Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2019
6 Seiten, Note: 1,2
1. Begründung der Themenwahl
2. Adressat des Auszubildenden
3. Lernort der Unterweisung
4. Zeitpunkt der Unterweisung
5. Richtlernziel
6. Groblernziel
7. Feinlernziel
8. Es werden folgende Lernziele angesprochen
8.1 Kognitiver Bereich
8.2 Psychomotorischer Bereich
8.3 Affektiver Bereich
9. Begründung der Methoden
10. 1. Stufe - Vorbereitung
11. 2. Stufe - Lehrgespräch
12. 3. Stufe- Nachmachen und erklären lassen
13. 4. Stufe - Lernerfolgskontrolle
14. Lehrmittel
Das Hauptziel dieser Unterweisung besteht darin, der Auszubildenden die fachgerechte Füllmengenkontrolle von Zylinderampullen mittels eines Zeit-Druck-Füllsystems unter Anwendung der 4-Stufen-Methode zu vermitteln.
1. Stufe - Vorbereitung
Der Ausbilder wird sich, um aufkommende Fragen auch beantworten zu können, selbst gut auf die Unterweisung vorbereiten und dem Auszubildenden alle benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung stellen. Der Ausbilder begrüßt den Auszubildenden freundlich und versucht eine angenehme, spannungsfreie und lernfördernde Situation herzustellen. Durch Motivation soll der Auszubildende zum lernen angeregt werden.
Danach kann man zum Thema der heutigen Unterweisung übergehen. Anschließend versucht der Ausbilder Vorkenntnisse und damit verbundene Kenntnislücken festzustellen und zuschließen.
Begründung der Themenwahl: Das Kapitel erläutert die Relevanz der Bedienung des Füllsystems im Kontext des Ausbildungsrahmenplans für Pharmakanten.
Adressat des Auszubildenden: Hier wird der Hintergrund der Auszubildenden, ihr derzeitiger Wissensstand und ihre Motivation beschrieben.
Lernort der Unterweisung: Es wird begründet, warum die Unterweisung direkt am Arbeitsplatz stattfinden muss.
Zeitpunkt der Unterweisung: Dieses Kapitel legt den optimalen Zeitpunkt zur Leistungsoptimierung fest.
Richtlernziel: Definition des übergeordneten Ziels der Füllmengenkontrolle.
Groblernziel: Beschreibung der praktischen Fertigkeiten beim Abwiegen und Bedienen der Anlage.
Feinlernziel: Spezifikation der selbstständigen Durchführung und Prozessvermittlung.
Es werden folgende Lernziele angesprochen: Aufschlüsselung in kognitive, psychomotorische und affektive Lernziele.
Begründung der Methoden: Erläuterung, warum die 4-Stufen-Methode und das Lehrgespräch didaktisch sinnvoll sind.
1. Stufe - Vorbereitung: Darstellung des Einstiegs und der Vorbereitung durch den Ausbilder.
2. Stufe - Lehrgespräch: Beschreibung der theoretischen Wissensvermittlung.
3. Stufe- Nachmachen und erklären lassen: Anleitung zur praktischen Anwendung durch die Auszubildende.
4. Stufe - Lernerfolgskontrolle: Überprüfung der erlernten Fertigkeiten und Festigung durch Übung.
Lehrmittel: Auflistung der benötigten Arbeitsmittel für die Unterweisung.
Pharmakant, Unterweisungsprobe, 4-Stufen-Methode, Zylinderampullen, Zeit-Druck-Füllsystem, Füllmengenkontrolle, Ausbildungsrahmenplan, Aseptische Abfüllung, Arzneimittel, Lernerfolgskontrolle, Arbeitssicherheit, Fachkompetenz, Praktische Ausbildung, Bedienung, Qualitätssicherung
Es geht um die fachgerechte Unterweisung einer Auszubildenden zur Pharmakantin im Bereich der Füllmengenkontrolle bei Zylinderampullen.
Die zentralen Felder sind die Bedienung eines Zeit-Druck-Füllsystems, die Einhaltung aseptischer Standards und die Vermittlung von Sorgfalt im Umgang mit Arzneimitteln.
Das Ziel ist, dass die Auszubildende nach der Unterweisung selbstständig Füllmengenkontrollen durchführen kann und den gesamten Prozessablauf versteht.
Es wird die klassische 4-Stufen-Methode (Vorbereitung, Lehrgespräch, Nachmachen/Erklären lassen, Lernerfolgskontrolle) angewandt.
Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Herleitung der Lernziele, die Strukturierung der 4-Stufen-Methode und die Aufzählung der notwendigen Lehrmittel.
Die wichtigsten Begriffe sind 4-Stufen-Methode, Pharmakant, Zylinderampullen, Zeit-Druck-Füllsystem und Füllmengenkontrolle.
Der Lernort am Arbeitsplatz ist notwendig, damit die Auszubildende das Handling direkt im Zusammenhang mit der Schutzkleidung und den realen Prozessbedingungen erlernen kann.
Der Ausbilder soll durch Motivation, gezieltes Vorführen und häufiges Üben in der 4. Stufe sowie durch ständige Begleitung die Sorgfalt fördern.
Das Lehrgespräch dient in der 2. Stufe dazu, die Auszubildende kognitiv zu aktivieren und das notwendige theoretische Hintergrundwissen für den Abfüllprozess zu klären.
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