausbilders
Durch den Methodenmix Lehrgespräch und einfache 4-Stufen Methode soll vor allem das „Mind Set“, die Unternehmensphilosophie, die abteilungsübergreifenden Zusammenhänge und die Wichtigkeit des strukturierten Abarbeitens der Checkliste verdeutlicht werden.
Hier nun die Rolle des Ausbilders, gegliedert nach den verschiedenen Stufen
• Vorbereiten: Der Ausbilder bereitet den Lernort für die Unterweisung vor. Zusätzlich sind die Materialien übersichtlich geordnet (Reihenfolge des Dokumente) und der Ausbilder spricht ein paar ermunternde Worte, um das Interesse der Auszubildenden zu wecken. Der Ausbilder erfrägt die vorhandenen Erfahrungen und Kenntnisse, um eine Über- oder Unterforderung zu vermeiden.
• Vorführen und Erklären: Durch die Bearbeitung der Checkliste ergibt sich ein schrittweises Vorgehen. Dies erleichtert dem Lernenden zu verstehen, was genau gemacht wird und warum dies so gemacht wird. Hierbei kann die Auszubildende Fragen stellen und eventuell auch Arbeitsschritte zum besseren Verständnis wiederholen. Zielführend ist eine genaue Beobachtung der Arbeitsschritte durch die Auszubildende.
• Nachmachen und erklären unter Anleitung des Ausbilders: In diesem Schritt wird die Auszubildende zum eigenständigen Nachmachen angeregt. Sie soll das Gelernte wiederholen und mit eigenen Worten beschreiben. Durch die Versprachlichung von „was“ (Checkliste), „wie“ (strukturierte Abarbeitung) und „warum“ (Arbeitserleichterung, Nichts wird Vergessen) wird der Prozess verinnerlicht und der Lernenden deutlich gemacht. Bei Fehlern soll der Ausbilder Hilfestellung geben und nochmals erklären, falls nötig. Eventuelle Fortschritte sind unmittelbar mit positivem Feedback zu belohnen.
1. Praktische Durchführung: Dieses Kapitel definiert das Unterweisungsthema, den Bezug zum Ausbildungsrahmenplan sowie die operationalisierten Lernziele für die Vorbereitung eines Arbeitsplatzes.
2. Lernzielbereich: Hier werden die kognitiven, affektiven und psychomotorischen Lernziele sowie die didaktischen Prinzipien und Methoden der Erfolgskontrolle dargelegt.
3. Ausgangssituation: Es wird der betriebliche Kontext, das Profil der Auszubildenden, ihre Vorkenntnisse sowie die Rolle des Ausbilders im Prozess beschrieben.
4. Ausbildungsmittel: Dieses Kapitel listet die für die Unterweisung benötigten Unterlagen, Checklisten und Arbeitsmaterialien auf.
5. Schlüsselqualifikationen: Es wird erläutert, wie durch die Aufgabe fachliche, methodische, soziale und individuelle Kompetenzen gefördert werden.
6. Methodenauswahl: Unterweisung nach der einfachen Vier-Stufen-Methode: Detaillierte Begründung und Beschreibung des Methodenmixes aus 4-Stufen-Modell und Lehrgespräch zur optimalen Vermittlung der Lerninhalte.
Ausbildung, Personaldienstleistung, Unterweisung, Checkliste, Onboarding, Vier-Stufen-Methode, Lernziele, Ausbildungsrahmenplan, Personalsachbearbeitung, Arbeitsplatzvorbereitung, Methodenkompetenz, Datenschutz, Auszubildende, Ausbildungsmittel, Lehrgespräch
Die Arbeit konzipiert eine strukturierte Ausbildungseinheit, bei der ein Auszubildender lernt, wie ein Arbeitsplatz für einen neuen Mitarbeiter professionell vorbereitet wird.
Zentrale Themen sind die Arbeit mit Checklisten im Personalwesen, die Einhaltung datenschutzrechtlicher Standards und die methodische Vermittlung von Arbeitsabläufen.
Das Ziel ist die Vermittlung der Fähigkeit an den Auszubildenden, den Onboarding-Prozess eines neuen Mitarbeiters eigenständig, fehlerfrei und strukturiert durchzuführen.
Es wird die einfache Vier-Stufen-Methode (Vorbereiten, Vorführen, Nachmachen, Üben) in Kombination mit der fragend-entwickelnden Methode eines Lehrgesprächs verwendet.
Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Unterweisungsplanung, die Definition konkreter Lernzielbereiche, die Analyse der Ausgangslage und die Festlegung der notwendigen Lehrmittel.
Wichtige Begriffe sind insbesondere Ausbildung, Checkliste, Onboarding, Vier-Stufen-Methode und Personalsachbearbeitung.
Sie wurde gewählt, weil sie am Lernort eine exakte Anleitung und ein schrittweises Einüben von praxisnahen Abläufen ermöglicht, was für administrative Aufgaben ideal ist.
Checklisten dienen als strukturgebendes Instrument, um sicherzustellen, dass keine administrativen Schritte vergessen werden und die Qualität im Personalprozess konstant hoch bleibt.
Fehler werden als Lernchance genutzt; die Ausbilderin gibt gezielte Hilfestellung, erklärt den Schritt bei Bedarf erneut und bestärkt den Auszubildenden durch positives Feedback.
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