Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2018
23 Seiten, Note: 2
1. Deckblatt
2. Inhaltsverzeichnis
3. Unterweisungsentwurf
4. Adressatenanalyse
4.1 Ausbildungszeitpunkt
4.2 Alter des Auszubildenden
4.3 Vorkenntnisse des Auszubildenden
4.4 Soziale Rahmenbedingungen
4.4.1 Unterweisungsmethode
4.4.2 Schulische Vorbildung
4.4.3 Verhalten des Auszubildenden
4.5 Zweck der Unterweisung
4.6 Ort der Unterweisung
5. Lernziele der Unterweisung
5.1 Richtlernziel
5.2 Groblernziel
5.3 Feinlernziel
5.4 Lernzielkontrolle
6. Ausbildungsmittel
6.1 Schutzausrüstung
6.2 Hilfsmittel
6.3 Werkzeuge
6.4 Material
7. Das Lernzielniveau und der Lernzielbereich
7.1 Das Lernzielniveau
7.2 Der Lernzielbereich
8. Pädagogische und didaktische Prinzipien
8.1 Pädagogische Prinzipien
8.2 Didaktische Prinzipien
9. Die 4-Stufen-Methode
9.1 Begründung der Lehrmethode
9.2 Die vier Stufen
9.2.1 Stufe Vorbereiten
9.2.2 Stufe Vormachen und Beschreiben
9.2.3 Stufe Nachmachen und Erläutern
9.2.4 Stufe Selbstständiges Üben
9.3 Bewertung und Lernzielkontrolle
10. Maßnahmen beim Erreichen/Nichterreichen einzelner Lernziele
11. Nachbereitung der Unterweisung
12. Schlüsselqualifikationen
13. Arbeitszergliederung
14. Unterweisungsablauf
15. Beurteilungsentwurf
16. Anlagen
16.1 Ausbildungsrahmenplan
16.2 Quellen
Diese Arbeit dient als strukturierter Unterweisungsentwurf für die Ausbildung zum/r Kraftfahrzeugmechatroniker/in, um die fachliche Kompetenz beim Austausch eines Anschlagpuffers am hinteren Stoßdämpfer nach der AEVO zu vermitteln und zu prüfen.
9.2.2 Stufe Vormachen und Beschreiben
Nachdem der Ausbilder seinen Arbeitsplatz vorbereitet hat, beginnt dieser damit dem Auszubildenden zu zeigen wie der Stoßdämpfer mit Hilfe einer Einspannvorrichtung gesichert werden kann. Der Ausbilder erläutert dem Auszubildenden den Aufbau dieses Bauteils mit seinen einzelnen Komponenten. Daraufhin zeigt er, wie die obere Dämpferlagerabdeckung mithilfe eines Schlitzschraubendrehers gelöst wird. Jetzt wird das passende Werkzeug aus dem Stoßdämpferwerkzeugkasten entnommen.
Er zeigt wie die passende SW16 Nuss in die offene Ratsche gesteckt wird und durch diese Nuss hindurch der Stecksatz 5x8mm geschoben wird bis sie in die Dämpfer Kolbenstange eingeführt wird. Der nächste Schritt beinhaltet das aufstecken der ½ Ratsche auf den 5x8mm Stecksatz sowie das Einstellen der korrekten Drehrichtung zum Lösen der Stoßdämpfermutter. Nachdem diese komplett gelöst wurde entnimmt der Ausbilder die Stoßdämpfermutter sowie das Dämpferlager mitsamt Anschlagpuffer und Schutzrohr. Er löst den Anschlagpuffer mit Schutzrohr und entfernt dieses.
Durch Einsatz des Schraubendrehers kann der Ausbilder den Anschlagpuffer vom Schutzrohr lösen, wobei er dem Auszubildenden das defekte Bauteil, den Anschlagpuffer, visuell verdeutlicht. Im Anschluss wird durch eine drehende Bewegung das Neuteil in dem Schutzrohr sicher befestigt. Diese beiden zusammengesetzten Komponenten drückt er wiederum in das vorher demontierte Stoßdämpferlager. Diese drei zusammenhängenden Teile stülpt er dem Auszubildenden zugewandt über die Kolbenstange des Stoßdämpfers und achtet dabei auf eine gerade Durchführung.
3. Unterweisungsentwurf: Dieser Abschnitt enthält die formalen Rahmenbedingungen wie Ausbildungsthema, Zielgruppe und Zeitvorgaben.
4. Adressatenanalyse: Hier werden die Voraussetzungen, Vorkenntnisse und sozialen Rahmenbedingungen des Auszubildenden Max Mustermann analysiert.
5. Lernziele der Unterweisung: Dieser Teil definiert die Richt-, Grob- und Feinlernziele sowie die Methoden der Lernzielkontrolle.
6. Ausbildungsmittel: Auflistung aller benötigten Arbeitsmittel, Werkzeuge, Schutzausrüstungen und Materialien für die Unterweisung.
7. Das Lernzielniveau und der Lernzielbereich: Einordnung der Lernziele in die kognitiven, psychomotorischen und affektiven Bereiche.
8. Pädagogische und didaktische Prinzipien: Erläuterung der angewandten Lehrmethoden unter Berücksichtigung von Altersgerechtigkeit und Zielklarheit.
9. Die 4-Stufen-Methode: Detaillierte Darstellung der vier Unterweisungsstufen von der Vorbereitung bis zum selbstständigen Üben.
10. Maßnahmen beim Erreichen/Nichterreichen einzelner Lernziele: Strategien für den Umgang mit dem Lernfortschritt des Auszubildenden.
11. Nachbereitung der Unterweisung: Fragen zur Selbstreflexion über den Erfolg und die Effizienz der durchgeführten Unterweisung.
12. Schlüsselqualifikationen: Definition der durch die Unterweisung zu fördernden Fach-, Methoden- und Sozialkompetenzen.
13. Arbeitszergliederung: Tabellarische Aufschlüsselung der einzelnen Lernschritte mit Begründung und Kernpunkten.
14. Unterweisungsablauf: Zeitlich strukturierter Plan der Aktivitäten von Ausbilder und Auszubildenden.
15. Beurteilungsentwurf: Vorlage zur Bewertung der Leistungen des Auszubildenden nach Abschluss der Einheit.
Unterweisung, AEVO, Kraftfahrzeugmechatroniker, 4-Stufen-Methode, Fahrwerk, Stoßdämpfer, Anschlagpuffer, Ausbildungsrahmenplan, Lernzielkontrolle, Arbeitssicherheit, Fachkompetenz, Arbeitszergliederung, Auszubildender, Werkstatt, Montage.
Die Arbeit ist ein praktischer Unterweisungsentwurf für den Ausbildungsberuf Kraftfahrzeugmechatroniker/in, bei dem der Austausch eines Anschlagpuffers am Stoßdämpfer demonstriert wird.
Die zentralen Themen umfassen die pädagogische Planung, die Anwendung der 4-Stufen-Methode und die fachgerechte Vermittlung praktischer Reparaturfertigkeiten am Fahrwerk.
Der Auszubildende soll dazu befähigt werden, einen defekten Anschlagpuffer unter Berücksichtigung der Arbeitssicherheit eigenständig zu diagnostizieren und fachgerecht zu ersetzen.
Es wird die klassische 4-Stufen-Methode angewandt, ergänzt um didaktische Prinzipien wie Aktivitätsförderung und Praxisnähe.
Der Hauptteil gliedert sich in die Adressatenanalyse, die Festlegung von Lernzielen, die Auswahl der Arbeitsmittel sowie den konkreten zeitlichen Ablauf der 4-Stufen-Methode.
Wichtige Begriffe sind insbesondere Unterweisung, AEVO, 4-Stufen-Methode, Fahrwerksservice, Lernzielkontrolle und Arbeitssicherheit.
Das Thema eignet sich hervorragend für die 4-Stufen-Methode, da es sowohl theoretisches Verständnis für Sicherheitsrelevanz als auch praktisches Geschick im Umgang mit Spezialwerkzeug erfordert.
Der Erfolg wird durch eine praktische Lernzielkontrolle am Ende der Einheit sichergestellt, bei der der Auszubildende die korrekte Montage und die Einhaltung der Herstellervorgaben demonstrieren muss.
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