Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2005
12 Seiten, Note: 2
1 Rahmenbedingungen
1.1 Zielgruppenanalyse
1.2 Unterweisungszeitpunkt/ -dauer
1.3 Unterweisungsort
1.4 Arbeitsmittel
2 Didaktische Analyse
2.1 Thema der Unterweisung:
2.2 Position im Berufsausbildungsplan
2.3 Zusammenhang mit der Berufsschule
3 Lernziele
3.1 Richtlernziele
3.2 Groblernziele
3.3 Feinlernziele
3.3.1 Kognitiver Bereich
3.3.2 Psychomotorischere Bereich
3.3.3 Affektiver Bereich
3.3.4 Schlüsselqualifikationen
4 Planung und Durchführung der Ausbildungseinheit
4.1 Lehrmethode
4.2 Begründung der Lehrmethode
4.3 Ablauf der Unterweisung
4.3.1 Ablauf der Unterweisung (detailliert)
4.3.1.1 Erste Stufe: Vorbereiten
4.3.1.2 Zweite Stufe: Vorführen und Erklären
4.3.1.3 Dritte Stufe: Nachmachen lassen und Erklären lassen der Arbeitsschritte durch den Auszubildenden / die Auszubildende
4.3.1.4 Vierte Stufe: Übung und Erfolgskontrolle
5 Lernerfolgskontrolle und Maßnahmen bei Nichterreichen der Lernziele
Ziel dieses Unterweisungsentwurfs ist es, einem Auszubildenden im Berufsbild Groß- und Außenhandelskaufmann/-frau die fachgerechte Durchführung einer Wareneingangskontrolle zu vermitteln, um eine korrekte Abwicklung der Warenannahme sicherzustellen und Differenzen im Lagerbestand zu vermeiden.
4.3.1.2 Zweite Stufe: Vorführen und Erklären
In der zweiten Stufe werden dem/der Auszubildenden durch ein Lehrgespräch und praktisches Vorführen die theoretischen Aspekte vermittelt, die bei der Wareneingangskontrolle zu beachten sind.
Dabei wird als Erstes darauf eingegangen welche Punkte bei der Warenannahme eines externen Kurierdienstens oder des Lieferanten beachtet werden müssen: Bei der Warenannahme ist darauf zu achten, dass die Empfängeradresse mit dem Empfänger übereinstimmt. Pakete die an jemand anderen adressiert sind, sind nicht anzunehmen. Dies muss während der Warenannahme geschehen, damit nicht unnötige Kosten durch einen Rücktransport auftreten.
Außerdem ist bei der Warenannahme auf die Beschaffenheit der Verpackung zu achten. Eventuelle Schäden sind durch eine Unterschrift durch den Lieferer zu dokumentieren. Dies muss auf Grund von Schadenersatzansprüchen unverzüglich geschehen.
Bei externen Lieferservices, wie z. B. Paketdiensten, muss die Anzahl der zu liefernden Paketen mit der Anazahl der tatsächlich gelieferten Pakete übereinstimmen. Falls der Lieferant selbst auch eine Anzahl von Paketen angibt, ist auch dies zu kontrollieren. So kann sichergestellt werden, dass alle Pakete auch tatsächlich erhalten wurden.
1 Rahmenbedingungen: Dieser Abschnitt beschreibt die Zielgruppe, den optimalen Zeitpunkt, den Ort sowie die notwendigen Arbeitsmittel für die Durchführung der Unterweisung.
2 Didaktische Analyse: Hier wird das Thema der Unterweisung spezifiziert, in den Berufsausbildungsplan eingeordnet und der Bezug zum Berufsschulfach Handelsbetriebslehre hergestellt.
3 Lernziele: Dieser Teil definiert die Richt-, Grob- und Feinlernziele, gegliedert in kognitive, psychomotorische und affektive Bereiche sowie geförderte Schlüsselqualifikationen.
4 Planung und Durchführung der Ausbildungseinheit: In diesem Kapitel wird die Wahl der Vier-Stufen-Methode begründet und der detaillierte Ablauf der vier Stufen erläutert.
5 Lernerfolgskontrolle und Maßnahmen bei Nichterreichen der Lernziele: Dieses Kapitel erläutert, wie der Lernerfolg durch Fragen und Beobachtung sichergestellt wird und welche Konsequenzen bei nicht erreichten Lernzielen gezogen werden.
Wareneingangskontrolle, Warenannahme, Auszubildende, Vier-Stufen-Methode, Groß- und Außenhandel, Lieferscheinprüfung, Lagerbestand, Fehleranalyse, Ausbildungseinheit, Fachkompetenz, Dokumentation, betriebliche Vorschriften, Lernziele, Verpackungskontrolle, Qualitätsprüfung.
Der Entwurf befasst sich mit der methodischen Vermittlung der korrekten Wareneingangskontrolle im Ausbildungsberuf zum Groß- und Außenhandelskaufmann/-frau.
Zentrale Themen sind die Warenannahme, die Prüfung von Lieferdokumenten und -mengen sowie die Dokumentation von Abweichungen.
Das Ziel ist es, dass der Auszubildende am Ende der Unterweisung selbstständig eine Wareneingangskontrolle durchführen und Abweichungen professionell handhaben kann.
Es wird die bewährte Vier-Stufen-Methode eingesetzt, um Theorie und Praxis effizient miteinander zu verbinden.
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorbereitung, das Vorführen, das eigene Nachmachen durch den Auszubildenden sowie die anschließende Übungsphase.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Wareneingangskontrolle, Ausbildung, Vier-Stufen-Methode und betriebliche Abläufe.
Der Versandbereich wurde gewählt, um ein realistisches Arbeitsumfeld zu bieten, in dem die Arbeitsmittel (Pakete, Lieferscheine) unmittelbar zur Verfügung stehen.
In diesem Fall wird eine Fehleranalyse durchgeführt, die betreffenden Bereiche werden schrittweise wiederholt und ein neuer Wiederholungstermin vereinbart.
Obwohl sie nur in geringem Maße angesprochen wird, dient sie dazu, den fachgerechten und ökonomisch/ökologisch sinnvollen Umgang mit Kartonagen zu vermitteln.
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