Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2018
11 Seiten, Note: 1,3
1 Ausgangssituation
1.1 Zielgruppe der Unterweisung
1.2 Thema der Unterweisung
1.3 Notwendige Vorkenntnisse
1.4 Medien und Arbeitsmittel
1.5 Zeitpunkt der Unterweisung
1.6 Lernort der Unterweisung
2 Aufgabenstellung
3 Lernziele und Lernzielstufung
3.1 Richtlernziel
3.2 Groblernziel
3.3 Feinlernziel
4 Lernzielbereiche
4.1 Kognitiver Lernbereich (Wissen)
4.2 Psychomotorischer Lernbereich (Fertigkeiten)
4.3 Affektiver Lernbereich (Einstellungen)
5 Schlüsselqualifikationen
5.1 Fachkompetenz
5.2 Methodenkompetenz
5.3 Sozialkompetenz
5.4 Individualkompetenz
6 Didaktische Prinzipien
6.1 Aktivität des Auszubildenden
6.2 Anschaulichkeit
6.3 Praxisnähe
6.4 Erfolgssicherung
6.5 Empfängerorientierung
6.6 Sachliche Richtigkeit
6.7 Pädagogische Prinzipien
7 Methodenwahl
8 Verlaufsplanung
8.1 Vorbereitungs- und Einstiegsphase
8.2 Erklärungs- und Erarbeitungsphase
8.3 Zusammenfassung und Kontrollphase
9 Lernerfolgskontrolle
Die vorliegende Arbeit dient als strukturierter Leitfaden für eine praktische AEVO-Unterweisung zum Thema "Personalakten führen". Ziel ist es, dem Auszubildenden die notwendigen Kenntnisse und Fertigkeiten zu vermitteln, um Personalakten selbstständig und unter Einhaltung betrieblicher Vorgaben sowie datenschutzrechtlicher Aspekte anzulegen und zu pflegen.
8.2 Erklärungs- und Erarbeitungsphase
Nun folgt die Erklärungs- und Erarbeitungsphase. Die Ausbilderin führt durch das Gespräch und übergibt zunehmend die Aktivität an den Auszubildenden, der das Thema erarbeitet. Durch gezielte Fragen wird die Denkrichtung des Auszubildenden gelenkt und das Gespräch gesteuert. Außerdem agiert die Ausbilderin motivierend und aktivierend, sodass der Auszubildende mit in den Gesprächsfluss einbezogen wird. Es wird darauf geachtet ausschließlich offene Fragen zu stellen.
Gemeinsam wird der Zweck und die Notwendigkeit von Personalakten sowie das korrekte Anlegen der Personalakten nach unternehmensinternen Kriterien erarbeitet. Hierbei geht es um die erforderlichen Unterlagen, die in der Personalakte hinterlegt werden müssen und um das richtige einordnen dieser Unterlagen. Dies wird dem Auszubildenden anhand eines beispielhaften Neueintritts vermittelt.
1 Ausgangssituation: Definiert die Rahmenbedingungen, Zielgruppe, das Thema sowie die benötigten Ressourcen für die geplante Unterweisung.
2 Aufgabenstellung: Beschreibt die konkrete Lernaufgabe, nämlich das sachgerechte Anlegen von Personalakten am Praxisbeispiel.
3 Lernziele und Lernzielstufung: Legt die auf der Ausbildungsverordnung basierenden Richt-, Grob- und Feinlernziele fest.
4 Lernzielbereiche: Unterteilt die Lernziele in kognitive, psychomotorische und affektive Bereiche.
5 Schlüsselqualifikationen: Erläutert die Förderung von Fach-, Methoden-, Sozial- und Individualkompetenz im Ausbildungsprozess.
6 Didaktische Prinzipien: Benennt die angewandten pädagogischen Leitlinien wie Anschaulichkeit, Praxisnähe und Erfolgssicherung.
7 Methodenwahl: Begründet den Einsatz der Methode des Lehrgesprächs zur Vermittlung strukturierter Inhalte.
8 Verlaufsplanung: Detaillierte Darstellung der drei Phasen der Unterweisung von der Vorbereitung bis zur Ergebnissicherung.
9 Lernerfolgskontrolle: Beschreibt die Überprüfung und Vertiefung des Gelernten durch die eigenständige Anwendung in der Praxis.
AEVO, Personaldienstleistungskaufmann, Personalakte, Unterweisung, Lehrgespräch, Ausbildung, Handlungskompetenz, Didaktik, Personalverwaltung, Datenschutz, Ausbildungsrahmenplan, Personaladministration, Fachkompetenz, Lernziel, Personalsachbearbeitung
Die Arbeit stellt einen Entwurf für eine praktische AEVO-Unterweisung dar, die sich mit dem korrekten Anlegen und Führen von Personalakten im Berufsbild des Personaldienstleistungskaufmanns befasst.
Neben dem fachlichen Thema der Personalaktenführung stehen didaktische Planung, Lernzieldefinition, Methodenwahl und die Förderung verschiedener Kompetenzbereiche bei Auszubildenden im Vordergrund.
Das Feinlernziel besteht darin, dass der Auszubildende nach der Einheit in der Lage ist, eine Personalakte eigenständig nach betrieblichen Vorgaben anzulegen und relevante Dokumente korrekt einzuordnen.
Die Arbeit nutzt die Methode des Lehrgesprächs, um den Auszubildenden aktiv einzubinden und das Verständnis durch gezielte, offene Fragen zu steuern.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Ausgangssituation, die methodisch-didaktische Begründung, die Auswahl der Lehrform sowie eine detaillierte Verlaufsplanung der Unterweisungsphasen.
Wesentliche Begriffe sind AEVO, Personalakte, Unterweisung, Lehrgespräch, Ausbildung, Handlungskompetenz und Personalsachbearbeitung.
Das Lehrgespräch ermöglicht einen strukturierten Wissensaufbau, aktiviert den Auszubildenden und erlaubt es, bereits vorhandene Vorkenntnisse sowie Zusammenhänge mit anderen betrieblichen Themen aktiv zu verknüpfen.
Der Lernerfolg wird durch das Zusammenfassen des Gelernten durch den Auszubildenden, Kontrollfragen sowie die Zuweisung einer eigenständigen Aufgabe für die Folgetage verifiziert.
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